Goldmenü fürs Weihnachtsfest

Karotten-Orangen-Suppe, Putenbraten und Weiße Mousse - lecker! Mit diesen Ideen hat Yvonne N. unseren Rezeptwettbewerb gewonnen.

Das Siegermenü: Karotten-Orangen-Suppe, Putenbraten und zum Nachtisch Weiße Mousse

1. Platz: Weihnachtsmenü von Yvonne N.

Das Siegermenü stammt von Yvonne N. aus München. Sie hat einen REWE-Gutschein im Wert von 250 Euro gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Rezept: Karotten-Orangen-Suppe mit Speckröllchen

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Für 4 Personen

  • 700 g Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 gestrichener TL geriebener Ingwer (frisch)
  • 200 ml Orangensaft
  • 100 ml Sahne
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Zweig Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 8 lange Speckstreifen (Bacon)
  • etwas Ölunbehandelte Holzstäbe

1. Karotten schälen und fein würfeln, Zwiebeln pellen und würfeln. Knoblauch ebenfalls pellen und fein würfeln. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten (nicht bräunen), Ingwer und Karotten zugeben und kurz mitdünsten.

2. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Thymianzweig und Lorbeerblätter zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Thymian und Lorbeerblätter entfernen, die Suppe pürieren. Orangensaft und Sahne dazugießen, alles einmal kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Holzstäbchen von oben bis unten gut einölen. Je einen Streifen Speck spiralförmig ­herumwi­ckeln. Leicht andrücken. Ein kleines mikrowellengeeignetes Schälchen mit ­Einwegpapier auslegen. Die Holzstäbchen mit dem Speck darauflegen und ca. eine Minute bei 600 Watt in der Mikrowelle rösten (die Zeit hängt von der tatsächlichen Leistung der Mikrowelle ab; hier ist es notwendig, ein wenig auszuprobieren).

4. Die fertigen Speckrollen mit einem spitzen Messer vorsichtig von den Holzstäbchen lösen. Alternativ können die Speckröllchen auch im Ofen zubereitet werden. Dazu die Röllchen auf ein Backpapier legen und bei ca. 80° C (Ober- und Unterhitze) kross werden lassen.

5. Oder: Speck als Streifen auf das Backpapier legen und bei ca. 80° C drei bis vier Stunden trocknen lassen. Diese Speckstreifen können gut im Voraus zubereitet werden. ­Tro­cken (nicht im Kühlschrank) aufbewahren.

Tipp: Die Suppe kann auch schon am Vortag zubereitet werden.

Nährwerte pro Person: 262 kcal, 1.100 kJ, 17 g F, 15 g KH, 12 g E

Rezept: Putenbraten mit Sesamkruste und grünem Püree

Zubereitungszeit: ca. 80 Minuten

Für 4 Personen

Für den Putenbraten mit Sesamkruste

  • 1 kg Putenbrust (als Putenbraten gebunden, alternativ ein Schweinerollbraten)
  • 4 Karotten
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Honig
  • 3 EL Sesamsamen
  • 1 Messerspitze Chiliflocken
  • Speisestärke oder Soßenbinder
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian

Für das grüne Kartoffelpüree

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 40 g Butter
  • ca. 250 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

1. Karotten schälen, Zwiebeln pellen und beides in grobe Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln. Den Backofen auf 180° C (Umluft ca. 160° C) vorheizen. Die Putenbrust kurz abbrausen und mit Küchenkrepp trocken tupfen, salzen und pfeffern.

2. In einem Bräter etwas Öl erhitzen, den Putenbraten von allen Seiten rundum anbraten. Das Gemüse zugeben und ca. fünf Minuten mitdünsten. Die Brühe dazugießen und den Deckel auf den Bräter legen. Den Putenbraten etwa 30 Minuten im Ofen garen. Immer wieder mit Flüssigkeit übergießen.

3. Nach 30 Minuten den Deckel abnehmen und weitere 30 Minuten garen, dabei ebenfalls immer wieder mit Brühe übergießen.

4. Kartoffelpüree: Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und 15–20 Minuten gar  kochen. Inzwischen die weißen Enden der Lauchzwiebeln abschneiden und beiseite­ legen. Grüne Teile der Lauchzwiebeln waschen, klein schneiden und in kochendem, gesalzenem Wasser ca. eine Minute blanchieren.

5. Lauch abschöpfen und in einen Mixer geben. Ein wenig von der Flüssigkeit dazugeben und den Lauch im Mixer sehr fein pürieren. Das Kochwasser der Kartoffeln abgießen. Die gar gekochten Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

6. Die Butter unterrühren. Nun das Lauchzwiebelpüree untermischen. So viel Milch zugeben, bis der grüne Kartoffelbrei eine schön cremige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

7. Für die Honig-Sesam-Kruste Sesam und Chili­flocken in einer Tasse mischen. Zehn Minuten vor Ende der Garzeit ca. 150 ml Brühe aus dem Bräter abnehmen und in einen kleinen Topf geben. Den Putenbraten mit dem Honig bepinseln, die Sesam-Chiliflo­cken daraufstreichen und fertig garen lassen.

8. Die Gemüsebrühe in einem Topf mit etwas Speisestärke oder dunklem Soßenbinder abbinden und mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Braten kurz in Alufolie ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden, mit dem Gemüse, der Soße und dem grünen Kartoffelpüree servieren.

Nährwerte pro Person: 649 kcal, 2.707 kJ, 18 g F, 50 g KH, 70 g E

Rezept: Weiße Mousse mit Mango-Maracuja-Kompott und...

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten und vier Stunden Kühlzeit.

Für 4 Personen

Für das weiße Schokomousse

  • 2 ganze, sehr frische Eier
  • 2 frische Eigelbe
  • 400 g Schlagsahne
  • 200 g weiße Schokolade
  • 2 Päck­chen Vanillezucker
  • 20 g Zucker
  • 2 Blatt Gelatine

Für das Mango-Maracuja-Kompott

  • 1 reife Mango
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 60 ml Maracujasirup

Für den Florentiner­krokant

  • 100 g Mandelblättchen
  • 80 g Sahne
  • 70 g Zucker

1. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne steif schlagen und kalt stellen. Eier, Eigelbe, Vanillezucker und Zucker in einen Schlagkessel geben und im heißen Wasserbad schaumig schlagen. Etwas abkühlen lassen, die Gelatine ausdrücken und unter die warme Eiermasse rühren (Vorsicht: darf nicht mehr zu heiß sein).

2. Die Masse über einem kalten Wasserbad kalt schlagen, die flüssige Schokolade unterrühren und die steif geschlagene Sahne unterziehen. Masse in die Serviergläser füllen, glatt streichen und ca. vier Stunden kühl stellen.

3. Die reife Mango würfeln. In einem Topf den Puderzucker auf niedriger Stufe karamellisieren lassen. Die Mangowürfel (samt Flüssigkeit vom Schneiden) sowie den Zitronensaft zugeben und unter Rühren erwärmen. Kurz köcheln lassen. Dann den Maracujasirup unterrühren. Das Ganze einmal kurz aufkochen lassen und bis zum Anrichten kühl stellen.

4. Für den Florentinerkrokant die Sahne mit dem Zucker in einem Topf erwärmen, die Mandelblättchen unterrühren. Den Backofen auf 150° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Masse in Form eines Rechteckes (ca. 20 x 25 cm) daraufstreichen. Auf der mittleren Schiene im Backofen 30–35 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen. (Achtung: Die Masse wird schnell fest.)

5. Aus der noch warmen Masse vier Dreiecke mit einem scharfen Messer oder einem guten Pizzaschneider ausschneiden. Die restliche Masse in kleine Rauten schneiden, mit Schokolade glasieren. Sie können als Weihnachtsplätzchen serviert werden.

6. Das Mango-Maracuja-Kompott auf die vier Dessertgläser verteilen. Mit dem Florentinerkrokant servieren. Tipp: Sie können die Mousse auch auf dem Teller als Nocken zusammen mit dem Kompott servieren. In diesem Fall stellen Sie die Mousse vorher in einer Schale kalt und stechen dann mit einem Esslöffel die Nocken ab.

Tipp: Das Kompott und die Mousse können bereits am Vortrag zubereitet werden.

Nährwerte pro Person: 1.125 kcal, 4.713 kJ, 76 g F, 92 g KH, 20 g E

2. Platz Weihnachtsmenü von Andrea Heming

Andrea Heming aus Altenberge nimmt mit ihrem Menü Platz zwei ein. Sie kann die Drei-Sterne-Küche von Niels Henkel mit einem Lunchgutschein im Wert von 100 Euro im Schlosshotel Lerbach testen.

Rezept: Feldsalat mit Champignons und Himbeerdressing

Für 5 Personen

Für den Salat

  • 1-2 Schalen Feldsalat
  • 1 feste Birne
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Schale Champignons
  • Kräuter der Provence
  • Salz
  • Pfeffer
  • 10 Walnusshälften (für Kinder: pro Kind eine Scheibe Toastbrot oder Weißbrot)

Für das Dressing

  • 3 EL Himbeersirup
  • 3 EL Walnussöl
  • 5 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Dijon-Senf

1. Die Zutaten für das Dressing in einen Topf geben und erhitzen, aber nicht kochen! Kräftig rühren, damit sich die Bestandteile zu einer cremigen Soße verbinden. Mit Balsamico, Sirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann warmstellen.

2. Die Champignons putzen und in einer Pfanne mit den kleingeschnittenen Zwiebeln in etwas Öl braun und knusprig braten. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und warm stellen. Für Kinder, die keine Pilze mögen, in einer Pfanne mit Butter Weißbrotwürfel goldgelb rösten.

3. Den Feldsalat gut waschen die Wurzelenden abknipsen und gleichmäßig auf die Teller verteilen. Die Birne schälen, in grobe Schnitze schneiden und auf dem Salat zusammen mit den Walnüssen und den Pilzen bzw. den Weißbrotwürfeln dekorieren.

4. Das lauwarme Dressing in eine Sauciere füllen, so kann sich jeder selbst bedienen.

Tipps: Der Feldsalat kann schon morgens gewaschen und in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden. Auch Zwiebeln können schon geschnitten sein. Das Dressing kann vorbereitet werden und muss nur noch erwärmt werden.

Für Menschen mit einer schlimmen Nussallergie: Das Walnussöl durch Sonnenblumenöl und die Walnüsse - wenn möglich - durch geröstete Pinienkerne ersetzen.

Rezept: Schweinefilet im Speckmantel mit...

Für 5 Personen

  • 5 Schweinefiletköpfe
  • 15 Scheiben durchwachsenen Speck, dünn geschnitten
  • 5 Knoblauchzehen in Scheiben
  • Honigsenf
  • Pfeffer
  • 1 Gläschen trockener Sherry
  • 1 Becher saure Sahne
  • 1/2 Becher Sahne
  • etwas Petersilie zum Dekorieren
  • 2-3 große längliche Kartoffeln pro Person
  • Rosmarinzweige
  • Olivenöl

1. Die Kartoffeln schälen, waschen, der Länge nach vierteln und mit Olivenöl einreiben. Auf ein mit Olivenöl gefettetes Backblech legen, die Rosmarinnadeln gleichmäßig darauf verteilen und in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 25-30 Minuten goldbraun oder etwas länger knusprig backen.

2. Die Kartoffeln erst nach dem Backen salzen, auch gerne mit etwas gröberem Meersalz.

3. Die Schweinefilets von Haut und Sehen befreien und der Länge nach tief einschneiden und aufklappen. Innen mit den Scheiben einer Knoblauchzehe belegen und mit reichlich Honigsenf besteichen. Dann zuklappen, pfeffern und mit 3 Speckstreifen umwickeln. (Nicht salzen, das macht der Speck!)

4. In einer heißen Pfanne ohne Fett von allen Seiten gut anbraten, dabei darauf achten, dass der Speckmantel hält. Die Filets auf einer Platte warmstellen und abdecken.

5. Den Bratensatz mit Sherry und etwas Wasser ablöschen, dann die saure Sahne  und Sahne hinzugeben, gut durchrühren und etwas einköcheln lassen. Mit Pfeffer und Honigsenf  abschmecken. Die Filets in der Mitte halbieren und mit den kartoffeln und der Soße auf einen Teller anrichten. Mit Petersiliensträußchen dekorieren.

Tipps: Die Kartoffeln können schon morgens geschält und dann in Wasser aufbewahrt werden. Die Filets können komplett vorbereitet und gewürzt in Folie geschlagen und im Kühlschrank auf das Festessen warten. Der Braten und die Soße geht dann ganz schnell.

Rezept: Holler-Mousse auf Orangenspiegel mit...

Für die Mousse

  • 500 g Joghurt
  • 400 g saure Sahne
  • 200 g geschlagene Sahne
  • Abrieb von einer halben Orange
  • 1 Päckchen Gelatine
  • 200 ml Holunderblütensirup
  • 2-3 Bioorangen
  • 4 EL Zucker
  • 100 g Mandelstifte
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Zimt

1. Die Gelatine laut Anweisungen quellen lassen. Joghurt, saure Sahne und den Orangenabrieb gründlich verrühren. Den Hollersirup erhitzen und die Gelatine darin vollständig auflösen. In die Joghurtmasse rühren. Danach die geschlagene Sahne unterziehen. In eine flache Form füllen und mindestens 3 Stunden kalt stellen.

2. Die Mandelstifte mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben und erhitzen, gut rühren bis der Zucker geschmolzen ist. Wenn die Mandeln goldbraun und von einer Karamellschicht überzogen sind, aus dem Topf auf einen kalten, leicht gefetteten Teller geben und abkühlen lassen. Vorsicht die Masse kannn anbrennen und wird dann bitter.

3. Die Orangen auspressen und den Saft mit dem Zucker einkochen lassen.

4. Zum Servieren auf jeden Teller zwei EL Saft geben und von der Mousse 3 Nocken darauf dekorieren. Vom Mandelkrokant Stückchen abbrechen und darüber geben.

5. Das Mousse kann sehr gut auch schon am Vortag zubereitet werden, ebenso das Mandelkrokant. Wer ein Waffeleisen besitzt, kann das Krokant auch durch eine Zimtwaffel oder Zimtröllchen ersetzten.

Tipps: Der Holunderblütensirup gibt es im Reformhaus. Das Aroma ist unvergleichlich und durch andere Zutaten kaum zu ersetzten. Im Sommer ist dieser Nachtisch auch traumhaft mit Erdbeeren oder Johannisbeeren. Dann wird der Orangenabrieb durch Limette ersetzt.

3. Platz: Weihnachtsmenü von Dorit Möller

Dorit Möller aus Gießen ist mit ihrem Weihnachtsmenü Dritte geworden. Sie hat ein Jahresabo des Mitgliedermagazins der Slowfood-Bewegung gewonnen.

Rezept: Rosenkohlsuppe

Für 4 Personen

  • 100 g Frühstücksspeck
  • 2 Scheiben Toast oder Weißbrot
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 500 g Rosenkohl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Pimentkörner
  • 1 Gewürznelke
  • 400 ml Gemüsefond
  • 200 ml Sahne
  • etwas glatte Petersilie

1. Speck in Streifen schneiden, in einem Topf ohne Fettzugabe knusprig auslassen, dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Das Brot entrinden, würfeln und im Speckfett anbraten. Zuletzt alles salzen und aus der Pfanne herausnehmen.

2. Das Gemüse waschen, putzen, bzw. schälen. Das Suppengrün und die Zwiebeln werden gewürfelt, der Rosenkohl halbiert. Alles im übrigen Speckfett anbraten, die Gewürze hinzufügen.

3. Fond und 400 ml Wasser hinzugießen und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt, Gewürznelke und Pimentkörner herausnehmen, dann das Gemüse im Fond pürieren und abschmecken.

4. Sahne steif schlagen und unter die Rosenkohlsuppe vorsichtig unterziehen. Suppe in Suppentassen oder Schälchen gießen und mit den Speckstreifen, den Croutons und einer Prise gehackter Petersilie dekorieren.

Rezept: Sauerbraten mit Spätzle und Rotkohl

Für die Marinade

  • 1 Liter Spätburgunder Rotwein
  • 50 ml Sherryessig
  • 1 in Scheiben geschnittene Zwiebel
  • 2 in Scheiben geschnittene Karotten
  • 2 EL gewürfelte Knollensellerie
  • 3 Petersilienstängel
  • 1 abgezogene Knoblauchzehe
  • 1 in Scheiben geschnittene Porreestange
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 Pfefferkörner
  • Meersalz

Für den Sauerbraten

  • 1 kg Rinderschulter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1-2 TL TomatenmarkArtikel
  • 1 EL Mehl
  • 1 Scheibe zerbröseltes Schwarzbrot oder Pumpernickel

Zutaten für die flambierten Apfelscheiben

  • 2 geschälte, in feine Scheiben geschnittene Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL in Wasser eingeweichte, gut abgetropfte Rosinen
  • 1 EL Apfelbrand oder Calvados zum Flambieren

Zutaten für den Rotkohl

  • 1 kleinen Rotkohl in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 ml Johannisbeersaft
  • 10 ml Wasser
  • 1 EL Johannisbeergelee

1. Alle Zutaten für die Marinade zusammen verrühren.

2. Die Rinderschulter in eine Schüssel oder einen Topf geben, die Marinade darüber gießen. Zugedeckt 4-5 Tage im Kühlschrank marinieren, dabei das Fleisch öfter wenden.

3. Danach herausnehmen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade auffangen und durch ein Sieb gießen, das Gemüse der Marinade zum Fleisch geben. Die Rinderschulter wird in Sonnenblumen- oder Rapsöl von allen Seiten angebraten, zur gleichen Zeit die Marinade in einem Topf erhitzten: Flüssigkeit zum Kochen bringen bis das Fleischeiweiß stockt, dann das Eiweiß abschöpfen.

4. Tomatenmark zum Fleisch geben, alles mit Mehl bestäuben. Mit der heißen Marinade ablöschen, etwas einkochen lassen, die restliche Marinade angießen. Fleisch bei geschlossenem Deckel und mindestens 2 Stunden köchelnd garen.

5. Butterschmalz in einen Topf geben und schmelzen lassen. Rotkohlstreifen oder Tiefkühl-Rotkohl dazugeben. Mit dem Wasser und dem Johannisbeersaft angießen und ca. 30 Min. schmoren. Tipp: Der frische Rotkohl braucht etwas länger. Danach mit Salz, Pfeffer und Johannisbeergelee abschmecken.

6. Frische Fertigspätzle aus der Packung in reichlich kochendes Salzwasser geben und garziehen lassen. Die Apfelscheiben im Zucker karamellisieren lassen, Rosinen zugeben, dann mit Apfelbrand oder Calvados flambieren.

7. Fleisch aus der Soße nehmen und warmstellen. Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Schwarzbrot oder Pumpernickel binden, nochmals durch ein Sieb geben. Fleisch in Scheiben schneiden und in der Soße ziehen lassen.

8. Fleischscheiben und etwas Soße auf vorgewärmte Teller anrichten. Flambierte Apfelscheiben anlegen. Rotkohl und Spätzle in Schüsseln extra dazu reichen.

Rezept: Birnen-Tiramisu mit Lebkuchen

Für das Tiramisu

 

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Sahne
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Puderzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Rum
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 150 g Lebkuchen
  • 1 kleine Dose Birnen

1. Mascarpone mit der Sahne cremig rühren. Zimt, Puderzucker, Vanillezucker, Rum, Orangensaft- und schale unterrühren. Lebkuchen in feine Scheiben schneiden, Birnen abtropfen lassen und in Spalten teilen.

2. Lebkuchen, Birnen, Mascarponecreme in Gläser abwechselnd schichten. Die obere Schicht sollte Mascarponecreme sein. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

3. Tiramisu mit etwas Zimt bestäuben und mit je 1 Zimtstern garnieren.


© LAVIVA


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