Mode

Mode-Glossar von A-Z!

Stolpern Sie bei der Lektüre von Mode-Magazinen auch häufig über Begriffe, mit denen Sie nicht viel anfangen können? Ob Dianette, Cache-Coeur oder Vintage - in unserem Mode-Glossar finden Sie die Antworten.

Top mit A-Linie
Top mit typischer A-Linie, H&M, ca. 10 Euro

A wie A-Linie

Was sind eigentlich Ankle-Boots? Und wann spricht man vom Asia-Style? Hier finden Sie Antworten, werden Sie mit Laviva.com zum Mode-Profi!

A-Linie: An den Schultern schmal geschnitten, läuft das Oberteil oder Kleid nach unten hin weit aus und erinnert an ein großgeschriebenes A.

Ajour: Feines Lochmuster in Strick- oder Gewebewaren.

Allover-Print: Aufgedrucktes Muster, welches sich über das gesamte Kleidungsstück erstreckt, häufig verwendete Abkürzung: AOP.

American (Sports) Style: Outfits, die an die Trikots bekannter amerikanischer Sportarten, wie z.B. Football, Basket-Ball oder auch Cheerleading, erinnern. Kann auch den sportlichen Freizeit-Look mit Jeans, Sportschuhen und Sweatshirt meinen.

Animal-Print: Aufgedrucktes Dessin, das an die natürliche Musterung von Tieren erinnert, z.B. Tiger, Leopard, Schlange. Auch Muster, die Tiere figürlich abbilden, fallen unter den Begriff Animal-Print.

Ankle-Boots
Ankle-Boots von s.Oliver, ca. 50 Euro

Ankle-Boots: Damenschuhe, die von der Form her zwischen Stiefelette und Pumps liegen. Der Schaft ist knöchelumspielend und häufig in einer gerafften Optik designt, der Absatz kann flach oder hoch sein.

Antik-Finish meint einen Look, der neue Kleidungsstücke alt bzw. gebraucht aussehen lässt, z.B. durch Abschürfungen, Knicke und oberflächliche Risse. Oft in Leder- oder Jeansmaterialien.

Applikationen: Details in allen möglichen Formen und Farben, die aufgenäht oder aufgeklebt werden.

Argyle: Rautenförmiges Muster in Strickwaren, vor allem auf Pullovern und Kniestrümpfen (auch als „Burlington“ bekannt).

Asia-Look: Stil, der an die traditionelle asiatische Kleidung erinnert, insbesondere bei Blusen, Kleidern, Anzügen und Mänteln. Merkmale: gerader Schnitt, Stehkragen bzw. Tropfenausschnitte, Knebelverschlüsse, Wickeloptiken, seidige Materialien, asiatische Muster, kräftige Farben.

Ausbrenner: Musterungen, die durch das gezielte Wegätzen bzw. „Ausgebrennen“ feiner Materialien entstehen, so dass die betreffenden Stellen transparent erscheinen. Vor allem bei Tops, Blusen und Kleidern.

Verspielte Ballerinas
Ballerinas von Lait & Miel, über www.impressionen.de, 120 Euro

B wie Ballerinas

Baggy Pants oder Boot Cut? Business-Look oder Bohème-Chick? Hier finden Sie Antworten, werden Sie mit Laviva.com zum Mode-Profi!

Baggy Pants: oder kurz "Baggy's" sind bequem geschnittene Hosen mit vielen aufgesetzten Taschen im Workerstil, meist aus grober Baumwolle in den Farben Khaki, Beige, Weiß oder Dunkelblau.

Ballerina:
Flacher Damenschuh, der durch die runde Schuhspitze und den weiten, runden Ausschnitt an klassische Ballettschuhe erinnert. Gibt es mit oder ohne Knöchelriemchen.

Bandeau-Top: Halterloses Oberteil, das gerade geschnitten ist und wie ein breites Band um die Brust getragen wird. Der hohe Elastikanteil verbessert den Sitz. Zwischen der Brust gerafft, wirkt es wie eine Schleife und die Brust kommt besser zur Geltung.

Basics: nennt man Kleidungsstücke, die in Farbe und Schnitt zeitlos, von guter Qualität und die Basis für ein klassisches Styling sind, z. B. weiße Bluse, schwarzer Bleistiftrock, Cardigan oder Twinset.

Basic-Colors sind unauffällige Farbtöne, die sich gut mit Trendfarben kombinieren lassen und so die zeitlose Basis für das Styling geben, z. B. Weiß, Schwarz, Grau- und Beigetöne.

Biesen sind feine, abgenähte Fältchen, die (meist im Brustbereich) zur Verzierung von Baumwollblusen und -kleidern verwendet werden.

Biker-Stil: Kleidung, die an Motorradoutfits erinnert, z. B. kurz geschnittene, taillierte Jacken, schmal geschnittene Hosen und Boots. Die Verwendung von Schnallen und/oder Lederapplikationen unterstreicht diesen Look.

Bleistiftrock oder auch englisch „Pencilskirt“ gilt als Klassiker der eleganten Damenbekleidung. Sein schmaler, knie- oder maximal wadenlanger Schnitt schmeichelt der weiblichen Silhouette und ist in den Farben Schwarz, Anthrazit und Beige ein unverzichtbares Basic.

Body: Hautenger Anzug ohne Bein aus elastischen Materialien. Ausschnitte und Ärmellängen variieren. Stammt aus dem Wäsche- und Sportbereich.

 

Boho-Style
Seiden-Kleid von Belounged im Boho-Style, über www.conleys.de, ca. 189 Euro

 

Bohemian-, Bohème- oder Boho-Chick beschreibt einen lässigen, unkonventionellen Stil, der den Hippie-Look aus den 70ern aufgreift: Schlaghosen, Minikleider, auffällige Druckmuster in kräftigen Farben.

Bolero: Mini-Jäckchen, das maximal brustlang ist und zu schulterfreien Kleidern und Tops getragen wird. Als Strickware auch zu legeren Outfits kombinierbar.

Boot Cut: Hosenschnitt, der am Oberschenkel hautnah sitzt und zum Fuß hin weiter wird. Lässt das Bein optisch länger wirken und ist ein beliebtes Modell bei Jeans.

Boots: Robust geschnittene Stiefel, meist mit flacher Sohle. Biker-Boots im Stil von Motorradstiefeln, evtl. mit Schnallen oder Nieten verziert, Boxer-Boots im Stil von Boxerstiefeln, also sportlich-schmal geschnitten mit Bindungen und/oder Klettverschlüssen, Cowboy-Boots im Stil traditioneller Cowboy-Stiefel mit erhöhtem Absatz und zweifarbigen Lederapplikationen, auch als Ankle-Boot.

Boxy Shape: Kurze, kastige Form von Pullovern und Jacken. Modisch kombiniert zu langen Blusen, Tuniken und Kurzkleidern.

Boyfriend-Look: Der Begriff wurde unlängst von der Stilikone Katie Holmes geprägt, die mit übergroßen, per Gürtel zusammengerafften Jeans und hochgekrempelten T-Shirts eben genau diesen Schlabberlook zum Trend machte: auszusehen, als ob man mal eben in die Klamotten des Liebsten geschlüpft wäre.

Business-Look: Der Begriff stammt aus dem Englischen und meint einen klassisch-eleganten Kleidungsstil mit Anzug, Kostüm oder einzelnem Rock in Schwarz, Anthrazit oder Beige in Kombination mit einer Bluse, vornehmlich in Weiß oder Pastelltönen. 

Bustier: Taillenfreies, enganliegendes Top mit Trägern. Meist im Sport- oder Wäschebereich.

C wie Charms

Wen verwickelt ein Cache-Coeur, woher kommen Chucks und was sind eigentlich Charms? Hier finden Sie Antworten, werden Sie mit Laviva.com zum Mode-Profi!

Cache-Coeur Bluse von H&M, Preis: ca. 20 Euro

Cache-Coeur bedeutet so viel wie "das versteckte Herz". In der Modewelt bezeichnet man Oberteile, die über der Brust gewickelt werden und ein tiefes Dekolleté zeigen, als Cache-Coeur. Wirkt besonders günstig bei viel Oberweite. Tipp: Wer maximal Körbchengröße B trägt, sollte unbedingt einen Push-up-BH tragen, denn ein Cache-Coeur hat tatsächlich eine "versteckende" Wirkung.

Camisole Ein extra-lang geschnittenes, ärmelloses Top aus einem feinem Stoff, das knapp die Brust bedeckt und im Ausschnitt romantisch verziert ist, z. B. mit Rüschen oder Ausbrennern.

Camouflage ist ein in sich verlaufendes Muster, das den Tarnanzügen des Militärs nachempfunden ist. Meist in Laub- und Erdfarben, in der modischen Variante auch mal mit kräftigen Tönen, wie z. B. Pink oder Türkis.

Capri Sommerliche Dreiviertelhose, die bis kurz unters Knie reicht. Klassisch mit seitlichen Schlitzen und in Basic-Farben, wie z. B. Creme, Weiß oder Schwarz. Ein leichter Elasthan-Anteil im Material verbessert den Sitz.

Cargo-Pants sind bequem geschnittene Hosen mit vielen aufgesetzten Taschen aus einem groben Baumwollstoff (vgl. Baggy Pants).

Carmen-Ausschnitt Typisches Merkmal dieser sehr feminin wirkenden Oberteile ist der schulterfreie Schnitt. In Anlehnung an die Kostüme der berühmten Opernfigur waren sie ursprünglich sehr romantisch designt, mit vielen Rüschen und betonter Taille.

Casual bezeichnet einen Kleidungsstil, der ungezwungen und leger ist, aber dennoch nicht nachlässig wirkt, z. B. romantisches Kleid mit Cardigan, Leinenhose mit Bluse.

Charms-Armband von Thomas Sabo, Preis auf Anfrage

Charms sind kleine Schmuckanhänger, die vor allen an Armketten, neuerdings aber auch an Halsketten, für viel Bewegung und einen individuellen Look sorgen. Aktuelle Beispiele für diesen Talisman-Schmuck sind die Kollektionen von Thomas Sabo, Pandora und Nomination.

Chiffon Aus Seide oder Kunstfaser hergestelltes, sehr leichtes und fast transparentes Gewebe, das meistens in mehreren Schichten verarbeitet wird. Material für elfenhaft wirkende, edle Abendkleider und Oberteile, die u. a. bei der Oskarverleihung ihren großen Auftritt haben.

Chintz Im Gegensatz zum federleichten Chiffon ein eher schwerer, edel glänzender Stoff, oft aus Seide oder Baumwollgemischen. Mit Hilfe von Druck und Temperatur wird die Materialoberfläche geschlossen und der typische Glanz bewirkt.

Chucks von Converse All Star, Trendfarbe Light Blue, Preis: ca. 75 Euro

Chucks Namensgeber Chuck Taylor hatte sie ursprünglich für die amerikanische Basketballmannschaft entworfen, und auch diesen Sommer liegen die farbenfrohen Leinenschuhe wieder voll im Trend. Im Original von der Firma Converse All Star, leicht zu erkennen an dem typischen blauen Stern.

City-Stil oder City-Look bezeichnet eine gepflegte Moderichtung, die sowohl für einen Stadtbummel als auch für den Job geeignet ist und sich schnell abwandeln lässt.

Clean ist ein Outfit, das nach dem Motto "weniger ist mehr" zusammengestellt wurde: Ohne Schnörkel und Extras, dezent, zeitlos schön.

Clutch Kleine, henkellose, etuiförmige Handtasche, die in der Hand oder unter den Arm geklemmt getragen wird. Der perfekte Begleiter zum Cocktail- oder Abendkleid.

College-Look Erinnern Sie sich noch an den Film "Mona Lisas Lächeln", an die Burlington-Strümpfe, die knielangen Röcke und Twin-Sets der Darstellerinnen? Das sind die zentralen Items für den klassischen College-Look. Moderne Outfits greifen meist nur ein Element auf und wirken daher insgesamt lässiger.

Corsage Trägerloses, figurstützendes Oberteil mit BH-Einsatz, ideal unter einem trägerlosen (Abend-)Kleid. Durch einen hohen Elasthan-Anteil und einem individuell regulierbaren Verschluss (Schnürung, Häkchen) wird der Sitz optimiert.

Crash-Optik bezeichnet den gewollten Knitterlook mit zahlreichen Längs- und Querfältchen. Der Effekt hält sich vor allem auf synthetischen Materialien gut und sollte nicht mit dem Bügeleisen behandelt werden.

D wie Diadem

Warum Sie ein Diadem und eine Dianette nie verwechseln könnten, wie und wann ein Dirndl getragen wird und was genau unter Denim zu verstehen ist. Hier finden Sie Antworten, werden Sie mit Laviva.com zum Mode-Profi!

Dandy-Look Der Begriff hat seinen Ursprung im England des 19. Jahrhunderts und bezeichnet elegante Outfits (Anzüge und Kostüme), die mit romantischen Details verziert sind, wie z.B. Rüschenkragen, Schleifen, auffälligen Manschetten. Wird insbesondere auf Herrenmode bezogen, dann mit breiten Krawatten, Hut und Weste.

Diadem von Lilly, Preis: ca. 57 Euro, über www.lilly.de

Dekolleté ist die ursprünglich französische Bezeichnung für den weiblichen Hals-Brustbereich, der durch bestimmte Ausschnittformen besonders betont werden kann, z. B. Carrée-Ausschnitt, (tiefer) V-Ausschnitt, Rundhalsausschnitt etc.

Denim wird oftmals mit dem Begriff "Jeans" in ein und demselben Zusammenhang gebraucht, wobei mit Denim genau genommen das Material gemeint ist, mit dem Jeansmode hergestellt wird: Ein strapazierfähiger, fester Baumwollstoff, der aus einem farbigen (meist blauen) Kettfaden und einem weißen Schussgarn gewebt wird, so dass die Unterseite annähernd Weiß erscheint.

Destroyed ist eine neue Form der gewollt gebraucht wirkenden Optik durch Risse und tiefgerissene und ausgefranste Löcher, vor allem in Jeansmode (auch Used- oder Vintage-Look).

Dianette von Tamaris, Preis: ca. 40 Euro, über www.goertz.de

Diadem ist ein auffälliger Haarschmuck, der meist mit Perlen und/oder Edelsteinen  verziert ist und wie ein Kamm oder Haarreif ins Haar gesteckt wird (vgl. Bild oben). Setzt ähnlich wie eine Tiara dem festlichen Outfit, insbesondere einem Brautkleid, im wahrsten Sinne des Wortes die Krone auf. Nicht zu verwechseln mit dem Begriff "Dianette", denn...

Dianetten nennt man Sandalen oder Sandaletten, bei denen zwischen dem großen und den restlichen Zehen ein Steg verläuft (Zehentrenner), der oftmals auffällig verziert ist, z. B. mit Glassteinen oder Applikationen.

Dirndl Was für alle Nicht-Bayern wie Fasching anmutet, ist in Süddeutschland vor allem zur Oktoberfestzeit, aber auch zu anderen feierlichen Anlässen, ein immer angebrachtes, festliches Outfit. Kennzeichen dieser traditionellen Kleidform: Ein kurzes, enggeschnürtes und meist tief dekolletiertes Leibchen, zu dem eine puffärmelige Trachtenbluse und ein ab Taille weit fallender Rock mit Schürze getragen wird, wobei Rock und Schürze sich meist farblich unterscheiden. Besonders Edel in Seidentaft, sehr beliebt aus Baumwolle ("Waschdirndl") und als modisches No Go die so genannte Landhausmode mit Leder und Minirock.

DOB ist eine Abkürzung aus dem Einzelhandeln und bedeutet nichts anderes als "Damen-Ober-Bekleidung", also alle Kleidungsstücke für die Damen, mit Ausnahmen von Wäsche und Strümpfen, dafür gibt es Extra-Abteilungen. Das männliche Pendant: HAKA für Herrenbekleidung.

Double-Layer- oder auch Doppellagen-Look Zwei Kleidungsstücke werden übereinander getragen, so dass sie sich in Stil und Farbe zu einem Gesamt-Look ergänzen. Simpler Doppellagen-Look ist die Kombination von einem farbigen Kurzarm-Shirt über ein meist weißes Longsleeve.

Dufflecoat gerade geschnittener Kurzmantel aus Wolle oder Wollgemischen, immer mit Knebelverschlüssen, Kapuze und aufgesetzten Klapptaschen.

E wie Egg-Shape

Top im Empire-Stil von Esprit, ca. 30 Euro

Easy Care heißt nichts anderes, als dass das jeweilige Kleidungsstück pflegeleicht ist, also mit der Hand oder in der Maschine gewaschen, im Trockner getrocknet und gebügelt werden darf.

Effektgarne bewirken durch ihre besondere Zusammensetzung einen bestimmten Effekt im gewebten Stoff, z. B. durch metallische Fäden, Knötchen oder Mehrfarbigkeit.

Egg-Shape oder auch O-Linie nennt man den auffälligen Schnitt von Oberteilen, den Topdesigner in ihren aktuellen Kollektionen präsentieren: Kleider, Röcke und Mäntel, die „eierförmig“ geschnitten sind, also oben und unten eng und in der mittleren Partie weit verlaufen.

Elastan ist ein elastisches Garn aus polyurethanfäden, das Materialien je nach Gewebezusammensetzung einen mehr oder weniger starken Stretchanteil verleiht. Kleidungsstücke sind dann nahezu knitterfrei und leiern auch nach mehrmaligen Tragen nicht aus. Elastan wird längst nicht mehr nur bei Sportkleidung verwendet, sondern sorgt auch bei figurnahen (Jeans-)Hosen, Kleidern und Tops für einen sexy Sitz.

Empire-Stil bezeichnet Kleider, Blusen und Tops, die im Look der nach-revolutionären, französischen Mode des 18./19. Jahrhunderts getragen wurde, der Begriff „Empire“ bezeichnet diese Epoche. Eine typische Empire-Silhouette legt die Betonung auf die Dekolleté- bzw. Brustpartie und fällt unterhalb der höher gesetzten Taillennaht weit und locker in einer A-Linie.
Espandrilles Einfache Sommerschuhe aus farbenfroher Baumwolle mit einer flachen, bastähnlichen Sohle.

Ethno-Tuch von Mango, ca. 13 Euro

Ethno-Stil kann sowohl den Gesamt-Look als auch die verwendeten Farben und Materialien eines Outfits meinen. Wichtig ist, dass Elemente der typischen Kleidung ferner Länder verwendet werden, also z. B. Lehmfarben oder Wickeloptiken wie in Afrika, kräftige Farben und Stickereien wie in Indien usw.
Ethno-Muster nennt man eingewebte oder eingestickte Motive und Muster, die denen fremdländischer Kulturkreise entsprechen. Wird das Muster auf den Stoff gedruckt, spricht man vom Ethno-Print.

Etuikleid Gerade geschnittenes, schnörkel- und ärmelloses Kleid mit knieumspielender Rocklänge, das ein zeitlos-elegantes Basic der Damenmode darstellt und gern anstelle eines Kostüms oder eines Anzugs als Business-Outfit getragen wird.

Sehr exotisch: Kleid von H&M, ca. 20 Euro

Exotik-Muster oder –Print nennt man eingewebte oder aufgedruckte Motive, die Elemente der Dschungelwelt aufgreifen, also z. B. exotische Blüten, große Blätter und typische Tiere wie Papageien. Die verwendeten Farben sind entsprechend kräftig.

Extreme-Shape nennt man Mode, die durch einen extrem asymmetrischen, ungewöhnlichen Schnitt auffällt und sich nicht in die üblichen Kategorien (A-Linie, O-Linie, gerade geschnitten) einordnen lässt.

Eyecatcher sind jegliche Details eines Outfits, die dem Betrachter besonders ins Auge fallen und sozusagen das i-Tüpfelchen des Gesamtoutfits sind, wie z. B. ausgefallene Accessoires, auffällige Applikationen oder kräftige Farben.

Von F wie Fake Fur bis H wie High Waist

Fake Fur
Webpelzmantel, ca. 79,95 €, www.hm.com
High Waist Jeansrock, ca. 19,95 €, www.cunda.de

Fake Fur: Nicht nur Tierfreunden gefällt der "Fake Fur" (oder "Faux fur"), auch der Geldbeutel mag den falschen Pelz. Ob Fellweste, Ohrenwärmer oder als Innenfutter einer Winterjacke, der Pelzersatz aus Plüsch findet sich bei vielen Kleidungsstücken wieder.

Falbeln sind weich fallende, verschieden breite Stoffstreifen, die z. B. zur Verzierung von Röcken dienen. Sie können gezogen, gefältelt und plissiert sein.

Fischgrat, Fischgrätenmuster (engl. herringbone), Stoffmuster in Form einer Fischgräte. Beliebt ist das Muster bei Wollstoffen wie z. B. Tweed. Der Klassiker ist der Anzug mit Fischgrätenmuster.

Folklore-Stil: Stil, der die Elemente verschiedener Trachtenkleidung mischt und kombiniert.

Gabardine: Durch die Webung entsteht ein steiles Diagonalmuster, aus dem sehr dichten Gewebe werden oft Mäntel gemacht. Thomas Burberry, Gründer des gleichnamigen Modehauses, hat diese Webart im späten 19. Jahrhundert erfunden. Roald Amundsen erreichte in einer Burberry-Jacke aus Gabardine 1911 als erster Mensch den Südpol.

Gladiator-Sandale, auch Römer-Sandale. Riemchen-Sandale aus Leder, meist knöchelhoch, die an die Römerzeit erinnert. Es gibt auch Modelle, die bis unter das Knie geschnürt werden.

Glencheck: Klassisches englisches Stoffmuster. Über einem feinen Karomuster verläuft ein weiteres Überkaro, welches kontrastreicher ist.

H-Linie: Schnittform, die für viele vorteilhaft ist. Der lockere Schnitt betont nicht bestimmte Parteien, folgt aber der Silhouette, die dann wie ein H aussieht.

Halterneck: Ein einzelner Träger, der um den Hals führt, hält das Top oder das Kleid. Somit sind Schultern und Rücken frei. Auch bei Bikinis oder Badeanzügen ist das Halterneck beliebt.

High Waist: Hohe Taille bei Hosen oder Röcken (z. B. beim Bleistiftrock).

Von I wie I-Linie bis N wie NOS-Programm

Jodphur-Hose
Jodphur-Hose von Fever, ca. 69,95 €, www.fashion4eva.de
Spangenpumps von Tamaris, ca. 49,95 €, www.imwalking.de

I-Linie: Der spanische Modedesignr Cristobal Balenciaga (1895-1972) kreierte diese Schnittform: Die Kleidungsstücke sind ganz gerade geschnitten und haben keine Taille.

Die Inbetween-Jacke kann sowohl draußen als auch drinnen angezogen werden. Die Jacken sind meist aus leichtem Stoff.

Italienische Länge: Röcke mit dieser Länge bedecken gerade das Knie. Vorteil: Die schmalste Stelle des Beins wird betont, so dass die Beine länger und gestreckter wirken.

Jacquard: Muster bei Geweben. Benannt nach Joseph-Marie Jacquard, der im 18. Jahrhundert einen Webstuhl erfand, der unterschiedliche Stoffarten weben konnte.

Jodphur-Hose: Reiterhose, die an den Unterschenkeln eng anliegt, jedoch an den Oberschenkeln seitlich ausladend ist. Ihren Ursprung hat diese Hose Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Briten ihre in Indien stationierte Kavallerie mit diesen Reithosen ausstatteten.

Der Keilabsatz ist im eigentlichen Sinne gar kein Absatz: Er ist eine keilförmige Erhöhung der Sohle von der Spitze bis zur Ferse. So bietet er bei Schuhen der Trägerin Halt und Stabilität. Der Keilabsatz kann aus Holz oder Kork sein und kommt bei Pumps oder Stiefeln vor.

Kontrastblenden: Bei Ärmeln oder Hosenbeinen werden Streifen aufgenäht, die eine andere Farbe als der Rest haben.

Layering: Der so genannte Mehrlagen-Look der 90er ist seit einiger Zeit wieder in. Layering ist aber nicht für jeden Figurtyp etwas: Große und schlanke Frauen können ihn besser tragen als kleine und rundlichere Frauen, denn der Layer-Look trägt auf!

Loafer: Flache und sportliche Schuhe mit einem kleinen Absatz, in die man einfach hineinschlüpfen kann. Der bekannteste Loafer ist der Pennylofer, er wird auch College-Schuhe genannt.

Marlene-Hose: Dank Marlene Dietrich tragen wir noch heute die aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts stammende Hosenform: In ihrem Film "Marokko" trug die Dietrich solche Beinkleider und machte die Hose unsterblich. An den Schnitt einer Männerhose angelehnt, sitzt die Marlene-Hose recht weit oben in der Taille. Durch Bundfalten sind die Hosenbeine sehr weit und können am Ende noch einen zusätzlichen Schlag haben. Marlene-Hosen sind oft aus Wollstoff.

Mary Janes: Ursprünglich ein Kinderschuh aus den 1920ern Jahren, wird dieser Spangenschuh mittlerweile auch von erwachsenen Frauen gerne zu Pencil-Skirts und engen Hosen getragen. Charakteristisch ist das Riemchen über dem Fußspann.

Millefleurs: Wie es der Name schon vermuten lässt (frz. = tausend Blumen), findet man auf diesem Stoff viele kleine, verstreute Blümchen.

NOS-Programm: NOS = never out of stock. Kleidungsstücke, die diesem "Programm" angehören, sind unbegrenzt lieferbar.

Von O wie Offwhite bis zu T wie Twinset

Satin-Peeptoe von Buffolo, ca. 69,99 €, www.imwalking.de

Offwhite: Kein strahlendes weiß, sonder leicht vergilbt oder gebrochen.

Opaque: Andere Bezeichnung für blickdicht.

Peeptoe: Diese Pumpsform hat eine kleine Öffnung an der Spitze, durch die man die Zehen sehen kann. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihre Füße gepflegt und die Zehen schön lackiert sind. Der Peeptoe ist im Sommer die perfekte Alternative zur Sandale, da Sie ihn ohne Bedenken im Büro tragen können.

Pencil Skirt: Bereits Marilyn Monroe wusste die Vorzüge des Bleistiftrocks zu schätzen: Seine Form bringt weibliche Rundungen voll zur Geltung. Durch Abnäher oder Bundfalten an der Hüfte und den enger geschnittenen Bund wird jede Taille zur Wespentaille, der Rock endet ungefähr auf Wadenmitte. Ein Schlitz auf der Rückseite macht das Gehen möglich, ohne viel Bein zu zeigen.

Raglanärmel: Ärmel und Schulterteile sind aus einem Stück geschnitten, die Ärmel sind schräg an Vor- und Rückenteil angenäht, die Naht beginnt bereits am Kragen des Kleidungsstückes. Raglanärmel findet man vor allem bei Sportkleidung.

Röhrenjeans, auch Skinny-Jeans. Hautenge Hose ohne Bundfalten. Die Röhrenjeans sollte immer ganz eng sitzen und unbedingt Gesäßtaschen haben. Besonders gut passen Röhrenjeans zu schweren Boots oder High Heels.

Shopper, große Tasche mit zwei Henkeln: Hier passt alles rein, was Frau im Alltag so braucht.

Sneakers: Die guten alten Turnschuhe – früher lediglich beim Sport zugelassen, finden sie sich heute in fast jedem Schuhschrank. Sneakers (engl. für schleichen) ist dabei der Oberbegriff für alle Art von Turnschuhen, die nicht zum Sport getragen werden.

Trenchcoat: "Schau mir in die Augen, Kleines." – Humphrey Bogart schrieb im Trenchcoat nicht nur Film- sondern auch Modegeschichte. Denn wir haben es ihm zu verdanken, dass sich der leichte Militär-Regenmantel zum modischen Must-have gemausert hat. Die ersten Exemplare gab aus dem Hause Thomas Burberrys, der auch den Gabardine erfand. Charakteristisch für den Trench sind das Schultertuch, die Armriegel, der Gehschlitz und die schrägen Taschen.

Das Twinset, ein Strickensemble bestehend aus einem knappen Pullover und einer farblich passenden Jacke, ist der Inbegriff britisch-konservativen Chics. 1934 erfand der Designer Otto Weisz für den Strickwaren-Hersteller Pringle of Scotland das Ensemble.

Von U wie U-Boot-Ausschnitt bis zu Z wie Zigarettenhose

U-Boot-Ausschnitt: Ovalförmiger Ausschnitt, der die Schultern oben frei lässt und an den Schulterknochen zusammenläuft.

Used-Look - Aus Neu mach' Alt: Kleidungsstücke, die im Used-Look gestylt sind, geben nur vor, gebraucht zu sein. Bestimmte Waschverfahren (z. B. mit Steinen, Stone-washed Jeans) oder Chemikalien verleihen den Stoffen ihr gebrauchtes Aussehen.

Vintage: Haben Sie Carrie Bradshaw aus "Sex and the City" auch um ihre kleine Dior-Tasche aus den 50ern beneidet? Dann sind Sie sicher ein Fan von Vintage! Echte Vintage-Kleidung stammt aus den 1920er bis 1980er Jahren. Aber auch Kleidung, die auf retro gemacht ist, bekommt oft das Etikett "Vintage" verpasst.

Wedges: Sandalen mit Keilabsatz bzw. plateauartigem Absatz. Trotz ihrer Höhe haben Trägerinnen auf Wedges mehr Standhaftigkeit als beispielsweise auf Pfennigabsätzen.

Workerhose, auch Cargo Pants. Hosen aus robustem Baumwollstoff, die an Arbeitshosen erinnern.

X-Linie: Man nehme eine kurze Jacke oder ein Oberteil, das mit einem breiten Gürtel in der Taille getragen wird, die Rockschöße sind am Saum leicht ausgestellt, dazu die Schultern betonen – und fertig ist die X-Linie!

Zigarettenhose: Schmale gerade geschnittene Hose im 50er-Jahre-Look, meist mit Bundfalten. Sehr klassisch!

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