Yoga kann alles: Yoga macht schön, Yoga stärkt Körper und Geist – "Mit Yoga aus der Krise", "Mit Yoga zum Traumsex". Die Liste der Versprechen ist lang, die Kursliste im Fitnessstudio noch länger: Hatha, Kundalini, Bikram, Iyengar, Ashtanga. Als Nicht-Yogi versteht man nur Bahnhof und geht weiter zum Bauch-Beine-Po – da weiß man wenigstens, was es bedeutet. Allein die Entscheidung, ob man Typ Kundalini oder Hatha ist, ob man Mantren singen oder doch lieber "nur" was für die Figur tun möchte, überfordert. Hilfestellung gefällig? Gern. Damit Sie endlich rausfinden, ob Yoga auch in Ihrem Leben Großes bewirken kann.
Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass es Yoga mit "Om" und ohne "Om" gibt. Extrem schweißtreibend oder angenehm entspannend. Der Grad der Spiritualität und der Fitnessanspruch hängen vom Lehrer ab. Um festzustellen, ob der Kurs das bietet, was Sie suchen, unbedingt Probestunden nehmen – die kosten meist nichts. So merken Sie, ob der Lehrer und die Atmosphäre passen oder ob die körperliche Herausforderung okay ist. Ein Sprichwort besagt: "Ist der Schüler bereit, ist der Lehrer nicht weit." Soll heißen: Man merkt schnell, ob man richtig ist. Übrigens, die meisten Krankenkassen bezuschussen Yogastunden.