Glutenfrei! 4-Gänge für einen glücklichen Magen

LAVIVA kocht ein glutenfreies 4-Gänge-Menü!

Rezept: Kalte Rote-Bete-Suppe "Saltibarsciai"

Für die Suppe

  • etwa 500 g Rote Bete (frisch; alternativ geschält und gekocht)
  • 3 Eier
  • 1/2 Salatgurke
  • 1–2 Lauchzwiebeln (je nach Geschmack)
  • 1 EL Dill (frisch oder getrocknet)
  • 500 ml Dickmilch (evtl. laktosearme Buttermilch)
  • 1/4–1/2 TL Salz
  • 1∕8–1/4 TL gemahlener Pfeffer
  • 200 g saure Sahne (laktosearm)

1. Rote Bete waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden und 45–60 Minuten in wenig Wasser gar dunsten. Das Wasser abgießen und die Stücke abkühlen lassen. Vorgekochte Rote Bete braucht nur geschnitten zu werden.

2. Eier an der stumpfen Seite anstechen und ca. 10–12 Minuten in kochendem Wasser hart kochen und auskühlen lassen.

3. Salatgurke waschen, Lauchzwiebeln waschen und putzen. Rote Bete, hart gekochte Eier, Salatgurke und Lauchzwiebeln sehr klein schneiden und in eine große Schüssel geben.

4. Frischen Dill waschen und hacken. Dickmilch (oder Buttermilch), Dill, Salz und Pfeffer zugeben und gut durchrühren. Abschmecken und nachwürzen.

5. Je nach Geschmack 200 g saure Sahne unterrühren oder nur 100 g saure Sahne zugeben, die Suppe auf Teller verteilen und jeweils mit einem Klecks saurer Sahne verzieren. Dazu passt am besten: Pellkartoffeln

Rezept: Polenta-Pizza

Für 1 Blech (ca. 16 Stück)

  • Salz | Olivenöl
  • 250 g Maisgrieß (Polenta)
  • 800 g Tomatenwürfel (aus der Dose)  
  • 125 g Mozzarella | 100 g gekochter Schinken
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Champignons
  • 10 schwarze Oliven (ohne Stein)
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • getrocknete mediterrane Kräuter (z. B. Basilikum, Oregano, Thymian)

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. In einem kleinen Topf 750 ml Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen. Maisgrieß einstreuen und unter rühren 5 Minuten kochen, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Polenta bei geschlossenem Deckel 30 Minuten quellen lassen.

2. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Polenta ca. 2 cm dick daraufstreichen. Tomatenwürfel auf der Polentamasse verteilen.

3. Mozzarella in Scheiben schneiden. Schinken würfeln. Paprikaschoten putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Champignons mit Küchenkrepp abreiben und ebenfalls in Scheiben schneiden. Oliven in feine Ringe schneiden. Alles auf der Pizza verteilen.

4. Die Pizza nach Geschmack salzen, pfeffern und mit den getrockneten Kräutern bestreuen. Mit Olivenöl beträufeln und im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen. Polenta-Pizza - immer wieder schnell belegt.

Tipp: Sie können die Polenta-Pizza nach Lust und Laune belegen, zum Beispiel mit Salami, Thunfisch aus der Dose, Maiskörnern oder frischem Gemüse.

Rezept: Quinoa-Salat mit Kräutern-Taboulé

Für die Hauptmahlzeit

  • 100 g Quinoa
  • 3/4 TL Salz
  • 600 g Tomaten
  • 1 Salatgurke, 1 Zwiebel
  • 4 EL Petersilie (frisch oder getrocknet)
  • 4 EL Pfefferminzblätter (frisch oder getrocknet)
  • 1 Zitrone
  • 2–3 EL Öl

Als Beilagensalat bereiten Sie die Hälfte der angegebenen Mengen zu; dazu können Sie jede Art von Fisch oder Fleisch servieren.

1. Quinoa ca. 30–35 Minuten in Wasser mit Salz kochen. Danach die noch vorhandene Flüssigkeit abgießen und die Quinoa abkühlen lassen.

2. Tomaten und Salatgurke waschen, putzen, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel waschen, schälen, klein schneiden und zugeben. Quinoa hinzufügen und alles gut mischen.

3. Evtl. frische Kräuter waschen und hacken. Zitrone auspressen. Aus 2–3 EL Zitronensaft, Öl, Kräutern und 1/2 TL Salz das Dressing zubereiten, in die Schüssel geben und gut durchmischen.

Tipp: Als Hauptmahlzeit rollen Sie den Salat in ein Kopfsalatblatt und essen diese Rolle aus der Hand. Sie können auch Fladenbrot dazu essen.

Rezept: Rosentorte

Zubereitungszeit: 1–1 1/2 Stunden; Gesamtzeit: 3 1/2 – 4 Stunden 

Zutaten für eine Springform (Ø 26 cm)

  • Fett zum Einfetten der Form
  • 20 g Mehl Mix C von Schär 
  • 17 g Mehl Mix plus von Hammermühle
  • 25 g Speisestärke
  • 1∕8 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1/2 Packung Vanillezucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 500 g Erdbeeren (frisch), alternativ: Himbeeren (frisch oder aus dem Glas)
  • 50 ml Rosenwasser (erhältlich z. B. in Apotheken)
  • 250 g Speisequark (Fettgehalt nach Geschmack; laktosearm)
  • 250 g Naturjoghurt (1,5 oder 3 % Fett, laktosearm)
  • Gelatine oder Agar-Agar für 1,5 l Flüssigkeit
  • ungespritzte Rosenblüten oder Rosenblätter

1. Eine Form fetten. Beide Mehle, Speisestärke und Backpulver sieben und mischen. Eier trennen.

2. Eigelb mit 1–1/2 EL lauwarmem Wasser in einer großen Schüssel schaumig rühren. 30 g Zucker und den Vanillezucker zugeben und weiterrühren.

3. Eiweiß zu Eischnee schlagen. Währenddessen 15 g Zucker vorsichtig einrieseln lassen. Den festen Eischnee vorsichtig über die schaumige Eimasse schichten. Backofen vorheizen.

4. Die Mehlmischung auf den Eischnee schichten und vorsichtig mit einem Kochlöffel unterrühren, bis keine Mehlklümpchen mehr erkennbar sind. Dabei den Löffel mehrere Male am Rand der Schüssel abstreifen, damit an ihm kein Mehl hängen bleibt.

5. Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Auf unterster Schiene im Backofen 5–10 Minuten bei 205–215 °C, Umluft 185–195 °C backen, bis der Boden braun wird. Die Form mit dem fertigen Boden aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Währenddessen den Belag vorbereiten.

6. Zitrone waschen und die Schale abreiben. Sie brauchen etwa 1/4 TL abgeriebene Zitronenschale. Das Obst waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken oder pürieren. Rosenwasser unterrühren.

7. Quark, Joghurt und Zitronenschale zum Obst geben und unterrühren, danach 80 g Zucker. Beachten Sie dabei bitte die Zubereitungsanleitung von Gelatine oder Agar-Agar! Bei manchen Produkten darf der Zucker erst ganz zum Schluss der Zubereitung zugegeben werden.

8. Gelatine oder Agar-Agar nach Packungsanleitung zubereiten, in die Creme geben und gut unterrühren. Die Creme auf dem Boden verteilen. Mit ungespritzten Rosenblüten oder -blättern verzieren. Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Tipp: An heißen Sommertagen holen Sie die Torte erst direkt vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Das ist ein besonders erfrischender Genuss.

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GU Verlag / Ingo Wandmacher, Schlütersche


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