Einmal kochen, zweimal essen

Reste wegwerfen ist ärgerlich und unnötig. Aber wirklich lecker schmeckt aufgewärmtes Essen vom Vortag nur selten. Da hilft nur eins: Sie kreieren aus den Überbleibseln ein völlig neues Gericht. LAVIVA zeigt, wie.

Rezept: Tag 1: Gebratener Lachs mit Bohnen-Blumenkohl-Salat

Fisch ist sehr einfach zuzubereiten, und dieses Gericht mache ich an Tagen, an denen es besonders schnell gehen muss.

Für den Lachs:

  • 800–1000 g Lachsfilet, in Portionsstücke geschnitten
  • 1 TL Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Für den Bohnen-Blumenkohl-Salat:

  • 300 g grüne Bohnen (frisch oder tiefgefroren)
  • 1 kleiner Blumenkohl

  • 2–3 EL grünes Pesto

  • 1 kleine Handvoll gesalzene Mandeln

Für die Beilage:

  • Kartoffeln oder Brot

1. Die Lachsfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heißen, trockenen Pfanne mit der Hautseite nach unten 2-3 Minuten braten. Das Olivenöl in die Pfanne geben, den Fisch wenden und auf der anderen Seite fertigbraten.

2. Die Bohnen putzen und in Wasser in ca. 5 Minuten bissfest kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und in kleinere Stücke schneiden. Tiefgefrorene Bohnen nur ca. 2 Minuten kochen.

3. Den Blumenkohl ein paar Minuten dämpfen, sodass er immer noch Biss hat. In Röschen zerteilen und mit Bohnen und Pesto vermischen. Die Mandeln hacken und darüberstreuen.

4. Ein Drittel des Lachses für den nächsten Tag (siehe nächstes Rezept) abzweigen.

5. Den gebratenen Lachs mit Bohnensalat und Kartoffeln oder Brot servieren.

Tipp: Reste vom Fisch schmecken auch zum Frühstück gut. Mit Crème fraîche oder Mayonnaise verrühren und mit Zitronen, Kapern und gehackten Kräutern, z.B. Schnittlauch, abschmecken.

Rezept: Tag 2: Omelette mit Spinat und Lachs

Ein sehr sättigendes Abendessen, das sowohl gesund als auch superlecker ist.

Für das Omelette:

  • 6 Eier

  • 150 ml Milch, am besten Vollmilch
  • 
1 TL Salz
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 200 g frischer Spinat

  • 1 EL Olivenöl

  • 1⁄2 Schale Kirschtomaten

  • Lachs vom Vortag (siehe vorheriges Rezept)

Für die Beilage:

  • Tomatensalat oder grüner Salat

1. Die Eier
 mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen. Den Spinat
 abspülen und trockentupfen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spinat
 sautieren, bis er leicht zusammenfällt.

2. Die Tomaten
 vierteln, in die Pfanne geben, ein paar Minuten braten und dann die Eierrmasse darübergießen.

3. Den Lachs vom Vortag in kleine Stücke teilen und dazugeben. Das Omelette ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze braten, bis es sich an den Seiten gesetzt hat.

4. Das Omelette mit Tomatensalat oder grünem Salat servieren.

Tipp: Sie können auch wunderbar anderes Gemüse für das Omelette verwenden - z.B. Paprika, Lauch, Karotten oder anderes.

Rezept: Tag 1: Rinderbraten mit Kürbismus

Ein Gericht, das sich im Ofen von selbst macht - und deshalb perfekt ist für einen stressigen Tag.

Für den Braten:

  • 1 große Rinderhüfte, ca. 1,5 kg
  • 1⁄2 EL grobes Salz

  • 1 EL Rosenpfeffer

  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Rotwein

Für das Kürbismus:

  • 1 mittelgroßer Kürbis, ca. 1 kg
  • 2 EL Olivenöl

  • 100 g Parmesan
  • gerieben Salz und Pfeffer

Für die Beilage:

  • Salat

1. Den Backofen auf 225 °C vorheizen. Den Braten einritzen, mit dem Salz bestreuen und die Pfefferkörner gut in den Braten hineindrücken. In einen kleineren Bräter legen und im vorgeheizten Backofen in ca. 15 Minuten leicht bräunen.

2. Die Temperatur auf 180 °C zurückdrehen, das Wasser und den Rotwein hinzufügen und braten lassen, bis der Braten eine Kerntemperatur von 62 °C hat. Das dauert ca. 1-1 1⁄2 Stunden, hängt aber stark von dem Braten ab, den Sie haben. Da die Bratzeit sehr unterschiedlich sein kann, ist ein Bratenthermometer hier wichtig.

3. Den Kürbis waschen und im Ganzen auf ein Backblech legen. Bei 200 °C 1 Stunde backen (das geht auch wunderbar zusammen mit dem Braten). Herausholen, halbieren und die Kerne entfernen. Evtl. auch die Schale entfernen und dann das Kürbisfleisch mit dem Olivenöl stampfen. Den Parmesan hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Braten mit Kürbismus, ein wenig Bratensaft und Salat servieren.

5. Bevor der überschüssige Braten in den Kühlschrank gestellt wird, den Bratensaft auffangen und in einem eigenen Behälter aufbewahren. Er wird am nächsten Tag (siehe folgendes Rezept) verwendet.

Rezept: Tag 2: Fleisch mit Thunfischsauce

Eine einfache Version des italienischen Klassikers Vitello Tonnato.

Für das Hauptgericht:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 
50 g Mayonnaise

  • Saft von 1⁄2 Zitrone
  • 
Evtl. 1-2 Sardellen
  • 
Evtl. 50 ml Bratensaft oder Brühe
  • Überschüssiger Rinderbraten vom Vortag (siehe vorheriges Rezept)
  • 3 EL Kapern
  • 1 kleine Handvoll glatte Petersilie, gehackt

Für den Tomatensalat:

  • 1 Schalotte

  • 6 große Tomaten
  • Vinaigrette
  • 2 EL Öl
  • 
2 EL Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Beilage:

  • Evtl. Brot

1. Den Thunfisch in einen Mixer geben. Mayonnaise und Zitronensaft hinzufügen und alles zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Evtl. Sardellen hinzufügen. Wenn Sie es flüssiger wollen, können Sie den Bratensaft oder etwas Brühe leicht erwärmen und unter Rühren hinzufügen. Die Thunfischmasse sollte am Ende die Konsistenz eines Dressings haben.

2. Den Rinderbraten in Scheiben schneiden und auf eine Platte legen. Die Thunfischsauce darübergeben und mit gehackter Petersilie und Kapern bestreuen.

3. Die Schalotte schälen und fein hacken. Die Tomaten in Scheiben schneiden, auf einer Platte arrangieren und mit der Zwiebel bestreuen. Öl und Essig darübergießen und mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Das Gericht evtl. mit Brot oder - wenn Ihre Familie sehr hungrig ist - einer Portion Pasta mit Pesto als zweites Gericht servieren. Dann sind Sie so gut wie in Italien.

Buchcover "Die 2-Tage-Küche"

Buchtipp

"Einfach planen - doppelt genießen" verspricht Mette Mølbak in ihrem Kochbuch "Die 2-Tage-Küche". Die Autorin nimmt sich ein Vorbild an unseren Großeltern: Reste vom Vortag werden nicht weggeworfen, sondern dienen als Basis für eine leckere neue Mahlzeit. Erschienen sind ihre Rezepte im Jan-Thorbecke-Verlag für 19,99 Euro.


© Fotos: Line Thit Klein/Jan Thorbecke Verlag


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