Lamm: Fleisch mit Symbolcharakter

Beim Osterschmaus darf es nicht fehlen: Das Lamm ist im Christentum ein Symbol für die Auferstehung Jesu. Und sein Fleisch schmeckt wunderbar zart.

Symbol für die Auferstehung - und Lieferant für zart-würziges Fleisch: das Lamm

Food-Guide: Lamm

"Sehet, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt"- so steht es im Neuen Testament. Jaha, wenn es in der Osterzeit um Lämmer geht, kommt man um den christlichen Aspekt des Ganzen nicht herum. Die Tiere mit dem weiß-wolligen Fell sind im Christentum ein Symbol für Jesus - und das Osterlamm für seine Auferstehung. Doch nun zurück zu den weltlichen Dingen, denn immerhin schmecken die maximal ein Jahr alten Tiere sehr aromatisch (und noch nicht so streng nach Schaf). Das Fleisch ist nicht nur wunderbar zart, sondern enthält auch viel Eisen, Zink (beides wichtig fürs Immunsystem) und B-Vitamine.

Genießen: Lammfleisch harmoniert sehr gut mit Knoblauch, Petersilie, Tomaten und mit geschmortem Gemüse. Auch Minze oder Koriander und orientalische Gewürze passen gut.

Einkaufen: Zu recht gelobt wird das würzige Fleisch der norddeutschen Salzwiesenlämmer, der Lämmer aus den Alpen und der Lüneburger Heide. Das Siegel "Frisches Lammfleisch" garantiert gute Qualität. Lamm aus Neuseeland lohnt sich auch: Es hat zwar einen weiten Weg hinter sich, die Lämmer durften aber aufgrund des Klimas dort Tag und Nacht draußen auf der Weide stehen.

Rezept: Orientalisches Lammragout mit Möhren und Aprikosen

Zubereitungszeit: 1 Stunde plus Garzeit

Für 4 Personen

  • 4 EL Olivenöl
  • 3–4 TL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)
  • 800 g Lammschulter ohne Knochen
  • 2 Zwiebeln
  • 75 g getrocknete Aprikosen
  • 200 g Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz
  • 400 g Möhren
  • schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Zweig Minze

1. In einem Schmortopf das Öl mit 3 TL Ras el Hanout verrühren. Fleisch von Sehnen und Fettschichten befreien, in 2 x 2 cm große Stücke schneiden und mit dem Gewürzöl vermischen.

2. Zwiebeln pellen, halbieren und in Streifen schneiden. Aprikosen halbieren oder vierteln. Tomaten waschen und klein würfeln. Alles zu dem Fleisch geben, gut vermischen, etwas fest drücken. Tomatenmark, Kurkuma und 1 TL Salz mit 250 ml kochendem Wasser verrühren, darübergießen.

3. Bei starker Hitze zum Kochen bringen, dann auf kleiner Stufe mit geschlossenem Deckel 40 Minuten schmoren lassen. Möhren schälen und in 1 cm große Stücke schneiden. Unter das Ragout rühren und noch weitere 30 Minuten schmoren lassen – das Fleisch sollte dann schön weich sein.

4. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und nach Belieben Ras el Hanout abschmecken. Petersilie und Minze hacken, 2/3 unter das Ragout mischen, den Rest darüberstreuen. Dazu passt Couscous.


© nbiebach/Fotolia | aus der "LAVIVA"-Ausgabe April 2014


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