Eine Ode an die Seife
19
Jun

Eine Ode an die Seife

Warum ich verliebt in die schäumenden Blöcke bin.

Zum ersten Mal so richtig Zoom machte es, als ich vor fünf Jahren mitten in einem wuseligen portugiesischen Supermarkt stand. Damals war ich auf einem Roadtrip mit meinem neuen Freund und wollte eigentlich nur Zahnpasta kaufen. Am Ende steckte ich Hals über Kopf in dem Regal mit der Seife. Ich nahm eines der verheißungsvoll knisternden Päckchen nach dem anderen in die Hand, bewunderte die nostalgisch anmutenden Verpackungen und atmete gierig den Geruch von Oliven, Rosmarin oder Lavendel ein. Ich war verliebt!

Diese Seife zu riechen, katapultierte mich an die Orte, die wir während der Reise besucht hatten: zurück in ein winziges Hotel in den Bergen, zum Tal des Duoro oder auch unter die offenen Duschen des Campingplatzes, in denen uns der Geruch der Pinienwälder umhüllt hatte. Seitdem nehme ich aus dem Urlaub immer mehrere Stück Seife mit. Die schäumenden Blöcke bedeuten für mich Erinnerung - und verschaffen mir bei jedem Händewaschen eine kleine Auszeit, in der ich mich an andere Orte träumen kann.

Für wen der nächste Urlaub noch eine Weile hin ist: Über Tranquillo Lifestyle bekommt ihr fair gehandelte Naturseifen, die in wunderschön verziertes Zeitungspapier gewickelt sind. Wer mehr darüber erfahren will, wie Seife hergestellt wird: Hier findet ihr unser Interview mit einer modernen Seifensiederin aus Berlin.

Eure IVA


© Fotos: martingaal/Adobe Stock