Fertig in nur 15 Minuten: Basilikum-Pesto selbst gemacht

Die grüne Paste selbst zu machen, dauert länger, als ein Glas zu öffnen. Schmeckt aber viel besser!

Basilikum-Pesto

Mörsern oder Mixen?

Das ist eine Grundsatzfrage, über die Hobbyköche nächtelang streiten können. Müssen wir hier nicht, ein paar Infos reichen auch, dann entscheidet und probiert jeder selbst.

Also: "Originale" werden die Zutaten im Mörser zerrieben – deshalb heißt das Ganze auch so: "Pesto" bedeutet "zerdrückt" auf Deutsch. Will man das Pesto mörsern, schneidet und hackt man die Zutaten möglichst klein, und zerreibt dann Basilikum, Nüsse und Käse im Mörser. Dann erst kommen Öl und Salz dazu. Der Vorteil: Die Masse schmeckt schön aromatisch und man hat noch ein paar Stückchen zum Draufbeißen. Der Pürierstab ist natürlich deutlich fixer - die Zutaten müssen nur grob zerkleinert werden, und das Mixen geht schneller als das Stampfen. Leider gibt´s dabei verschiedene ABERs: Das Pesto wird sehr fein - teilweise so fein, dass das Chlorophyll austritt, was heißt: Man hat danach ziemlich hellgrüne Nudeln. Zu langes Pürieren lässt das Pesto einen Tick schleimig werden, auch das Aroma leidet und kann strenger werden. Besser funktioniert das Ganze im Blitzhacker oder mit einem Universalzerkleinerer-Aufsatz für den Stabmixer.

Das Grundrezept kann man nach Belieben abwandeln - deshalb sind für einige Zutaten (günstigere) Alternativen angegeben.

Rezept: Basilikum-Pesto

Für 4 Portionen

  • 2 Kräutertöpfe Basilikum (oder zwei große Bund)
  • 40 g Pinienkerne (Alternativ: Cashewkerne oder geschälte Mandeln)
  • 60 g Parmesan (Alternativ: Grana Padano oder Pecorino)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 10-12 EL kaltgepresstes Olivenöl Salz

1. Basilikumblätter abzupfen und hacken. Die Nüsse in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten (kann man auch lassen, wenns schnell gehen soll) und hacken, den Käse würfeln. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.

2. Alles zusammen in einem Mörser oder mit Blitzhacker oder Stabmixer (siehe Kasten) zu einer Paste verarbeiten. Dann erst nach und nach das Öl unterrühren. Mit Salz abschmecken.

Tipp: 2-3 EL heißes Nudelkochwasser in das Pesto rühren, dann vermischt es sich besser mit den Nudeln.

Aufheben: Wenn man schon mal dabei ist, kann man ja auch einfach mehr machen: Das packt man dann in ein sauberes, trockenes Schraubglas und gibt einen Schuss Öl obendrauf, so dass die Oberfläche bedeckt ist. So bleibt das Pesto noch 3 bis 4 Wochen im Kühlschrank frisch.


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