Backen im Winter

Nach Hause zu kommen ist im frostigen Winter umso schöner, wenn es aus der Küche nach frisch gebackenem Kuchen duftet. In dem hübschen Buch "Backen in der Winterzeit" öffnet Theresa Baumgärtner ihre persönliche Winterbackstube: Mit tollen Rezepten, schönen Deko-Ideen und Geschichten über die Liebe zur Natur, zu rFamilie und zu sich selbst.

Rezept: Rote-Beete-Torte mit Zitronenfüllung

Für eine Springform ( Ø 28cm)

Für den Teig

  • 200 g frisch gemahlenes feines Dinkelvollkornmehl (alternativ Type 1050)
  • 100 g frisch gemahlene Mandeln
  • 1 gestr. TL Weinsteinbackpulver
  • 1 gestr. TL Natron
  • 1 gestr. TL gemahlener Ceylon-Zimt
  • ½ gestr. TL gemahlener Ingwer
  • 2 Birnen
  • 250 g geschälte rohe Rote-Beete
  • 4 Eigelb
  • 135 g Rohrohrzucker
  • 250 ml neutrales Rapsöl
  • 2 Zesten von unbehandelten Zitronen
  • 70 g Rosinen
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Meersalz

Für das Frosting

  • 120 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 60 g Rohrohr-Puderzucker
  • 60 g Ahornsirup
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 Zesten von unbehandelten Zitronen

1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.

2. Das Mehl, die Mandeln, das Backpulver, das Natron, den Zimt und den Ingwer mit dem Schneebesen verrühren.

3. Die Birnen schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und fein hobeln.

4. Die Rote Beete grob reiben (wenn man die Hände mit etwas neutralem Öl einreibt, färbt die Rote Beete beim Schälen und Reiben weniger an den Händen).

5. Die Eigelbe mit dem Rohrohrzucker zu einer hellen cremigen Masse schaumig schlagen. Anschließend nach und nach das Öl in einem feinen Strahl unterrühren. Nun die Mehl-Mandel-Mischung untermischen.

6. Dann mit einem Metalllöffel die Rote Beete, die Birnen, die Zitronenzesten und die Rosinen mit der Masse vermischen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Zum Schluss das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und nach und nach vorsichtig unterheben.

7. Den Teig in die Springform füllen, glattstreichen und auf der mittleren Schiene 75 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

8. Den Kuchen aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Der untere glatte Boden ist nun die Oberseite.

9. Für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker zu einer hellen Masse aufschlagen. Dann langsam unter Rühren den Ahornsirup dazugeben. Zum Schluss die restlichen Zutaten kurz unterrühren.

10. Den Kuchen zweimal horizontal in drei Schichten aufschneiden. Den untersten Boden mit der Creme bestreichen. Den mittleren Boden daraufsetzen, ebenfalls mit Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken. Den Deckel ebenfalls mit Creme bestreichen.

Tipp: Rote Beete im Kuchen? Ja, unbedingt! Sie färbt den rohen Teig leuchtend pink und macht ihn sehr saftig, ohne geschmacklich zu dominieren. Das Aroma der Wintertorte ist nussig-fruchtig und mit der Zitronen-Frischkäse- Creme erfrischend zugleich. Wer mag, verziert sie mit Rote-Beete-Zesten.

Rezept: Zwetschgen-Walnuss-Brot

Für eine Kastenform (32 x 11 x 7cm)

  • 10 g frische Hefe
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 375 g frisch gemahlenes feines Dinkelvollkornmehl oder Type 1050
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Meersalz
  • 250 g Trockenpflaumen, ohne Stein
  • 200 g Walnusskerne

Zum Dekorieren

  • 50 g Walnusskerne
  • etwas Dinkelvollkornmehl

Für die Form

  • etwas neutrales Rapsöl
  • etwas Dinkelmehl für die Form

1. Die Hefe in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen und mit 125 g Mehl vermengen. Diesen Vorteig 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Danach das restliche Mehl, das Wasser und das Salz dazugeben und alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder mit der Hand so lange kneten, bis ein sehr elastischer Teig entsteht. Den Teig etwa 1 Stunde locker aufgehen lassen.

3. In der Zwischenzeit die Trockenpflaumen mit einem Messer halbieren. Eine Kastenform leicht mit Butter einfetten und mit dem Backpapier auslegen.

4. Die Pflaumen und die Walnüsse unter den Teig kneten. Den Teig in die Form füllen und glattstreichen. Die Oberfläche mit den Walnüssen dekorieren und ganz leicht mit Mehl bestreuen. Die Form mit einem Tuch abdecken und das Brot nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.

5. Den Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen.

6. Das Brot 30 Minuten bei 200 °C und danach bei 180 °C nochmals 30 Minuten backen. Nach dem Backen das Brot aus der Form stürzen und auskühlen lassen.

Tipp: Freunde einladen, Käse kaufen, eine Flasche Wein öffnen und dazu dieses Brot servieren: So ist ein wunderschöner Abend garantiert!

Rezept: Raw Carrot Cake

Für ca. 15 Mini-Muffinförmchen ( Ø 4 cm, z.B. aus Silikon)

Für die Füllung

  • 80 g Cashewnüsse
  • 20 g flüssiges natives Kokosöl
  • 40 g Ahornsirup
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Saft von Limette
  • 1 Prise Meersalz

Für den Karottenteig

  • 50 g Haferflocken
  • 60 g geschälte, geraspelte Karotte
  • 15 g Walnüsse
  • 50 g weiche Medjooldatteln, ohne Stein
  • 25 g Kokosraspel
  • 1 Prise Meersalz
  • 1/2 TL gemahlener Ceylon-Zimt
  • 1 Msp. frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL Zitronensaft

Zum Dekorieren

  • etwas fein gehackte Pistazien
  • etwas fein gehackte Walnüsse

1. Die Cashewnüsse in einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Cashewnüsse in einem hohen Gefäß mit den restlichen Zutaten pürieren und beiseitestellen.

2. Die Haferflocken in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie beginnen aromatisch zu duften. Mit einem Holzlöffel umherrühren, damit sie nicht verbrennen. Im Multimixer fein mahlen und zur geraspelten Karotte geben. Die Walnüsse ebenfalls rösten, fein hacken und dazugeben. Die Medjooldatteln fein hacken und hinzfügen. Das Salz, den Zimt, den Ingwer und den Zitronensaft beigeben und alles mit den Händen zu einem gleichmäßigen, festen Teig kneten. Die Konsistenz ist wie bei einem ausrollbaren Mürbeteig.

3. Mit den Händen jeweils eine 3 mm dicke Schicht Teig gleichmäßig in die Förmchen drücken. Ebenfalls 3 mm dick mit Cashewcreme bestreichen. Die Törtchen in einer Box in der Gefriertruhe kühl stellen, bis die Creme fest ist. Nochmals in derselben Dicke Karottenteig auf die gefrorene Creme drücken und den Teig wieder mit Cashewcreme bestreichen. Die Törtchen in der Box mindestens 1 Stunde einfrieren.

4. 30 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und mit fein gehackten Pistazien und Walnüssen bestreuen.

5. Diese rohen Karotten-Törtchen sind wie eine Praline. Ich verarbeite sie deshalb am liebsten klein und fein. So kann man sich kurz vor dem Tee immer ein, zwei Törtchen aus der Gefriertruhe holen. Mit einer Silikonform geht das ganz einfach. Bei einer festen Form lege ich jede Mulde mit einem Streifen Backpapier aus, so dass sie nach dem Kühlen ganz einfach herauszulösen sind. Für einen Kuchen (Ø 20 cm) verwende ich das doppelte Rezept.

Tipp: Von diesen köstlichen, gesunden Törtchen bereite ich gleich ein paar mehr zu und friere sie ein. Zum Tee sind diese "Beauty-Cakes" ganz schnell aufgetaut.

Soulfood mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten:

Buchtipp

Nach Hause zu kommen ist im frostigen Winter umso schöner, wenn es aus der Küche nach frisch gebackenem Kuchen duftet. In dem hübschen Buch "Backen in der Winterzeit" öffnet Theresa Baumgärtner ihre persönliche Winterbackstube: Mit tollen Rezepten, schönen Deko-Ideen und Geschichten über die Liebe zur Natur, zur Familie und zu sich selbst.

"Backen in der Winterzeit", Brandstätter-Verlag, 29,90 Euro


© Fotos: Marina Jerkovic/Brandstätter Verlag


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