1. Warum entspannt ein Bad?
Sich in die warme Wanne legen tut gut, das muss uns niemand erzählen. Aber was genau wirkt so entspannend? Der Druck des Wassers sorgt dafür, dass mehr Blut zum Herzen gepumpt wird. Der Körper schüttet Hormone aus und der Herzschlag steigt. Selbst feinste Äderchen werden mit Blut und Sauerstoff versorgt.
Nach ca. zwei Minuten beginnt sich der Herzschlag zu normalisieren, die Muskeln lockern sich und die Atmung wird langsamer – die Entspannungsphase setzt ein.
Tipp: Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten nach dem Bad ganz langsam aus der Wanne steigen, um Schwindel zu vermeiden.
2. Wie lange darf eigentlich gebadet werden?
Ein Bad sollte nicht kürzer als fünf und nicht länger als 30 Minuten dauern, da die Haut sonst keine Badezusätze aufnehmen oder bei zu langem Baden austrocknen kann. Mit speziellen Zusätzen, wie zum Beispiel Kräutern, sollte die Badedauer nur etwa 15 Minuten betragen.
Auch die typische "Schrumpelhaut an Händen und Füßen ist ein Zeichen dafür, besser aus der Wanne zu steigen. Sie sagt uns: "Raus aus dem Wasser, ich brauche Pflege!" Und sollte es frisch in der Wanne werden, ebenfalls nichts wie raus.
3. Wie hoch sollte die maximale Wassertemperatur sein?
Um das Baden so richtig zu genießen, sollte die Wassertemperatur etwa 38 Grad betragen. Bei dieser Wärme fühlt sich der Körper am wohlsten, da seine eigene Temperatur kaum überschritten wird. Ist das Wasser zu kalt, kühlt der Körper schnell aus, zu warmes Wasser beeinträchtigt den Kreislauf. Die ideale Raumtemperatur des Badezimmers beträgt ca. 25 Grad.
4. Welche Zusätze wirken wie?
Bei empfindlicher Haut auf große Schaumberge verzichten – sie trocknen die Haut zu stark aus. Besser getrocknete Kräuter wie Wacholderbeeren, Rosmarin oder Lavendel verwenden, sie spenden Energie und regen den Kreislauf an. Bei Erkältungen sind Eukalyptus-, Fichten- und Kiefernnadelessenzen besonders wirkungsvoll. Ideale Badedauer: ca. 15 Minuten.
Tipp: verkochte Kräuter in ein Tuch wickeln und in die Wanne geben.
5. Macht in Milch baden schön?
Und ob! Schon Kleopatra schwor auf dieses Rezept. Einen Liter Milch mit Honig und etwas Öl vermengen und ins Badewasser geben. Zusatztipp: Koch- und Totes-Meer-Salz wirken heilend und peelen die Haut. Rückfettende Öle machen sie zart.