Papphocker: Stylishe Leichtgewichte
21
Nov

Papphocker: Stylishe Leichtgewichte

Gewinne 1 von 3 Hocker-Paketen von Room in a Box

Inneneinrichtung

Ein paar mal falten – und schon steht das Möbelstück! Wer jetzt die Stirn in Falten legt und das "Hä?" schon auf den Lippen hat: ja, falten! Das Berliner Start-up Room in a Box hat sich auf die Herstellung von Möbeln aus Pappe spezialisiert. Einen Rücken schonenden Stehschreibtisch und ein Bett in drei verschiedenen Größen gibt es schon, nun ist ein Hocker zur nachhaltigen und ziemlich trendigen Möbelfamilie dazu gestoßen. Da auch ich mir zu Beginn nicht vorstellen konnte, dass Pappmöbel wirklich stabil sein und dabei trotzdem gut aussehen können, habe ich die Hocker für euch im Doppelpack getestet. Als Zweierpaare könnt ihr sie nämlich nicht nur für eine stylische Sitzecke nutzen, sondern zusammengesetzt auch als Beistelltisch einsetzen.

Kompakt verpackt

Doch von Pappe: Neben dem Hocker hat Room in a Box sogar ein Bett im Sortiment.

Dank DPD-Versand wusste ich, in welchem Zeitfenster die Hocker bei mir eintreffen werden und habe meinen Tagesablauf darauf angepasst. Hätte ich die Sendung von einer Packstation abholen müssen (Room in a Box bietet einen entsprechenden Service an), wäre das aber auch kein Problem gewesen: Die Möbelstücke sind selbst im Doppelpack total leicht und kommen in einem flachen Karton, den ich Schleppschwächling mir für den Nachhauseweg locker unter den Arm hätte klemmen können.

In anderthalb Minuten aufgebaut

 

Für euch habe ich die Zeit gestoppt, die ich gebraucht habe, um die Hocker aus ihrer Verpackung zu schälen (59 Sekunden - aber auch nur, weil ich zu faul war, eine Schere zu holen und deshalb das Klebeband am Paket abgezuppelt habe) und jeweils einen aufzubauen (1 Minute, 25 Sekunden - der zweite ging wesentlich schneller). Alleine. Ohne Werkzeug. Dafür mit einer grafisch gestalteten Anleitung, die auf die Innenseite eines jeden Hockers gedruckt und selbsterklärend ist. Wer fit im Falten von Umzugskartons ist, hätte es womöglich auch komplett ohne geschafft. Ich erkenne da gewisse Parallelen – mit dem Unterschied, dass das Endergebnis bei den Pappmöbeln wesentlich hübscher aussieht. Die geometrische Form (von oben betrachtet ergibt sich ein Fünfeck) verleiht den Hockern ein modernes Design.

Zwei Hocker – viel Variation

Das Team von Room in a Box: Julia Rennen, Leonie Zebe, Lionel Palm und Gerald Dissen (v.l.n.r.)

Bevor ich mich in der Vergangenheit final darauf festlegt habe, welchen Platz ein Möbelstück zugeteilt bekommt, mussten meine Freund*innen Massivholzschränke, Metallbetten und klobige Flohmarktsessel unter Stöhnen und Ächzen schon durch die gesamte Wohnung schleppen. Die Papphocker lassen sich ohne jede Hilfe und Kraftanstrengung in wirklich jeder Ecke des Heims platzieren. Für Menschen mit Entscheidungsschwierigkeiten ideal. Ich habe direkt alles ausprobiert: die Hocker einzeln zu einer kleinen Sitzecke unter dem Bücherregal drapiert, sie zu einem Tischchen zusammengeschoben und als optischen Bruch zu meinen geblümten Flohmarktsesseln gestellt oder sie als bequemen 1- oder kuscheligen 2-Sitzer wie eine Bank an die Wand geschoben. In meine Wohnung passte die Sitzecke aus Pappe am Ende am besten. Die anderen Varianten haben mir aber auch gut gefallen. Was ich mir für die Zukunft außerdem super vorstellen kann: Die Möbel ins Kinderzimmer zu verfrachten. Als selbst bemalbare Sitzgelegenheiten für größere Kids (kleinere könnten mit den leichten Möbeln wegrutschen oder umkippen) finde ich die Hocker ideal.

Was sonst noch wichtig sein könnte

Ich bin Spezialistin für umgekippte Gläser. Der Hersteller gibt jedoch an, dass ein verschüttetes Wasserglas nicht das Ende der Möbelstücke bedeutet oder die Stabilität beinträchtigt. Die Flüssigkeit soll einfach mit einem trockenen Tuch ohne Reinigungsmittel aufgenommen werden. Dann heißt es: trocknen lassen!

Wenn ihr genauso neugierig auf die Pappmöbel seid, wie ich es war: Auf unserer Facebook-Seite verlosen wir heute ab 17 Uhr 3x das 2er Hocker-Set von Room in a Box.

Eure IVA


© Fotos: Room in a Box