Beauty

Traumfrisuren: Die neuen Haartrends und wie man Sie stylt

Sechs Richtige für Sie: Lockenmähne, 40er-Jahre-Welle, Sleeklook, Tolle, Heidizopf und hochtoupiert. Die Trendfrisuren 2010 und wie man sie stylt.

Lockenmähne

"Big Hair" wird dieser Look genannt. Er ist nicht mehr nur was für abends und elegante Kleider. Zu einem lässigen Outfit sieht er genauso gut aus. Auf Accessoires wie Ketten und Ohrringe sollte man bei dieser Frisur verzichten. Besonders schön wirkt sie mit Smokey Eyes.

Für diesen Look braucht man keine Naturlocken. Einfach die Haare auf Wickler drehen und mit Lockenspray besprühen (z.B. "Aktivierendes ­Lo­cken-Spray" von Guhl, ca. 5 €). Nach dem Abwickeln einzelne Strähnen herauszupfen und auf einem ­Lo­ckenstab (z.B. "Expressioncurl" von Paul Mitchell, ca. 85 €) drehen.

Wichtig: Das Haar nicht bis zum Scheitel eindrehen. Zum Schluss mit Haarspray fixieren.

Weiche Welle

Der Stil der Filmdiven aus den 40er Jahren ist wieder zurück: die Haare oben glatt, unten und seitlich gewellt. Ein roter Kussmund und ein dezentes Augen-Make-up machen den Look ganz und gar filmreif.

Für den 40er-Jahre-Look das Haar ca. 20 Min. auf großen Wicklern lassen. Abwickeln, Strähnen herausziehen und zu einem Kringel drehen, mit dünnen Klemmen am Haaransatz befestigen, mit Haarspray fixieren.

Nach ca. 15 Min. Klemmen entfernen und mit einer groben Bürste kämmen (z.B. "Satin Hair Brush" von Braun, ca. 45 €). Hairgloss (z.B. "Style & Shine" von Douglas, ca. 13 €) bringt Glanz.

Glatt

Sleeklook heißt diese Frisur, nach dem englischen Wort für glatt. Sie ist der Favorit der Models, weil sie so zeitlos ist. Mit Mittelscheitel ist sie gerade besonders angesagt. Das Make-up am ­bes­ten dezent halten: Gloss und Mascara.

Um die Haare so schonend wie möglich glatt zu bekommen, sollte man unbedingt darauf achten, ein Glätteisen mit Temperaturregler zu verwenden (z.B. "Wet2Straight" von Remington, ca. 80 €). Heißer als 160 Grad sollte es nicht werden, sonst werden die Haare geschädigt. Strähne für Strähne mit Glätteserum (z.B. "Straight & Easy" von Nivea, ca. 4 €) besprühen und mit dem Eisen bis in die Spitzen glatt ziehen.

Modern wird diese Frisur mit einen akkuraten Mittelscheitel!

Toupiert

Diese Frisur verwandelt uns in Windeseile in eine römische Schönheit. Die lockere Eleganz, die der Look ausstrahlt, erlaubt einen Hauch mehr Make-up. Optimal: Katzenaugen.

Das wichtigste Utensil für diese Frisur: ein Toupierkamm (z.B. von Douglas, ca. 6 €). Beim Toupieren nicht zu fest kämmen, sonst brechen die Haare. Sind sie schön auftoupiert, auf Höhe des Ohrläppchens mit Klemmen zusammenstecken und eine etwa nackenbreite Strähne ausparen. Mit etwas Spray in Form bringen.

Damit das Haar gesund bleibt,  regelmäßig gut pflegen (z.B. "Volumize Mask" von Wella Professionals, ca. 25 €).

Tolle

Kaum ein Designer, der seine Models nicht damit auf den Laufsteg schickt. Die Tolle mit zwei Scheiteln wirkt durch die Kombination aus streng und verspielt besonders feminin. Make-up-Tipp: ein heller Teint und Erdbeerlippen.

Sieht komplizierter aus, als das Styling ist. Als Erstes die Haare am Oberkopf in Form eines Dreiecks abteilen und mit einem Gummi befestigen. Die restlichen Haare am unteren Hinterkopf zu einem Dutt binden. Abstehende Haare mit Wachs bändigen (z.B. "Soft Wax" von KMS, ca. 13 €).

Dann den Zopf am Oberkopf drehen und in eine Schlaufe legen. Die Spitzen mit einer Klemme unter der Schlaufe befestigen. Als Finish: Haarspray (z.B. "Sheer Hold"-Spray von Frédéric Fekkai, ca. 22 €).

Geflochten

Die moderne Variante des Heidi-looks mit einem geflochtenen Zopf und hinten einem Dutt. Eine ausdrucksstarke Frisur, die dezentes  Make-up verlangt. Ideal sind Nudetöne, etwas Gloss und rosa Wangen.

Das Wichtigste: Die Haare müssen schön griffig sein, damit der Zopf in Form bleibt. Dazu entweder eine Haarcreme (z.B. "Intense Antistress" von Essanelle, ca. 10 €) oder einen Schaumfestiger (z.B. "Ice Shine" von Pantene Pro-V, ca. 3 €) verwenden.

Dann den Zopf entlang der Stirn von Ohr zu Ohr flechten. Den Zopf mit Klemmen be­­festigen und zwei Strähnen an der Stirn herauszupfen. Die restlichen Haare am Hinterkof zu einem Dutt binden.

Produktion: Leonie Gerner, Katharin Hanhardt und Petra Pauli
Fotos: Bob Leinders
Ein Artikel aus der Laviva 02/2010

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