Bohnen: Da ist was im Busch!

Welche darf's denn sein? Auf dem Markt gibt es aktuell gleich drei Bohnensorten aus Deutschland.

Gewinner-Team: Zitrone, TomatenRosmarin, Thymian und Knoblauch sind beste Begleiter der grünen Bohne.

Food-Guide: Bohnen

Eine ganze Menge sogar, wenn wir mal die verschiedenen Bohnenarten betrachten, die sich hinter der Oberbezeichnung "grüne Bohnen" oder "Buschbohnen" verbergen. Die heißen so, weil sie (im Gegensatz zu den breiten, flachen Stangenbohnen) buschförmig wachsen. Da gäbe es für Sie zum Probieren: die junge, ganz zarte und eher kurze " Prinzessbohne". Und ihre etwas größere, immer noch zarte Schwester, die "Delikatessbohne". Die größte der drei Sorten ist die knackige Brechbohne. Den Namen verdankt sie ihrem widerspenstigen Charakter: Will man die Bohne biegen, bricht sie durch - wenn sie frisch ist.

Manchmal kommen noch zwei ferne Verwandte vorbei, die feinen "Haricot verts" aus Frankreich und die superdünne "Keniabohne" (die tatsächlich aus Kenia zu uns importiert wird). Sie alle liefern neben zart aromatischen Geschmacksfreuden eine Extraportion Faserstoffe, die zusammen mit den enthaltenen Flavonoiden (bioaktive Pflanzenstoffe) den Cholesterinspiegel senken, Entzündungen eindämmen und für gute Stimmung im Bauch sorgen. Die langen Kerle sollten also gerne öfter auf unserem Teller liegen!

Genießen: Da braucht es gar nicht viel - ein paar Meersalzflocken und einen Schlenker Olivenöl etwa. Oder ein bisschen Butter, dazu geriebene Zitronenschale. Auch Tomaten, Rosmarin, Thymian und Knoblauch sind gute Partner. Interessant zu wissen: "Raw Food"-Anhänger sollten auf Bohnen eher verzichten, denn das enthaltene, leicht giftige Phasin wird erst während des Garens abgebaut.

Einkaufen: Das ist recht einfach, Sie müssen lediglich beachten, dass die Böhnchen knackig und kaum biegsam sind. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie dann zwei bis drei Tage.

Rezept: Penne mit Pesto und grünen Bohnen

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Für 4 Personen

  • 2 Töpfe Basilikum
  • 40 g Parmesan
  • 3 EL Pinienkerne
  • 10 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 400 g grüne Bohnen
  • 400 g Kartoffeln
  • 400 g Penne Rigate (oder andere kurze Nudeln)

1. Basilikumblätter abzupfen, grob hacken. Parmesan würfeln. Zusammen mit den Pinienkernen und 3 EL Olivenöl in einem Mörser zu einer Paste verarbeiten – oder im Blitzhacker zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer würzen, restliches Öl unterrühren.

2. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Inzwischen die Bohnen waschen, Enden großzügig abschneiden, evtl. vorhandene Fäden abziehen. In etwa 5 cm lange Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und klein würfeln.

3. Grüne Bohnen in das kochende Wasser geben, kurz aufkochen lassen. Kartoffeln und Penne zugeben und laut Packungsangabe gar kochen. 3 EL des Kochwassers mit dem Pesto verrühren. Nudeln und Gemüse abgießen, mit dem Pesto vermischen.


© Illustration: Alina Sawallisch | aus der LAVIVA-Ausgabe Juni 2018


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