Fitness-Tricks für Faule und Inkonsequente
Wieder mal nicht zum Kurs geschafft? Macht doch nichts. Es gibt immer eine Gelegenheit für eine Mini-Trainingseinheit: in der Mittagspause, am Schreibtisch und sogar im Stau
1. Am Tag 30 Minuten? Kein Problem!
Denn zu Ihrer Trainingsbilanz gehören auch Freizeitdisziplinen wie Rasenmähen, Einkaufstaschenschleppen und flottes Spazierengehen. Wichtig ist nur: Jede Einheit sollte mindestens zehn Minuten dauern, um wirksam zu sein. Drei davon am Tag – und schon haben Sie Ihr Pensum erfüllt.
2. Auto statt Muckibude
Sie stecken im Berufsverkehr fest? Nutzen Sie die Zeit doch für ein kleines Armtraining: Greifen Sie mit beiden Händen in Brusthöhe außen ans Lenkrad und drücken Sie sie kräftig nach innen. Spannung halten, bis die Ampel auf Grün umspringt. Macht definierte Oberarme.
3. Die schnelle Nummer für zwischendurch
Wenn Sie nach dem Job zu platt sind, nutzen Sie doch die Mittagspause. Und zwar in Klubs speziell für Frauen, die Cardio-Training mit Kraftübungen kombinieren. In gerade mal 30 Minuten kann man sich z. B. bei Mrs Sporty, Moves, Bellissima oder SlimLife fit sporteln.
4. Eier-Tanz
Von wegen schlanker Fuß: Die klobigen Fitnessschuhe,
die jetzt in allen Läden stehen, sehen aus, als hätte man einen Betonsockel an die Füße gegossen. Dabei gibt die zentimeterdicke, weiche Sohle einem das Gefühl, wie auf Eiern zu laufen. Um das auszubalancieren, muss die Muskulatur ordentlich arbeiten. Gesäß-, Bauch- und Rückenmuskeln werden gestärkt; z. B. MBT "Mahuta" (ca. 210 Euro), Sketchers „Shape ups“ (ca. 100 Euro).
5. Den Luxus gönn ich mir
Rumstehen und dabei Muskeln aufbauen – ein Witz? Nichts da! Promis und Experten schwören auf Vibrationstraining auf einer „Power Plate“. Das soll sogar zehnmal mehr bringen als normaler Kraftsport. Zeitaufwand: 10 bis 20 Minuten zweimal die Woche. Neben Zähneklappern und Sprachstörungen (währenddessen) kann das Gerät leider auch Kopfschmerzen und Muskelkater auslösen (hinterher). Und Schnappatmung: Ein Jahres-Abo in einem Studio kostet ab 89 Euro im Monat.
6. Eins, zwei, drei, Knackpo
Ihr Hinterteil wird mit dieser Mini-Übung zwar nicht gleich aussehen wie das von Jennifer Lopez, aber nach einigen Wochen spürbar straffer: Bauch und Po im Wechsel anspannen und locker lassen. Jeden Tag mehrmals – zum Beispiel an der Bushaltestelle.
7. Give me Five
Die Formel gegen schnelles Aufgeben heißt: fünfmal. Gehen Sie mindestens fünf Wochen zum Fitnesstraining. Absolvieren Sie fünf Workouts, starten Sie beim Laufen mit narrensicheren fünf Minuten. Und immer, wenn Sie Zweifel haben, halten Sie sich an die fünfmalige Wiederholung – empfiehlt Fitnessexperte Timothy Ferriss in seinem Bestseller „Der Vier-Stunden-Körper“ (Riemann Verlag, 22,95 Euro).
8. Fit for Fensterputzing
Ob Staubsaugen oder Treppeputzen – bei anstrengenden Hausarbeiten fordert man sich ebenso wie beim Sport. Und Sie werden sehen: Wenn Sie nur ein bisschen mehr Gas geben als gewöhnlich, können Sie dabei richtig Fett verbrennen.
9. Schneller Büro-Bizeps
30-Sekunden-Büro-Workout für Beine und Oberkörper: aufrecht hinsetzen, die Beine im rechten Winkel, die Fußsohlen auf den Boden. Die Hände zu Fäusten ballen, auf die Oberschenkel drücken, gleichzeitig die Fersen in den Boden stemmen, 30 Sekunden halten. Stärkt und entspannt.
10. Mit Kaffee dopen
Koffein macht nicht nur wach und fit, ein Tässchen Kaffee vor dem Training pusht auch die Leistungsfähigkeit (immerhin stand er schon mal auf der Doping-Liste des Internationalen Olympischen Komitees!). Kaffee nach dem Sport soll helfen, die Muskeln schneller zu regenerieren. Ab sechs Tassen drohen allerdings Schlafstörungen.
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