Beine epilieren: Alles halb so schlimm
18
Apr

Beine epilieren: Alles halb so schlimm

Gewinnt eines von drei Panasonic Epiliergeräten!

Wenn es um Schmerzempfindlichkeit geht, dann würde ich mich irgendwo in die Schubladen zwischen temporärer Mimose und tapferem Cowgirl einsortieren. Zwickt es in den Schläfen, mache ich lieber einen Power Nap und trinke Wasser, anstatt direkt eine Tablette einzuwerfen. Dafür leide ich laut und heftig, wenn mein kleiner Zeh und die Türschwelle etwas zu kontaktfreudig waren – oder ein paar störrische Augenbrauen entfernt werden. "AUA!", war deshalb wohl auch mein vorherrschendes Gefühl, als ich mich vor mehr als zehn Jahren das erste Mal ans Epilieren der Beine heran traute. Danach hatte ich Tage lang leuchtend rote Punkte, wo vorher Haare wuchsen – und spüre noch heute den fragenden Blick meines Dates auf meinen Unterschenkeln. Meine ängstlich gespannte Neugier, als ich jetzt das Epiliergerät ES-ED53 von Panasonic zum Testen angeboten bekam, könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Getraut habe ich mich trotzdem und verrate euch vorab: Wer schon zusammenzuckt, wenn mal ein Kopfhaar im Reißverschluss stecken bleibt, für den ist epilieren eher nichts. Im Vergleich zu früher war es jedoch alles andere als ein Höllenwerk.

Bevor es richtig losging ...

Dieses Mal war ich besser informiert als damals. Deshalb wusste ich: Je länger meine Haare sind, umso mehr kann es beim Epilieren ziepen. Idealerweise startet ihr, wenn die Härchen eine Länge zwischen 2 und 5 mm haben. Bei mir kam das hin. Andernfalls hätte ich sie aber auch mit dem mitgelieferten Rasieraufsatz mit Langhaarschneider trimmen können. Nice to know: Die Pinzetten dieses speziellen Geräts erfassen angeblich schon kürzeste Härchen mit einer Länge von 0,5 mm.

Wellness on!

Um meine Haut auf das Epilieren vorzubereiten, hatte ich ihr schon ein paar Tage im Vorfeld mit einer parfümfreien Creme Feuchtigkeit gegönnt. Da es das Ziepen reduzieren soll, vorher heiß geduscht oder gebadet zu haben, schmiss ich das Gerät schließlich zum ersten Mal an, als ich dampfend aus der Duschkabine stieg. Dadurch, dass die Panasonic-Modelle aus der Wet/Dry Reihe alle auch in der Dusche oder Badewanne funktionieren, hätte ich mein Projekt genauso gut vom Wasser aus starten können. Ich persönlich fühlte mich in den Bademantel gekuschelt auf der Couch allerdings besser aufgehoben. Gerade beim ersten Mal sollte man nämlich Zeit mitbringen.

Die erste Annäherung

Die eine Hand am Epiliergerät, zog ich mit der anderen die Haut an den Beinen glatt. Dadurch, so hatte ich gelesen, werden die Härchen aufgestellt und können leichter und angenehmer entfernt werden. Stimmt, sage ich! Noch angenehmer war es, wiederholt einen Tropfen Duschgel auf die Epilierpinzetten zu geben. Ebenfalls top: die Möglichkeit, mit hoher oder langsamer Geschwindigkeit zu epilieren. Für den Start fand ich die langsame Variante deutlich angenehmer. Später habe ich auf die schnellere (und gründlichere) umgeschaltet. Wer es beim Beauty-Treatment gern besonders muckelig hat: Kerzenschein und Epilierer verstehen sich dank einer ins Gerät integrierten LED-Leuchte bestens.

Zweite und dritte Runde

Haare wachsen unterschiedlich schnell. Deshalb startete ich zwei und vier Tage nach dem ersten Epilierdurchgang noch mal eine (deutlich kürzere) Runde. Dann, so mein Gefühl, hatte ich wirklich alle Härchen erwischt.

Und dann?

Um Reizungen der Haut vorzubeugen, habe ich nach jedem Durchgang eine gekühlte, parfümfreien Creme, die entzündungshemmende Stoffe wie Kamille oder Aloe Vera enthält, verwendet. Super für mich haben auch After-Sun-Produkte und kühlende Umschläge funktioniert! Um die roten Pünktchen bin ich trotzdem nicht komplett herum gekommen. Mein Tipp: abends epilieren. Über Nacht hatte sich meine Haut schon wieder etwas beruhigt. Verzichten solltet ihr nach dem Epilieren außerdem auf stark fetthaltige Cremes. Im schlimmsten Fall verstopfen sie die Poren und fördern, dass Haare einwachsen. Um das zu verhindern, könnt ihr auch ein sanftes Peeling verwenden.

Die Langzeitwirkung

Manche Hersteller*innen versprechen, dass die Wirkung vom Epilieren bis zu vier Wochen anhält. Das kann ich nicht bestätigen. Spätestens alle 14 Tagen muss ich ran. Im Vergleich dazu, dass der Rasierer nach einem Einsatz alle 2-3 Tage verlangt, finde ich das aber total okay. Und was definitiv stimmt: Je konsequenter man epiliert, umso mehr gewöhnt sich die Haut an den Vorgang. Gleichzeitig wachsen die Haare feiner und weicher nach. Sollte es wieder zu stoppeln anfangen, fällt es optisch nicht so auf. Damit lohnt sich epilieren – nach dem zugegeben etwas zippeligerem Start – auf jeden Fall.

Eure IVA

Gewinnspiel

Auch du willst mit glatten Beinen verzücken? Prima, denn bei uns kannst du gerade einen von drei Panasonic-Epilierern im Wert von je ca. 90 Euro gewinnen! Einfach auf unserer Facebook Fanpage bis zum 21. April 2018 mitmachen. Wir drücken die Daumen!


© Illustration: Jojo Ensslin