Essen & Trinken
Welches Gemüse wann Saison hat, woran sie gute Qualität erkennen und wie Tomaten, Rote Beete & Co. am längsten frisch bleiben.
Radieschen
Radieschen bekommen Sie zwar das ganze Jahr, am besten schmecken sie aber im Frühling und Sommer, wenn sie frisch vom Feld kommen. Am bekanntesten sind die rot-weißen Rettich-Vertreter, die süßlich-scharf schmecken.
Einkaufen: Frische Radieschen erkennen Sie an den frischen, grünen Blättern und festen, fleckenlosen Früchten.
Aufbewahren: Leider halten sich Radieschen nicht lange, maximal drei Tage bleiben sie knackig. Schneiden Sie die Blätter ab und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf.
Verarbeiten: Radieschen waschen, dann die Wurzeln und restlichen Blätter abschneiden.
Grüne Erbsen
Auch wenn Sie Grüne Erbsen das ganze Jahr über kaufen können, sind sie doch ein typisches Frühlingsgemüse und schmecken frisch vom Feld doch am besten.
Einkaufen: Achten Sie darauf, dass die Schoten schön grün, fest und fleckenlos sind. Am besten nehmen Sie die dickeren Schoten, dann sind die Erbsen reif.
Aufbewahren: Bewahren Sie Grüne Erbsen nicht länger als zwei Tage im unteren Gemüsefach auf. Sind die Erbsen einmal aus den Schoten gelöst, sollten sie sofort gegessen werden. Möchten Sie Grüne Erbsen einfrieren, empfiehlt es sich, die Erbsen vorher zu blanchieren.
Verarbeiten: So enthülsen Sie Grüne Bohnen: auf die Naht der Schote drücken und Erbsen herausnehmen. Tipp: Grüne Erbsen bleiben beim Kochen schön grün, wenn die den Deckel des Topfes nicht auflegen.
Spinat
Frischen Spinat bekommen Sie von Mitte März bis Juni und von September bis Oktober.
Einkaufen: Die Blätter sollten immer schön grün sein und keine gelben Stellen haben.
Aufbewahren: Frischen Spinat immer schnell verarbeiteten, er hält sich lediglich zwei Tage im Kühlschrank. Länger können Sie Spinat im Eisfach aufbewahren. Dazu die Blätter kurz blanchieren, abtropfen lassen und in einen Gefrierbeutel füllen.
Verarbeiten: Erst kurz vor dem Kochen waschen. Dann kurz blanchieren, damit der Spinat schön knackig bleibt.
Auberginen
Besonders zwischen Juni und August bekommen Sie frische und gute Auberginen auf den heimischen Wochenmärkten.
Einkaufen: Die Haut der Aubergine sollte schön glatt und ohne Flecken sein. Wenn der Stiel der Aubergine kräftig grün ist, wurde die Frucht zur richtigen Zeit geerntet. Wenn Sie wissen möchten, ob ein Aubergine reif ist, drücken Sie ganz leicht auf die Oberfläche der Frucht. Federt das Fleisch leicht zurück, ist die Aubergine reif.
Aufbewahren: Auberginen können Sie im Gemüsefach Ihres Kühlschrank ein bis zwei Wochen aufbewahren (kommt auf den Reifegrad an).
Verarbeiten: Auberginen waschen und Stiele entfernen. Je nach Rezept in Stücke oder Würfel schneiden. Damit Auberginen sich nicht verfärben, beträufeln Sie die Früchte mit etwas Zitronensaft.
Tomaten
Heimische Tomaten bekommen Sie am besten in der Zeit von Mai bis Oktober. Tipp: Wenn Sie im Winter auf Tomaten nicht verzichten möchten, kaufen Sie am besten Cocktailtomaten, diese haben einen kräftigeren Geschmack als "winterliche" Strauchtomaten.
Einkaufen: Feste Früchte mit einer einheitlichen Farbe kaufen.
Aufbewahren: Bewahren Sie Tomaten nicht im Kühlschrank auf, sonst verlieren Sie ihren Geschmack. Bei Raumtemperatur und z. B. in einem Korb können die Tomaten auch noch nachreifen.
Verarbeiten: Vor dem Waschen der Tomaten nicht die Stiele entfernen, sonst saugt sich die Frucht mit Wasser voll.
Zucchini
Am besten sind Zucchini in der Zeit von Mai bis September.
Einkaufen: Zucchinis sollten sich fest anfühlen, die Schale sollte möglichst unbeschädigt und glatt sein. Ist der Stiel fest und grün, ist die Zucchini frisch.
Aufbewahren: Zucchinis mögen keine Wärme, deshalb am besten im Gemüsefach Ihres Kühlschranks aufbewahren. Dort halten sie sich 3-5 Tage.
Verarbeiten: Zucchinis können Sie braten, grillen, kochen oder roh essen. Vor dem Zubereiten gut waschen und die Enden mit einem Küchenmesser abschneiden.
Kürbis
Der Kürbis hat in den letzten Jahren ein wahres Comeback erlebt. Besonders beliebt ist der Hokkaido-Kürbis, da man seine Schale mitkochen kann und sich so lästige Putzarbeit erspart.
Einkaufen: Die Schale des Kürbisses sollte schön fest sein und keinerlei Druckstellen aufweisen.
Aufbewahren: Kürbisse halten sich, wenn sie ganz sind, an einem kühlen Ort fast 6 Monate lang. Ist der Kürbis erst einmal angeschnitten, wickeln Sie ihn ganz fest in Frischhaltefolie ein und bewahren Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks auf. Dann hält er nur noch maximal 5 Tage.
Verarbeiten: Im Gegensatz zu Hokkaido- und Patissonkürbissen müssen Sie bei allen anderen Sorten auch die Schale entfernen – braucht leider viel Kraft. Kerne und Fasern im Innern werden vor dem Kochen bei allen Kürbissen entfernt. Tipp: Bewahren Sie die Kerne auf. Leicht geröstet und gesalzen sind sie eine leckere Knabberei.
Pastinaken
Auch Pastinaken haben ihren Weg wieder zurück auf unsere Teller gefunden. Sie sind einfach zu verarbeiten und passen zu fast jedem Gericht oder Gewürz.
Einkaufen: Kaufen Sie cremeweiße Wurzeln, die schön fest sind und keine Löcher haben. Sind die Pastinaken schlapp und haben leicht verschrumpelte Enden, sind Sie bereits zu alt.
Aufbewahren: Pastinaken halten sich ca. einen Monat im Kühlschrank.
Verarbeiten: Pastinaken immer mit reichlich Flüssigkeit kochen, da sie viel Pektin, ein natürliches Bindemittel, enthalten. Wenn Sie Pastinaken braten möchten, achten Sie darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß ist, denn die Pastinaken werden schnell bitter.
Rote Beete
Rote Beete ist das Wintergemüse schlechthin, auch wenn es sie bis ins Frühjahr hinein gibt. Tipp: Auch die Blätter der Roten Beete kann man essen, sie werden wie Spinat zubereitet.
Einkaufen: Halten Sie nach festen, glatten und schönen roten Knollen mit Blättern Ausschau. Die kleineren Knollen sind besser, hier ist das Fruchtfleisch nicht so faserig.
Aufbewahren: Blätter und Knolle separat aufbewahren, Beete ungewaschen in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Knollen halten sich gekühlt zwei bis drei Wochen, die Blätter nur bis zu drei Tage.
Verarbeiten: Vorsicht – die rote Beete färbt ab, tragen Sie deshalb Handschuhe, wenn sie die Knollen putzen. Kleine und junge Knollen schmecken roh in Salaten sehr gut. Der Klassiker ist natürlich in Essig eingelegte Rote Beete.
Rosenkohl
Von Mitte Oktober bis Ende Januar hat diese Kohlsorte Saison.
Einkaufen: Rosenkohl schmeckt am besten, wenn er schon etwas Frost abbekommen hat. Die Köpfchen sollten schön grün sein, die Blätter fest anliegen. Die Schnittstellen sollten frisch aussehen.
Aufbewahren: Ungewaschen in eine Plastiktüte gewickelt, hält sich der Rosenkohl bis zu drei Tage im Kühlschrank.
Verarbeiten: Nur die äußeren Blätter entfernen und ein blanchieren.