Beauty

Sonnenbrand: Welche Hausmittel helfen?

Nach einem schönen Tag im Freibad ist es am Abend plötzlich soweit: die Schultern sind rötlich und fangen an zu brennen, das Gesicht wird heiß und spannt – der Sonnebrand ist da.

Sonnenbrand: Welche Hausmittel helfen?
© French Photographers Only/Jupiterimages

Auch trotz aller Vorsicht kann es mal passieren, dass Sie sich verbrennen, hier hilft dann nur noch intensive Pflege, damit die Haut nicht noch mehr Schäden davonträgt. Bei einem leichten Sonnebrand können Sie sogar auf Hausmittel zurückgreifen: Laviva.com zeigt Ihnen, wie Quark, Gurke und Co. helfen.

Regel Nr. 1 bei Sonnenbrand: Vermeiden Sie fürs erste die Sonne und geben Sie der Haut Zeit, sich zu erholen. Ansonsten heißt es: kühlen, cremen und pflegen!

Der Haut-Allrounder: Aloe Vera

Die Bestandteile der Aloe Vera finden sich mittlerweile in vielen Hautcremes und Deorollern wieder, da der so genannte Wüstenlilie u. a. Haut erneuernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

Das Aloe Vera Gel, welches in den fleischigen Blättern der Pflanze gespeichert ist, schafft Erleichterung bei Sonnenbrand und wirkt antibakteriell. Schneiden Sie dazu ein Aloe Vera Blatt längs auf und reiben Sie mit der feuchten Seite der Pflanze vorsichtig die verbrannten Hautstellen ein. Achten Sie aber darauf, dass die Haut intakt ist und keine offenen Stellen hat, für tiefere Wunde ist das Gel nicht geeignet.

Haben Sie gerade keine Aloe Vera Pflanze auf der Fensterbank stehen oder sind Sie unterwegs, gibt es das Gel auch in der Apotheke zu kaufen.

Grüne Hilfe: Gurken, Ringelblumen & Co

Ringelblumensalbe hilft der Haut, sich wieder zu regenerieren und soll bei der Zellneubildung unterstützend wirken. Ein mit Sanddornöl getränktes Tuch hilft der Haut, sich zu erholen, ist aber eher für die Nachsorge eines Sonnenbrandes geeignet. Auch Pfefferminz- und Lavendelöl verschaffen der gestressten Haut Linderung.

Auf Gurken- und Kartoffelscheiben als Erste-Hilfe-Mittel bei Sonnenbrand schwören ebenfalls viele. Schneiden Sie dazu z. B. die Gurke längs auf und streichen Sie mehrmals am Tag über die verbrannte Haut.

Unbedingt beachten: Wann Sie den Arzt aufsuchen sollten

Bedenken Sie bitte, dass diese Hausmittel nur bei leichtem Sonnenbrand (Verbrennungen 1. Grades) helfen. Für alle Hausmittel gilt, dass diese nur auf die intakte Haut aufgetragen/angewendet werden dürfen!

Wenn Ihre Haut Blasen wirft, Sie sogar Fieber und Kopfschmerzen haben oder Ihnen übel ist, sollten Sie auf jeden Fall sofort einen Arzt aufsuchen. Mit einem Sonnenstich und schwerem Sonnebrand ist auf jeden Fall nicht zu spaßen!

Weitere Infos

  • www.netdoktor.de: Informationen zum Thema Sonnenbrand
  • www.bfs.de: Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert in den Sommermonaten über die aktuelle Strahlenbelastung.
  • www.dwd.de: In den Sommermonaten gibt der Deutsche Wetterdienst regionale Hitzewarnungen heraus.

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