Grillen: Die Marinade macht's!

Grillfleisch bekommt erst den richtigen Pfiff durch eine tolle Marinade. Die wichtigsten Marinier-Tipps.

Marinieren - aber richtig!
© Polka Dot/Jupiterimages

Marinieren braucht genügend Zeit

Wenn die Fleischstücke (oder auch der Fisch) unterschiedlich groß sind, sollten Sie ihm genügend Zeit geben, das Aroma der Marinade aufzunehmen. Da kleinere Stücke den Geschmack schneller annehmen als größere, ist das Marinieren über Nacht durchaus angebracht!

Tipp: Geben Sie die Marinade und das Fleisch in eine saubere Plastiktüte und verknoten sie diese so, dass alles an Luft draußen ist. Oder Sie benutzen einen Gefrierbeutel mit Gleitverschluss. So können Sie sicher sein, dass das gesamte Grillgut von der Marinade etwas abbekommt.

 

Ab in den Kühlschrank!

Das eingelegte Fleisch oder der Fisch kommt direkt in den Kühlschrank und bleibt dort max. 48 Stunden bis ca. 1 Stunde vor dem Grillen.

 

Wichtig: Das richtige Öl

Damit mageres Fleisch wie Hühnchen oder Pute nicht austrocknet, verwenden Sie für Ihre Marinade am besten Öl mit einem hohen Rauchpunkt (Temperatur, bei der das erhitzte Öl Rauch entwickelt). Oliven- und Erdnussöl sind sehr hoch erhitzbar, Distel- und Walnussöl sind dagegen zum Grillen am wenigsten geeignet.

 

Sauer macht zart

Geben Sie in Ihre Marinade immer Essig, Wein, Bier oder Zitronensaft, da die Säure dieser Zutaten das Fleisch erst zart macht. Wenn Sie jedoch Fisch marinieren wollen, verwenden Sie wenig Säure in der Würzmischung – er ist zart genug und trocknet sonst aus!

 

Kein Salz

Verwenden Sie in Ihrer Marinade kein Salz. Es entzieht dem Fleisch und dem Fisch Flüssigkeit und macht trocken. Außerdem ziehen die Aromen der Marinade weniger gut ein.

 

Zu guter Letzt

Bevor Sie das marinierte Fleisch oder den Fisch auf den Grill legen, lassen Sie überschüssige Marinade abtropfen oder tupfen Sie die Stücke ein wenig ab. Ansonsten tropft die Würzemischung ins Feuer, verbrennt und hinterlässt auf Ihrem Grillgut einen verbrannten Geschmack.

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