Chaos im Kopf?
31
Dez

Chaos im Kopf?

Nicht mit unseren Kalendern für 2020

Wer, wie unsere Autorin, einen Faible für Stationary, Kalender und Scrapbooking hat, der wird das folgende Problem nur zu gut kennen: Welchen Kalender besorge ich mir für das neue Jahr? Einen Filofax, Bullet Journaling oder vielleicht eine App? Vom Wandkalender über den Desk Planer oder das Büchlein im Handtaschen-Format: Unsere Autorin hat fast alle Methoden organisiert zu bleiben ausprobiert. Hier kommen ihre fünf Vorschläge für das neue Jahr.

Für Individualisten

Den perfekten Kalender zu finden, kann eine ganz schön schwierige Angelegenheit sein: Mal bietet das vorgefertigte Layout einfach nicht genug Platz, mal ist der Kalender zu groß für die Handtasche. Da kann Bullet Journaling helfen. Auf leeren Seiten organisiert man seine To-Do’s und Termine mit kleinen Symbolen und hat genau so viel Platz, wie man eben braucht. Der Nachteil: Einen ganzen Kalender anzulegen oder wöchentlich neue Übersichten zu erstellen, kann recht zeitintensiv werden. Dafür hat man jedoch alle kreativen Freiheiten.

Für Bullet Journaling eignet sich jedes Notizbuch, solange es den eigenen Anforderungen entspricht. Besonders beliebt ist zum Beispiel der Midori. Ursprünglich wurde es als Reisetagebuch entwickelt, dass mit jeder Benutzung noch ein Stück persönlicher wird. Doch die Lederkladde eignet sich auch perfekt für Listen: Hier gibt es kleine Heftchen, die sich nach belieben in die Lederkladde einlegen und tauschen lassen.

Das „Midori Traveler’s Notebook“ gibt’s zum Beispiel bei Luiban ab 50 Euro.

Für Optimisten

Das Change Journal ist vollgepackt mit Vorlagen und Tips, die das Leben einfacher und etwas positiver machen. Mal tragt ihr ein, worauf ihr heute besonders stolz wart oder was die nächsten Ziele im Leben sind. Zwischendrin finden sich immer wieder kleine Artikel und Sprüche, die zum Nachdenken anregen oder ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Einen Kalender ersetzt das Journal allerdings nicht: Hier geht es eher darum, positive Gedanken zu notieren und achtsamer zu leben.

Das Change Journal ist für 30 Euro erhältlich.

Für Minimalisten

Besonders beliebt sind vor allem die Light Planner der südkoreanischen Marke Ardium. Die Layouts sind minimalistisch gehalten und bieten ausreichend Platz für alle Termine und To-Do’s – ohne dabei zu überdimensional zu werden. Dafür sorgt vor allem das dünne, aber undurchlässige Papier. Die Planer gibt es in acht verschiedenen Farben und mit praktischer PVC-Hülle: So ist der Kalender vor allen Unfällen mit Flüssigkeiten und scharfkantigen Objekten in Handtaschen geschützt und bietet zusätzlichen Stauraum, zum Beispiel für Visitenkarten oder Kassenzettel.

Den Light Planner von Ardium gibt es zum Beispiel bei fallindesign ab 24 Euro.

Für Vielbeschäftigte

Für diejenigen, die viele Lebensbereiche gelichzeitig stemmen und immer Platz für extra Notizen brauchen, eignet sich ein filofax. Die erstmalige Anschaffung ist etwas teurer, dafür hat man mitunter jahrelang etwas davon – danach müssen nämlich nur Jahr für Jahr die gewünschten Einlagen gekauft werden. Die Lederbücher mit Ringbuchheftung gibt es in allen Größen und Designs und auch die Inlays bieten von Monats- über Wochen- und Tagesübersichten alles, was das Herz begehrt. Durch praktische Trenner kann man einzelne Kategorien mit aufnehmen, wie zum Beispiel einen Meal Planner. Um einzelne Bereiche übersichtlich zu gestalten, greift man am besten zu Color Coding: Eine Kategorie (Arbeit, Privat, Kinder) bekommt eine übergeordnete Farbe. Auch die Kreativen kommen hier auf ihre Kosten: mit Washi Tape, Stickern und Typografie lassen sich auch die einfachen Einlagen individuell gestalten – vorausgesetzt man hat Zeit und Muße dafür.

Das Einsteigermodell „The Original Patent Personal Organiser“ erhaltet ihr je nach Größe ab 79 Euro direkt über filofax.

Für Sentimentale

Ihr kennt sie sicherlich noch von früher oder habt sogar selbst mal eine vergraben: Zeitkapseln. Ein wenig handlicher sind da die „One Line A Day“-Notizbücher. 365 Tage, jeden Tag eine Zeile und das über fünf Jahre hinweg. Habt ihr es dann geschafft, habt ihr jede Menge kleiner Erinnerungsbruchstücke und seht, was sich in einem oder zwei Jahren alles ändern kann. Das Memory Book ist zwar ebenfalls eher ungeeignet als Kalender, aber eine tolle Möglichkeit für alle, die gerne öfter mal Tagebuch schreiben würden – auch wenn mal die Zeit knapp ist.

Die „One Line A Day“ Notizbücher gibt es in verschiedenen Designs, zum Beispiel über Anthropologie für ca. 18 Euro.

Unsere Autorin wünscht Euch viel Freude beim Organisieren und Basteln,
eure LAVIVA


Unsplash/Vera Bitterer; PR