Badezusätze: So wirken Lavendel, Melisse und Co.

Mmh, so ein warmes Bad ist genau das Richtige, wenn es stürmt und regnet. Es kann entspannen, beleben oder trösten – je nachdem, welche Badezusätze man verwendet.

Wirkt wie ein Kurzurlaub: ein warmes Schaumbad

Der Arbeitstag hat mal wieder alles von einem abverlangt. Und obendrauf sorgt das graue Winterwetter für miese Laune. Gedanken an eine Spontanflucht machen sich im Kopf breit. Wie schön wäre es jetzt, auf einer Südsee-Insel zu sein? Glücklicherweise gibt es eine günstige Alternative: die Badewanne. Ein Schaumbad kann genauso entspannend sein wie ein Kurzurlaub. Das warme Wasser lockert verspannte Muskeln, die Nerven beruhigen sich und Stress löst sich im Badeschaum auf. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein. Um Haut und Kreislauf nicht zu sehr zu belasten, sollte die Temperatur zwischen 35 bis 38 Grad liegen und das Bad nicht länger als 20 Minuten dauern.

Noch wirksamer wird ein Bad durch Badezusätze. Besonders effektiv sind ätherische Öle. Wie welches wirkt, lesen Sie in unserer Bilderstrecke.

TIPP: Ätherische Öle lösen sich nicht im Wasser auf. Damit sie nicht auf der Oberfläche schwimmen, sollte man einen Emulgator verwenden. Mischen Sie einfach zwei bis drei Esslöffel Vollmilch, Sahne oder Honig in das Wasser, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt. Außerdem sollten Sie darauf achten, natürliche ätherische Öle zu verwenden. Synthetische riechen zwar ähnlich, haben aber nicht die gewünschte Wirkung.

  • Lavendel

    Das violette Kraut ist ein Stresskiller. Wer sich angespannt oder erschöpft fühlt, ist in einem Lavendel-Bad bestens aufgehoben. Sogar ein ausgewachsener Muskelkater lässt sich mit Lavendel besänftigen.

    Tipp: Lavendel-Öle werden häufig gestreckt oder verfälscht. Lavendel aus der Provence erkennt man an dem A.O.C-Siegel (Appelation d’origine controlée). Produkte mit diesem Siegel werden nach strengen Kriterien in bestimmten Gebieten angebaut und produziert.

  • Melisse

    Melisse ist, ähnlich wie Lavendel, Balsam für die Seele. Ein Melissenbad kann immer dann helfen, wenn man nervös ist und sich nachts unruhig hin und her wälzt.

  • Bergamotte

    Im Winter, wenn die Tage grau und dunkel sind, sind wir oft müde und lustlos. Zitrusdüfte lassen uns wieder frischer und aktiver fühlen. Besonders Badezusätze mit Bergamotte vertreiben düstere Gedanken und schlechte Laune.

  • Rosmarin

    Müde? Dann nehmen Sie ein Rosmarin-Bad. Das grüne Kraut ist ein Wachmacher. Es kurbelt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung und hilft bei Erkältungen.

  • Eukalyptus

    Ein Eukalyptus-Bad ist vor allem dann eine gute Idee, wenn sich eine Erkältung in der Nase, den Bronchien und den Nebenhöhlen festgesetzt hat. Das im Eukalyptus enthaltene Cineol ist schleim- und leicht krampflösend.

    Tipp: Eukalyptus ist sehr intensiv. Am besten also nur sehr sparsam nutzen. Eine gute Alternative sind Badezusätze aus Fichtennadeln.

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