Nur kein Stress!
11
Jul

Nur kein Stress!

Mit Fertigpizza das perfekte Dinner feiern – ein Plädoyer für mehr Entspanntheit als Gastgeberin.

Ihr kennt mich: Wenn es um mehr Achtsamkeit und innere Ruhe im Alltag geht, bin ich die Erste, die die Fahne schwenkt. Und trotzdem machte ich mich noch bis vor kurzem vor wirklich jeder Dinner-Einladung zu mir nach Hause fertig, meinen Lieben ein grandioses 3-Gänge-Menü bieten, zum Essen passende Deko selbst basteln und kübelweise frische Blumen heranschaffen zu müssen. Meistens fing ich schon eine Woche vor dem Termin mit den Vorbereitungen an – und konnte den Abend selbst manchmal gar nicht mehr genießen, weil ich solche Sorge hatte, es könne etwas schiefgehen. Mein Aha-Erlebnis, dass ein perfekter Abend nicht an der perfekten Planung und Inszenierung hängt, hatte ich während eines Sizilienurlaubs. Gleich in der ersten Nacht verlor ich mein Herz an die Insel und das italienische Lebensgefühl: Mit Blick auf die schaukelnden Boote im Hafen, nackten Zehen in Sandalen und der lauen Sommerluft im Nacken saß ich auf dem noch warmen Beton der Piazza und verschlang eine Pizza Margherita. Dazu teilte ich mir mit meiner besten Freundin eine Flasche Limonade und aß mit der Hand Oliven aus dem Glas. Und ich sage euch: Ohne Druck, im Urlaub das perfekte Dinner feiern zu müssen, war der Abend tatsächlich ... perfekt! Seitdem nehme ich mir vor, die Momente als Gastgeberin entspannter anzugehen – vor allem im Sommer.

Statt bei schönstem Wetter stundenlang am Herd zu stehen und tagelang zu recherchieren, wo wir nach dem Dinner noch schick Cocktails trinken könnten, lade ich inzwischen lieber zu Tiefkühlpizza – die sich selber backt, während ich mit den Liebsten schon am ersten flott gemixten Negroni nippe und vom Balkon aus das Treiben auf den Straßen beobachte. Jüngst habe ich die Pizzen aus der La Mia Grande-Reihe von Dr. Oetker entdeckt und spreche aus Erfahrung, wenn ich sage: Sie funktionieren bei Balkonabenden nicht nur bestens, sondern kommen mit ihrem dünnen, von Hand geformten Boden optisch und geschmacklich auch verdammt nah an die Pizzen meiner Lieblingspizzeria heran. Dass es von La Mia Grande neben der Salame-Picante-Variante drei Veggie-Varianten – Margherita, Spinaci und 4 Formaggi – gibt, spielt mir zusätzlich in die Karten. Der Großteil meines Freundeskreises verzichtet nämlich inzwischen auf Fleisch.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt: Mein Credo in Essensangelegenheiten lautet "Sharing is caring" (außer bei Tiramisu!). Und teilen lassen sich die La Mia Grande-Pizzen dank ihres größeren Durchmessers super. Von Tiefkühlpizzen brauche ich normalerweise mindestens eine ganze, um so richtig satt zu werden. Hier stellte sich schon bei fünf Pizzen für sechs Erwachsene ein kollektives Sättigungsgefühl ein. Als der berühmte Nachthunger kam, wanderte auch noch die letzte Pizza in den Backofen und war nach kurzem Antauen während der Aufheizzeit des Ofens in sechs, sieben Minuten ruckzuck fertig. Bei mir passt grundsätzlich immer nur eine Pizza auf einmal in den Ofen – zumindest, wenn sie gelingen will. Ich achte deshalb penibel darauf, dass die Backzeit kurz ist und wirklich mit den Angaben auf der Packung übereinstimmt. Beides war der Fall!

So ganz ohne Deko kam ich am Ende natürlich trotzdem nicht aus. Mit einer schnell übergeworfenen karierten Decke auf dem Balkontisch und ein paar großen Kissen fürs gemütliche Fläzen auf meinem neuen Outdoorteppich hielt sich der Aufwand aber wirklich im Rahmen. Statt auf Blumen setzte ich auf frisch gewässerten Oregano, Thymian und Rosmarin, die dank meines mediterranen Kräutergartens ohnehin schon auf dem Balkon wuchsen und mit ihrem mediterranen Duft Erinnerungen an den Urlaub weckten. Hübsch servieren ließen sich die vorgeschnittenen Pizzen auf einem großen Holzbrett. Mit Stoffservietten ließen sich die Stücke wunderbar ungezwungen auf die Hand nehmen. Und was die schicken Drinks anging, die für mich zu einem runden Dinner-Abend immer dazu gehören: Reihum mixten wir uns Negronis, das It-Getränk dieses Sommers, selbst. Dafür einfach im gleichen Verhältnis zueinander Gin, Campari und roten Wermut in genau dieser Reihenfolge in ein großes Glas mit Eiswürfeln geben, umrühren, in ein Trinkglas mit frischem Eis umfüllen und – wer will – mit einer Orangenscheibe am Rand garnieren. Fertig!


© Fotos: Dr. Oetker

Dieser Artikel ist eine Anzeige. Das bedeutet, dass der Text im Auftrag und mit Unterstützung von Dr. Oetker verfasst wurde.