Indische Küche

Indische Leckerbissen wie aus 1001 Nacht: Einzigartige Aromen und Geschmackswelten treffen in raffinierten Rezepten jeden Gaumen. Vier Rezepte aus dem Reise-Koch-Buch "Bombay Lunchbox"

Rezept: Hühnerbrust in Pfefferkruste mit Mango-Raita

Für 4 - 6 Portionen

Für die Hühnerbrust in Pfefferkruste

  • 4 Hühnerbrüste
  • 2 großzügige EL Sonnenblumenöl
  • 1 große rote Zwiebel, fein geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • Salz

Für das Mango-Raita

  • 225 g Naturjoghurt
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganze Samen
  • 1/2 kleine Mango, geschält und gewürfelt
  • eine kleine Handvoll frische Minze, gehackt
  • ein guter Schuss Limettensaft
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Salz

Zum Garnieren: Mangoscheiben, etwas gehackte frische Minze, geröstete Kreuzkümmelsamen, fein gehackte rote Zwiebel

1. Bereiten Sie zunächst das Raita zu. Verquirlen Sie dafür den Joghurt, bis dieser sämig ist und rösten Sie dann die Kreuzkümmelsamen in einer heißen Pfanne kurz an. Rühren Sie nun den Joghurt zusammen mit allen übrigen Zutaten in die Pfanne. Schmecken Sie mit etwas Salz ab und geben Sie das fertige Raita bis zur Verwendung zum Abkühlen in den Kühlschrank.

2. Schneiden Sie die Hühnerbrüste in Streifen und bestreuen Sie diese mit etwas Salz. Erhitzen Sie das Sonnenblumenöl in einem Wok. Geben Sie die Zwiebel mit dem Knoblauch in das siedend heiße Öl und braten Sie das Ganze unter stetem Rühren weich.

3. Geben Sie nun die Hühnerbruststreifen dazu und braten Sie diese auf allen Seiten Braun an. Rühren Sie den Pfeffer und die Kurkuma unter. Sobald die Hühnerbrüste komplett mit den Gewürzen bedeckt sind, geben Sie einen Schuss Wasser (ca. 55 ml) dazu. Braten Sie das Ganze weiterhin unter stetem Rühren, bis sich das Wasser reduziert hat, die Zwiebeln karamellisieren und das Hühnchenfleisch trocken, aber immer noch zart ist.

4. Löffeln Sie das Raita über das Hühnchen und geben Sie einige Mangoscheiben und etwas gehackte Minze darüber. Zum Schluss noch mit etwas Kreuzkümmelsamen und roten Zwiebelwürfeln bestreuen.

Rezept: Aloo Gobi (Blumenkohl-Curry)

"Ein unschlagbarer Tiffin-Klassiker!"

4 – 6 Portionen:

  • 4 EL Sonnenblumenöl 
2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 große Zwiebel, in Würfel geschnitten
  • 2 – 3 rote Chilischoten, sehr klein geschnitten
  • frischer Ingwer (ca. 4 cm lang), geschält und sehr klein geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 kleiner Bund Koriander, die Stängel sehr klein geschnitten, die Blätter grob gehackt
  • 2 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 kleiner Blumenkohl, in einzelnen Röschen
  • 4 mittelgroße Tomaten, gewürfelt
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Jagrezucker, wahlweise Honig
  • Salz

Zum Garnieren: frischer Ingwer, geraspelt, etwas rote Chilischote, in Streifen geschnitten

1. Erhitzen Sie das Öl in einem schweren Topf. Wenn es siedend heiß ist, geben Sie die Fenchel und Bockshornkleesamen hinein und rösten sie an. Anschließend kommen die Zwiebel, die Chilischoten, der Ingwer, der Knoblauch sowie die Korianderstängel dazu. Braten Sie alles unter stetem Rühren so lange, bis die Zwiebel weich ist.

2. Geben Sie nun die Kartoffelwürfel dazu und braten Sie das Ganze unter Rühren weiter, bis auch die Kartoffeln weich zu werden beginnen. Rühren Sie die Kurkuma unter. Geben Sie die Blumenkohlröschen dazu und rühren Sie alles einmal gut durch, sodass der Blumenkohl gut mit den Gewürzen bedeckt ist.

3. Geben Sie anschließend die Tomaten sowie einen guten Schuss Wasser dazu. Rühren Sie die Garam Masala und den Jagrezucker ein und schmecken Sie das Ganze mit Salz ab.

4. Decken Sie den Topf zu und lassen Sie alles auf kleiner Flamme so lange ziehen, bis das Gemüse gar ist.

5. Geben Sie die Korianderblätter dazu und servieren Sie Ihr Aloo Gobi sofort mit Ingwer sowie kleinen Chilischotenstreifen garniert.

Rezept: Karotten-Halva

"Es ist fast unmöglich, an den Süßwarenständen, die stapelweise verführerisches Naschwerk in allen Formen und Farben anbieten, vorbeizugehen, ohne etwas zu kaufen. Indische Süßigkeiten – aufregende Mischungen aus Milch, Ghee, Zucker und Nüssen, gekocht mit Rosenwasser und Kardamom – sind nichts für Genießer, die schnell schwach werden. An
Festtagen werden große Schachteln mit diesen Süßigkeiten gefüllt und zum Feiern mit nach Hause genommen. Zum täglichen Tee am Nachmittag gibt es – wesentlich bescheidener – ein oder zwei süße Teilchen als kleine, aber leckere Sünde. Karotten-Halva ist ein wenig "tugendhafter" und wird entweder heiß gegessen oder kalt in kleine Ecken geschnitten. Eine schöne Abwandlung des Rezepts erhält man mit Rote Bete."

Für 4 - 6 Portionen

  • 3 EL Ghee, wahlweise ungesalzene Butter
  • 50 g Cashewkerne
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 250 g Karotten, geraspelt
  • 550 ml Vollmilch
  • 175 g feiner Zucker
  • 25 g Mandelsplitter

1. Schmelzen Sie die Ghee in einem schweren Topf und rösten Sie darin die Cashewkerne und Mandeln goldbraun. Nehmen Sie die Nüsse aus dem Topf und stellen Sie sie zur Seite.

2. Geben Sie nun die Karotten in das Fett und dämpfen Sie sie weich. Löschen Sie mit der Milch ab und lassen Sie die Masse auf kleiner Flamme köcheln, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist.

3. Geben Sie den Zucker und abschließend noch den Kardamom dazu und köcheln Sie alles unter ständigem Rühren so lange, bis die Milch vollständig reduziert ist und die Karotten eine sirupartige Konsistenz haben.

4. Rühren Sie jetzt die gerösteten Nüsse ein.

5. Zum Abkühlen drücken Sie das Halva in eine rechteckige Form und lassen es im Kühlschrank ruhen. Zum Servieren schneiden Sie es dann in mundgerechte Ecken.

Rezept: Kathi-Rollen nach Kalkutta-Art

"In dem Gedränge und dem geschäftigen Treiben auf Kalkuttas Straßen warten Kunden Geduldig an einfachen Straßenständen, während ihre Kathi-Rollen zubereitet werden. Der berühmte Snack aus Kalkutta besteht aus pikanten Füllungen mit Chutney und wird in Fladenbrot gewickelt, das mit Rührei bestrichen wurde. Dieses Rezept verwendet Paneer-Käse, aber es schmeckt auch lecker mit Hühnchenbruststreifen oder gemischtem, in feine Streifen geschnittenem Gemüse. Üblicherweise werden Kathi-Rollen mit Paratha (auf dem Rost gebackenes ungesäuertes Brot) zubereitet, man kann aber auch gut Chapatis (indische Pfannkuchen) als Alternative verwenden, da sie weniger Fett enthalten. Beides gibt es fertig in Asia-Läden oder Supermärkten."

Für 4 - 6 Portionen

  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • frischer Ingwer (ca. 2,5 cm lang), geschält und gerieben
  • 250 g Paneer, gewürfelt 
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 mittelgroße Tomaten, gewürfelt
  • Butter
  • 6 Paratha oder Chapatis (Fladenbrot)
  • 4 mittelgroße Eier, verquirlt
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Für die Garnitur eine Auswahl aus: Koriander-Minze-Chutney; grüne Chilischote, fein gehackt; in dünne Scheibchen geschnittene rote Zwiebeln; Salatblätter; Chaat Masala; Zitronensaft

1. Bereiten Sie zuerst die Käsefüllung zu: Erhitzen Sie dazu das Öl in einer Pfanne und geben Sie die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer hinein. Braten Sie das Ganze, bis alles weich ist. Fügen Sie nun den Käse hinzu und braten Sie alles unter Rühren weiter, bis der Käse braun wird. Danach kommen die Gewürze in die Mischung. Braten Sie alles unter Rühren noch kurz weiter, ehe Sie die Tomaten dazugeben. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.

2. Für die Kathi-Rolle erhitzen Sie etwas Butter in einer Pfanne und backen darin ein Paratha oder Chapati etwa eine Minute lang, ehe Sie es wenden. Jetzt streichen Sie 2 EL des gequirlten Eis darauf. Wenn die Eimasse fest zu werden beginnt, wenden Sie das Paratha noch einmal und backen es einige Minuten weiter.

3. Dann wird es wieder gewendet, mit einer Portion der heißen Käsemischung gefüllt, aus der Pfanne genommen, je nach Geschmack mit den entsprechenden Zutaten garniert und fest aufgerollt. Unbedingt heiß servieren!

Buchtipp

Nicht nur für alle die den Film "Lunchbox" von Ritesh Batra geliebt haben, sondern für jeden der seinen Gaumen auf eine Reise in den Orient schicken möchte: Das Buch "Bombay Lunchbox" des Ehepaares Caldicott ist ein optischer wie geschmacklicher Appetitmacher. Die Rezepte sind beim Verlag Freies Geistesleben erschienen und kosten 19,90 Euro. Hier geht's zum Buch...


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