Champagner im Foodtest

"Ich trinke Sterne!" schwärmte der Mönch, der vor 300 Jahren den Champagner erfand. Weil’s gerade viel zu feiern gibt, haben wir sechs Sorten gekostet.

So testen wir

Auf dem Prüfstand: Jeder Champagner wurde kühlschrankkalt geöffnet, bevor wir pro Flasche ein Gläschen testeten. Dann gab’s einen Blick aufs Etikett, in vielen Fällen auch auf die Hersteller-Website.

Kleines Champagner-Lexikon

CHAMPAGNE Das ist die Region im Norden Frankreichs, aus der die Trauben für den Champagner stammen müssen! Eine weitere Bedingung: Champagner muss auch dort hergestellt werden.

MÉTHODE CHAMPENOISE Champagner wird nicht (wie "normaler" Sekt) in großen Tanks, sondern in der Flasche zur Prickelbrause vergoren: ein aufwendiges und durch strenge Vorschriften bestimmtes Verfahren, das deshalb auch "traditionelle Flaschengärung" heißt.

BLANC DE BLANCS Dieser enthält nur Chardonnay-Trauben.

BRUT Sehr trocken, die meisten Champagner fallen in diese Kategorie. Wer es süßer mag, sollte zu "demi-sec" greifen, dann wird es eher lieblich.

GRAND CRU ODER PREMIER CRU Bezeichnet eine spezielle Lage des Weinbergs, die besonders hochwertige Trauben hervorbringt.

GRUNDWISSEN Ein typischer Champagner ist sehr trocken ("brut"), hat eine "rassige Säure" und feine Hefearomen, die an Brioche (ein französisches, weiches Brötchen) erinnern. Studien und Blindverkostungen zeigten übrigens: Hoher Preis und großer Name zeugen nicht unbedingt von brillantem Geschmack. Häufig schneiden gute Crémants in Verkostungen sogar besser ab.

CRÉMANT Wird wie Cava (Spanien) und Winzersekt (Deutschland) nach der Méthode champenoise hergestellt – nur eben nicht in der Champagne. Anders als Champagner reift er nur neun statt 15 Monate in der Flasche.


© Fotos: judge75 | aus der LAVIVA Oktober-Ausgabe 2018


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