Geliebt Miesmuschel
12
Nov

Geliebt Miesmuschel

Moules Frites - Miesmuscheln mit Pommes

Küche

Für 4 Personen

Pommes frites

  • 1 kg große mehligkochende Kartoffeln
  • Öl zum Frittieren
  • Meersalz

Muscheln

  • 4 kg Miesmuscheln
  • 4 Schalotten
  • 1 Karotte
  • 80 g Knollensellerie
  • 1 Stange Lauch (nur der weiße Teil)
  • 1 Knoblauchzehe mit Schale
  • ½ Bund Thymian
  • 2 EL Butter
  • ½ l Weißwein (z. B. Riesling)
  • frisch gehackte Petersilie
  1. Für die Pommes frites die Kartoffeln schälen und in Stifte (1 cm dick, 7 cm lang) schneiden. Die Stifte waschen, abtropfen lassen und mit einem Küchentuch gut trocknen. Reichlich Öl in einer Fritteuse oder einem großen Topf auf 160 °C erhitzen. Die Kartoffelstifte darin portionsweise in 6–7 Minuten weich und hell frittieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  2. Die Miesmuscheln gründlich in kaltem Wasser abbürsten und den Bart entfernen. Geöffnete Exemplare dabei aussortieren. Die Schalotten schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Karotte und Sellerie schälen, den Lauch waschen, dann alles in kleine Würfel schneiden.
  4. Den Knoblauch halbieren. Den Thymian waschen und trocken schütteln. Die Butter in einem großen Topf erhitzen und Schalotten und Gemüse darin glasig anschwitzen. Den Knoblauch und den Thymian zugeben. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen.
  5. Die Muscheln zugeben und abgedeckt etwa 5 Minuten garen, bis sie sich öffnen. Dabei zweimal umrühren, damit sie gleichmäßig garen. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und geschlossene Muscheln aussortieren.
  6. Während die Muscheln garen, das Frittieröl wieder auf 180 °C erhitzen und die Kartoffeln darin nochmals 1–2 Minuten knusprig goldgelb frittieren. Herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
  7. Die Muscheln mit dem Sud auf vier große vorgewärmte Schalen verteilen, mit Petersilie bestreuen und mit den Pommes frites servieren. Dazu schmeckt eine Flasche Bianco di Custoza.

Muscheln mit Pommes gelten ja als belgisches Nationalgericht. Aber sie haben auch in Luxemburg viele Liebhaber. Kein Wunder, mit den Händen gegessen ist diese Kombination ein deftiger Genuss.

aus dem Kochbuch "Wein muss rein"

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© Justyna Krzyzanowska