Konsum mit gutem Gewissen
02
Apr

Konsum mit gutem Gewissen

Shoppen und gleichzeitig bedürftigen Kindern Gutes tun: So funktioniert's!

Produkte

Ihr wollt euch mal wieder etwas Schönes gönnen? Dann geht es euch wie mir. Aber statt nur mich selbst zu beschenken, möchte ich mit dem Kauf auch für jene etwas tun, die Unterstützung am dringendsten gebrauchen können: benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. Drei Beispiele dafür, wie sich Konsum mit Charity verbinden lässt, habe ich hier für euch zusammengestellt:

Eine Tasche für den guten Zweck

Mein Tipp für ein Label, das ausschließlich vegane und dabei wunderschöne Handtaschen anbietet: Matt & Nat. Schon seit 1995 produziert die kanadische Marke tolle Modelle aus Materialien wie Kork, Pappe, Gummi und recyceltem Nylon – just wurde sie dafür zur "Vegan Brand of the Year" gewählt. Mit der Crossbody Bag "Hope" kam Ende 2016 außerdem eine Tasche auf den Markt, deren Erlös zu 100 Prozent neun verschiedenen Hilfsorganisationen zugute kommt. Was ich super finde: An welche Organisation das Geld gehen soll, entscheidet ihr selbst! Eine der Stiftungen heißt "Magic Bus". Sie stattet Kinder und Jugendliche in indischen Gemeinden mit lebenswichtigen Mitteln aus und ermöglicht ihnen Bildung.

Spende am Handgelenk

Mit den in Österreich gefertigten Armbändern von "I am in peace" gebt ihr dem Frieden ein Gesicht – das ist jedenfalls die Botschaft, die das Label vermitteln will. Die zarten Schmuckstücke mit dem neu interpretierten Friedenszeichen kommen in Silber, vergoldet oder in Roségold-Optik daher. Bei den Stoffbändchen könnt ihr aus verschiedenen Farben wählen. Das wirklich Besondere ist aber das: Mit dem Kauf eines Armbands spendet ihr automatisch 20 Prozent des Erlöses an die Charity-Organisation "Mary's Meals". Ihr Ziel ist es, dass jedes Kind jeden Tag eine nahrhafte Mahlzeit in der Schule erhält, darunter zum Beispiel benachteiligte Kinder in Kenia, Myanmar oder Haiti. Wenn möglich, werden dafür vor Ort erzeugte Nahrungsmittel verwendet. Dies unterstütze die Gemeinde und die Bauern vor Ort, so die Argumentation von "Mary's Meals".

Der Charity-Klick

Beim Aufrunden an der Kasse kamen im Rahmen der seit 2012 laufenden Aktion "Deutschland rundet auf" bereits 120 Millionen Einzelspenden zusammen. Mit der "Bonusspende" wurde das Modell kürzlich auf den Online-Bereich ausgeweitet – mit dem kleinen Unterschied, dass die Spenden für die Käuferinnen und Käufer dank einer Marketingprovision der teilnehmenden Shops sogar kostenlos sind. Um mitmachen zu können, reicht eine Registrierung über die Website www.bonusspende.de. Von dort aus könnt ihr durch die verfügbaren Shops klicken. Sobald ihr etwas kauft, spendet ihr automatisch einen Teil des Netto-Bestellwertes. Die Höhe ist abhängig vom Anbieter und dem Produkt und variiert zwischen einem und 20 Prozent. In jedem Fall fördert ihr mit dem Geld jene rund drei Millionen Kinder, die in Deutschland von Armut betroffen sind.

Alles super Aktionen, oder? Ich shoppe dadurch jedenfalls mit deutlich besserem Gewissen.

Eure IVA