Deftiges mal anders: Spätzle
26
Mär

Deftiges mal anders: Spätzle

Frisch zubereitet schmecken Spätzle einfach unvergleichlich gut! Mit einem speziellen Hobel oder einer Presse ist auch die Zubereitung kein Problem

Küche
Rezept: Spätzle mit Tomaten und Käsesauce

Zubereitungszeit: 1 Stunde; Backzeit: 15 Minuten

Für 4 Portionen

Für die Spätzle:

  • 400 g Spätzlemehl oder Mehl
  • Salz
  • 4 Eier (Größe M)

Außerdem:

  • 400g vollreife Tomaten
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 125g Sahne
  • 200g frisch geriebenes Hartkäse (z.B.: Bergkäse oder Pecorino)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund Basilikum

Besonderes Wekzeug:

  • Spätzlehobel oder -presse

1. Das Mehl mit 2 TL Salz mischen, die Eier und ca. 200 ml kaltes Wasser dazugeben. Alles zu einem zähen Spätzleteig verrühren. Teig 30 Minuten ruhen lassen.

2. Inzwischen Stielansätze keilfömig aus den Tomaten herausschneiden. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen, kalt abschrecken und häuten. Die Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe und die Sahne erhitzen, den Käse einrühren und bei schwacher Hitze in der Flüssigkeit schmelzen lassen. Die Käsesauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Für die Spätzle reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Den Teig portionsweise in den Aufsatz des Spätzlehobels oder in die Spätzlepresse geben und die Spätzle direkt ins siedende Salzwasser hobeln oder pressen.

4. Den Backofen auf 150 °C (Ober- und Unterhitze; Umluft 130 °C) vorheizen. Eine ofenfeste Form bereitstellen.

5. Die Spätzle im Topf kräftig aufkochen und in jedem Fall so lang garen, bis alle an die Oberfläche steigen. Dann die Spätzle mit dem Schaumlöffel herausheben, in einem Sieb kurz warm abspülen, gut abtropfen lassen und lagenweise mit den Tomaten und der Käsesauce in die Form füllen. Alles für ca. 15 Minuten in den heißen Ofen (Mitte) stellen.

6. Inzwischen das Basilikum waschen und trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen und fein hacken. Form aus dem Ofen nehmen und die Spätzle mit dem Basilikum bestreut servieren.

Buchtipp

„Vegetarisch gut gekocht“ trifft diesen Geschmacksnerv ganz genau und macht als Grundkochbuch seinem Namen alle Ehre.

Zum Titel beim Kosmos Verlag