1. Zurückschieben
Zuerst überschüssige Nagelhaut vorsichtig mit einem Watte- oder Holzstäbchen nach hinten schieben. Eine passende Pflege (z.B. "Hand & Nailcreme Mango Peach" von Butter London, ca. 25 €) macht die Haut schön geschmeidig und elastisch. All das reicht alle drei Wochen. Vorsicht, die Nagelhaut niemals schneiden, sonst kann sie sich entzünden.
2. Reinigen
Damit die Lackfarbe besonders gut haftet, den Nagel erst mit Lackentferner entfetten und Nagellackreste entfernen. Dies gelingt am besten mit einem Wattepad: Diesen kurz auf den Nagel drücken und in Wuchsrichtung hin- und herbewegen, so wird die feine Hornschicht nicht aufgeraut und der Lack hält besser.
3. Feilen
Kurze, breite Nägel kommen am besten in oval gefeilter Form zur Geltung; langen, schmalen Nägeln steht sowohl oval als auch eckig. Für einen besonders natürlichen Look bei beiden Varianten den Bogenverlauf möglichst auf die Form des Nagelbetts abstimmen. Damit die Nägel nicht splittern, im Winkel von 45 Grad unter dem Nagel ansetzen und sanft von außen nach innen feilen.
4. Grundieren
Um unschöne Verfärbungen zu vermeiden, vor dem Lackieren einen pflegenden Unterlack auftragen (z.B. "Calcium Nail Whitener" von Koh, ca. 20 €). Der hellt den Nagel optisch auf und füllt kleine Rillen. Etwa fünf Minuten trocknen lassen.
5. Lackieren
So verteilen sich die Farbpigmente gleichmäßig: Das Fläschchen kurz zwischen den Händen erwärmen. Nicht schütteln, sonst gelangen kleine Luftbläschen in den Lack. Anschließend den Pinsel einmal abstreichen und mit dem Lackieren beginnen. In der Mitte anfangen, danach kommen die Seiten. Immer etwa einen Millimeter Freiraum zur Nagelhaut lassen, dann verläuft nichts.
6. Cremen
Zu schönen Nägeln gehören schöne Hände. Deshalb am besten über Nacht pflegen: Handcreme großzügig auftragen und unter Baumwollhandschuhen einwirken lassen.
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