Fünf Schokoladen aus fünf Metropolen
19
Dez

Fünf Schokoladen aus fünf Metropolen

So schlemmt ihr euch einmal quer durch Europa.

Dass wir in der Redaktion einen süßen Zahn haben, wisst ihr ja. Wenn es um Schokolade geht, pflegen wir außerdem eine Vorliebe für hübsche Verpackungen. Heute stellen wir euch deshalb fünf unserer Lieblinge aus fünf europäischen Lieblingsstädten vor. Für die Lieben zu Hause können die Schokoladen mit den tollen Designs dekorative Mitbringsel sein, wecken bei uns selbst Erinnerungen an vergangene Reisen oder machen Lust darauf, Europa noch mal ganz anders kulinarisch zu entdecken.

Edinburgh: Auf ein süßes Date mit der Kunst

Zehn von zehn Stylingpunkten für die bunten Tafeln von Coco Chocolatier aus Edinburgh! Die Verpackungen wurden von verschiedenen Künstler*innen designt. Wen es nach mehr giert: Die National Galleries of Scotland beherbergen einige beeindruckende europäische Gemäldesammlungen, die in fünf Galerien innerhalb der Stadt verteilt sind. Architektonisch unfassbar schön ist auch der bereits 1670 erbaute Royal Botanic Garden mit seinen malerischen Glashäusern.

Barcelona: Mit Schokolade durch die Zeit

Ob zuckerfreie weiße Schokolade mit Himbeerstückchen oder die Katzenzungen aus 60%iger dunkler Schokolade: Wenn Freund*innen von uns in den Süden fahren, müssen sie uns grundsätzlich etwas Süßes von der spanischen Traditionsmarke Blanxart mitbringen. Wir mögen das mittelalterlich anmutende Design der in braunem, bedrucktem Packpapier eingeschlagenen Tafeln – und den Geschmack natürlich auch. Ansässig ist das Unternehmen in Barcelona, eine Stadt, die historisch eng mit Schokolade verbunden ist. Die Geschichte erzählt das Museu de la Xocolata. Wer sich dem Thema lieber kulinarisch annähern will, findet im Schokoladenrestaurant Espaisucre Kreationen rund um die Kakaobohne.

Helsinki: Design und Schokolade

Bei den Machern von Goodio Chocolate, einer jungen Marke aus Helsinki, steht die gute Absicht laut eigener Aussage über dem Profit. Der Herstellungsprozent soll möglichst transparent ablaufen. Daneben gehören die Schokoladen in den grafisch gemusterten Hüllen zu den schönsten, die wir bisher gesehen haben. Klare Formen finden Designbegeisterte bei einem Städtetrip in die finnische Hauptstadt auch in dem Interior Store Artek, der ursprünglich 1935 von den Architekten und Designern Alvar Aalto und seiner Frau Aino gegründet wurde.

München: Süße Vielfalt aus dem Süden

Abwechslungsreiche Sorten in hübscher Hülle finden wir immer wieder bei Wildbach. Das in Bodenkirchen ansässige Unternehmen achtet auf faire Erntebedingungen – und dass bei der Arbeit keine Kinder eingesetzt werden. Zu unseren Favoriten zählen neben den Tafeln in unzähligen Geschmacksrichtungen die Trinkschokoladen. Im Winter löffelen wir das Heißgetränk schneller aus der Tasse, als ihr Kakao sagen könnt. Sind wir mal im rund 40 Kilometer von Bodenkirchen entfernten München, machen wir deshalb immer einen Abstecher in den Trachtenvogl. Die Sorten dort reichen von Kokos über Orange-Zimt bis hin zu Lakritz.

Amsterdam mit gutem Gewissen

Vielleicht nicht ganz so kunstvoll verpackt, wie die Tafeln aus den anderen europäischen Metropolen, dafür aber komplett umhüllt von abbaubaren Materialien ist die Lovechock aus Amsterdam. Sie besteht außerdem zu 100% aus Biozutaten, ist vegan und frei von raffiniertem Zucker. Bei den schokoladigen Produkten, die das Direct-Trade-Logo tragen, soll gewährleistet sein, dass die Kleinbauern fair für ihre Arbeit belohnt und respektvoll behandelt werden. Beim Spaziergang entlang an Giebelhäuschen und Grachten macht euch die Schokolade vor Ort ins Amsterdam ein warmes Gefühl im Bauch. Wer nicht nur mit Bedacht schlemmen, sondern auch nachhaltig shoppen will, findet ca. fünf Minuten vom Amsterdamer Hauptbahnhof den Fair-Fashion-Store Nukuhiva.

Eure LAVIVA


© Fotos: AdobeStock/cristalov (Aufmacher); Coco Chocolatier, Blanxart, Goodio Chocolate, Wildbach, Lovechock (Produktfotos)