1. Genug Wasser trinken
Ob die häufig empfohlenen zwei Liter am Tag wirklich gegen Falten helfen, ist umstritten. Für eine auch bei Frost gut durchfeuchtete, intakte Haut auf den Lippen sind sie jedoch garantiert hilfreich. Der Grund: Weil die Lippen den Übergang zur Mundschleimhaut bilden, sind sie ganz anders aufgebaut als unsere Haut etwa auf den Wangen. Dazu gehört, dass sie schneller austrocknen.
2. UV-Schutz nicht vergessen
Die Lippenhaut kann kein Melanin bilden, deshalb bräunen Lippen im Sommer auch nicht. UV-Strahlen trocknen ungeschützte Haut jedoch immer aus – Lichtschutz ist darum auch im Winter für die Lippen ein wichtiges Thema.
3. Fettstifte als Schutz nehmen
Vor dem Spaziergang im Winterwald eine dicke Fettschicht auftragen – das hilft gut, die hauteigene Feuchtigkeit zu bewahren.
4. Eingerissene Lippen nur mit medizinischen Salben behandeln
Wenn sich bereits kleine Risse (Mediziner sprechen von Rhagaden) gebildet haben, helfen einfache Fettstifte nicht weiter. Dann müssen Präparate mit heilenden Wirkstoffen wie etwa Panthenol verwendet werden, die tief in der Haut wirken und die Wunden von innen schließen. Solche Salben gibt es frei verkäuflich in Apotheken (z. B. von Eucerin oder La Roche-Posay, ab 5 Euro).
5. Im Zweifel den Arzt ansprechen
Sind die Mundwinkel ständig trocken und zudem noch eingerissen, kann das zum Beispiel auf einen Vitaminmangel hinweisen oder ein Indiz für eine innere Erkrankung sein. Deshalb bei hartnäckigen Lippenproblemen einen Arzt um Rat fragen.