Schlaflabor für zu Hause
02
Jan

Schlaflabor für zu Hause

Jetzt geht es unruhigen Nächten an den Kragen.

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Vor ein paar Wochen hatte ich hier ja bereits erwähnt, dass ich für mein Leben gerne schlafe. Bloß mit dem Einschlafen will es manchmal nicht so richtig klappen. Woran das bei mir liegt? Keine Ahnung. Ich wüsste es aber gerne. Darum habe ich nun aufgerüstet und mir in Sachen persönliche Schlafforschung technische Unterstützung geholt: den Schlaftracker Beddit

Los geht’s: Um den nächtlichen Schlaf zu überwachen, braucht Beddit keine Körpersensoren wie eine Uhr oder ein Armband. Stattdessen findet sich in der Verpackung ein Band – weiß, schlicht, etwa einen Meter lang.
Kombiniere: da sind die Sensoren drin. Das Band samt kleinem, flachem Netzteil klebe ich etwa auf Herzhöhe direkt auf meine Matratze, Matratzenschoner und Bettlaken drüber, Netzteil in die Steckdose – fertig. Das ging schnell.  

Es ist Samstag und ich kuschele mich nach einem unaufgeregten Tag Zuhause in mein Bett. Jetzt muss ich nur noch die Beddit-App herunterladen und in wenigen Schritten alles installieren. Beddit fragt mich nach Alter, Geschlecht, Gewicht und über welche Themen ich gerne Tipps erhalten möchte: allgemeine Schlafprobleme, Übergewicht, Schnarchen, Stress, Sport und Training. Ich klicke einfach alles an.  

Dann muss ich nur noch meinen Sensor mit meinem Handy verbinden und in der Beddit-App den Wecker stellen. Nun steht meiner ersten überwachten Nacht nichts mehr im Weg.  

Am Sonntag Morgen holt mich elektronisches Vogelgezwitscher aus dem Schlaf. Ich fühle mich erholt und ausgeschlafen. Aber sieht das Beddit auch so? Schnell checke ich die App. Beddit misst die Herz- und Atemfrequenz, Schlafphasen und Schlafzeiten, Schnarchen sowie Helligkeit und Lautstärke meiner Umgebung. Alle Daten ergeben dann einen Schlaf-Score. Heute prangt eine 100 auf meinem Handy. Welch gelungener Start... und geschnarcht habe ich auch nicht.  

Anders sieht das ganze am Montagmorgen aus. Ich konnte mal wieder schlecht einschlafen und erinnere mich daran, nachts auch eine gewisse Zeit wach gewesen zu sein. Beddit weiß das auch – sogar noch viel genauer. Mein Schlaf-Score ist diesmal nur schlappe 57, ich hatte nur zwei Tiefschlafphasen und zwischen 4 Uhr und 5 Uhr habe ich 45 Minuten gar nicht geschlafen. So fühle ich mich auch. Beddit hat zwei Tipps parat: länger schlafen und möglichst immer zur gleichen Zeit aufstehen. So, so.  Ich nehme mir die Ratschläge zu Herzen, komme aber am Montag trotzdem nicht vor 00:30 ins Bett. Und um 7:30 soll schon wieder der Wecker klingeln. Uff! Am Dienstag wache ich mit Vogelgezwitscher auf. Fünfzehn Minuten vor der von mir gestellten Weckzeit. Hm, ich bin gar nicht so müde und vom Wecker aufgeschreckt wurde ich auch nicht. Beddit ist schuld: der Schlafsensor ist schlau und holt einen maximal 30 Minuten vor der eingestellten Zeit in einer Leichtschlafphase aus den Federn. So fällt das Aufstehen trotz 15 Minuten früher wesentlich leichter. Danke Beddit! Ich glaube wir werden Freunde. 

Der Schlaftracker Beddit kostet ca. 149,99 Euro und ist ein wissenschaftlich bestätigtes Schlafsystem, mit dem das nächtliche Schlafverhalten akkurat aufgezeichnet und überwacht werden kann.