Foodora
20
Nov

Foodora

Oder der Tag, als das Lieblingsrestaurant an meiner Tür klingelte.

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Ganz selten möchte ich mir etwas zu Essen bestellen. Doch manchmal sehne mich nach dem Luxus, nichts mehr tun zu müssen. Gutes essen, ausruhen, fertig. Nur will ich keine labbrige Pizza bestellen. Auf Sushi habe ich auch keine Lust. Ich möchte etwas Warmes. Am liebsten die pikante Reisnudel-Suppe mit frischem Koriander von meinem Lieblingsvietnamesen - aber der hat keinen Lieferservice.  

Tatatata: Lassen Sie mich von meiner kleinen Entdeckung namens "Foodora" berichten. Sie haben vielleicht schon die pinken Werbeplakate gesehen. In Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Düsseldorf, Köln und Stuttgart gibt es diesen neuen Lieferservice schon. Eine sehr clevere Idee: Foodora ist der Lieferdienst für Restaurants, Gaststätten und Imbisse, die selber keinen eigenen Lieferdienst betreiben.  

Bestellt wird über die Foodora-Homepage, wo man mittels der eigenen Postleitzahl zu dem vielfältigen Angebot in seiner Umgebung geleitet wird. Auf dem Display erscheint der Lieblingsitaliener, die Bio-Konditorei, der Grieche, der Fisch-Imbiss und die Suppenküche, sogar der klitzekleine Inder, der so köstliches Curry macht, ist bei Foodora. Nachdem man gewählt und bestellt hat, macht sich ein fleißiger Foodora-Fahrradkurier auf den Weg zu der Gaststätte, nimmt dort die Bestellung entgegen und bringt sie an die Wohnungstür. Hervorragend.  

Die angekündigte Lieferzeit von 30 Minuten haben die tapferen Radler zwar nicht ganz einhalten können, allerdingt tut das meiner Begeisterung keinen Abbruch. Es handelt sich schließlich nicht um Rennfahrer, sondern um Genuss-Kuriere.