Herbst on the road
20
Okt

Herbst on the road

Losfahren wann du möchtest, jederzeit und ganz flexibel einen neuen Ort erkunden. Die Freiheit genießen und sich von der eigenen Spontaneität überraschen lassen. Camping ist cool! Ob als Mädels-Trip mit den besten Freundinnen oder als geplanter Familienurlaub, mit einem Reisemobil kannst du eine aufregende Zeit genießen - kostengünstig und besonders umweltfreundlich. Mit unseren Tipps wirst du blitzschnell zum Happy Camper.

Wie finde ich einen geeigneten Campingplatz?

Das Schöne am mobilen Reisen ist natürlich deine Unabhängigkeit. Spontan eine neue Route wählen, einen Zwischenstopp am Strand einschieben oder sich auf dem nächstbesten Campingplatz niederlassen: Auf einem Roadtrip kannst du deiner Abenteuerlust freien Lauf lassen. Eine grobe Route zu planen ist dennoch nicht verkehrt, um die Urlaubszeit sinnvoll zu nutzen und natürlich viel Zeit außerhalb des Campers zu verbringen.

Generell solltest du dir vorab überlegen, in welcher Umgebung du dich gerne erholen möchtest: direkt am Meer oder See oder lieber in Waldnähe? Ist die ganze Familie an board, sollte nach entsprechenden Campingplätzen geschaut werden, damit die Kids auch Möglichkeiten zum Toben finden und der Familienhund erwünscht ist. Schau im Vorfeld zudem nach Angeboten für Freizeitaktivitäten. Gibt es zum Beispiel Radrouten, Wanderwege, Tennis- oder Golfplätze und Bademöglichkeiten in der Umgebung? Mithilfe von Suchportalen wie camping.info oder pincamp.de kannst du diefür dich perfekten Campingziele filtern.

Campingalternativen – das ist erlaubt.

Ergänzend zu großen Campingplätzen gibt es noch Biwak- und Trekkingplätze, um mitten in der Natur völlig puristisch eine Nacht zu verbringen. Dafür werden meist nur Flächen für Zelte oder in manchen Fällen Holzplattformen, die den Waldboden schonen, bereitgestellt. Hier darfst du außerdem meist nur 1-2 Nächte verbringen. Achtung: Wildcamping ist in Deutschland verboten! Schau im Vorfeld z. B. über opencamping.org, wo du legal unter freiem Himmel schlafen darfst. Aktuell musst du bei deiner Reiseplanung auch die Corona-Regelungen berücksichtigen. Beim Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e. V. kannst du nachschauen, welche Hygienevorschriften in den jeweiligen Bundesländern gelten.

Das richtige Fahrzeug finden

Für Camping-Neulinge oder Gelegenheitscamper bietet sich ein Miet-Wohnmobil an. Verschiedene Anbieter, etwa indiecampers, bieten europaweit eine große Auswahl verschiedenster Fahrzeuge. Der ADAC empfiehlt für die Erstmietung ein kompaktes oder schlankes Modell. Auch in diesem Fall solltest du unbedingt den Fahrzeugtypen an deine Reisebegleiter anpassen. Wenn Kinder mit dabei sind, ist ein größeres Fahrzeug von Vorteil. Zudem ist es wichtig zu klären, ob alle Reisende im Camper schlafen oder im Zelt. Auch die jeweiligen Reiseziele spielen bei der Auswahl eine Rolle. Wenn du viele Städtetrips planst oder durch bergige Regionen fährst, kann ein kompakteres Modell angenhemer sein. Mach dich auf jeden Fall vor Reisebeginn mit dem abweichenden Fahrverhalten eines größeren Gefährts vertraut, um dich im Straßenverkehr sicher zu fühlen. Gleiches gilt für die Funktionen des Inventars, etwa der Gasanlage oder sanitären Anlagen.

Gut zu wissen: Für Reisemobile unter 3,5 t Gewicht reicht die Führerscheinklasse B. Für Fahrzeugtypen, die dieses Gewicht überschreiten, benötigst du einen Führerschein der Klasse C oder C1.

Was muss mit?

Je nach Wohnmobilanbieter kann bereits einiges an wesentlichem Zubehör vorhanden sein. Natürlich hängt die Auswahl daneben auch von deinen persönlichen Plänen ab. Schau dir deshalb die Angebote der Campingplätze genau an: Gibt es Sanitäranlagen, Essgelegenheiten und Freizeitangebote? Eine Grundausstattung besteht meist aus:

  • Sonnensegel
  • Fahrradträger
  • Warnweste und Erste-Hilfe-Koffer
  • Gefüllte Gasflasche
  • Frischwasserschlauch
  • Abwasserschlauch und -tank oder Falteimer
  • Auffahrkeile/Bremskeile
  • Klapptisch und Stühle
  • Taschenlampe

Wenn nicht genug Schlafplätze im Camper vorhanden sind, sollte natürlich auch an Zelte, Schlafsäcke und Isomatten gedacht werden. Pack nur die nötigste Verpflegung, etwa für die Fahrt ein. Lebensmittel kann man gut unterwegs besorgen, so bleibt mehr Platz für einen Grill oder das Schlauchboot. Beginne am besten zeitig eine Packliste zu erstellen, um im Stress nicht etwas Wichtiges wie die Bankkarte zu vergessen. Tipp: Beim Beladen unbedingt die schweren Sachen nach unten lagern, idealerweise zwischen den Achsen, damit der Schwerpunkt des Fahrzeugs möglichst tief liegt.

Letzter Check!

Eine kleine Testfahrt vor Reisebeginn schafft Sicherheit, dass alles an seinem Platz bleibt. Ist die Packliste abgehakt, die Snacks für die Fahrt in Reichweite und aktuelle Verkehrsmeldungen geprüft, kann die Fahrt losgehen.

Laviva wünscht allen schöne Campingferien!

Road Sound

Gute Musik sollte bei keinem Roadtrip fehlen. Unsere Lieblingssongs findest du im Laviva Road Sound auf Spotify.  


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