Zuckersüße Einmach-Helfer
"Gelierzucker 1 zu 1": Hier gilt das Prinzip Obst und Zucker zu gleichen Teilen, also ein Kilo Früchte auf ein Kilo Zucker. Damit ist der Zuckergehalt der Marmelade so hoch, dass auf Konservierungsmittel verzichtet werden kann. Zusätzlich enthält der Gelierzucker noch so viel Pektin und Zitronensäure, dass jede Art von Marmelade klappen sollte.
"Gelierzucker 2 zu 1": Mit diesem Helferlein kann die Hälfte des Zuckers gespart werden. Man rechnet ein Kilo Früchte auf 500 Gramm Zucker. Wieder sorgen Pektine und Zitronensäure für die Konsistenz, jetzt muss allerdings noch ein Konservierungsmittel her: Das ist meist die gesundheitlich unbedenkliche Sorbinsäure (im 2 : 1-Gelierzucker schon enthalten).
"Gelierzucker 3 zu 1": Jetzt wird der Gürtel zuckermäßig richtig eng geschnallt. Die Marmelade nach diesem Prinzip kommt bei einem Kilo Früchte mit etwa 330 Gramm Zucker aus. Damit fällt das Frühstück zwar sehr fruchtig und auch kalorienärmer aus, aber eine 3 : 1-Marmelade aus eher sauren Früchten ist für Süß-Fans kein Genuss mehr. Natürlich hilft auch jetzt wieder Sorbinsäure bei der Konservierung.
Weitere Einmachhelfer: Wer lieber traditionell Marmelade kochen möchte, kann Pektin oder Zitronensäure auch als Pulver in kleinen Tütchen im Supermarkt kaufen. Will die Marmelade nicht gelieren, kann man damit nachhelfen. Auch das Konservierungsmittel Sorbinsäure gibt es als sogenannte Einmachhilfe in kleinen Portionen – für alle, die ganz sicher sein wollen, dass ihr süßer Schatz mindestens ein Jahr übersteht.
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Tipps für's Einkochen & leckere Marmeladenrezepte