Maronen: die Esskastanie aus dem Süden

In Deutschland machen sich Maronen leider rar. Die Esskastanien mögen es lieber südlich-warm.

Lecker zu Speck und Rosenkohl: Maronen

Food-Guide: Maronen

Warm, weich und süß - so schmecken sie, die Maronen, und sind damit als Herbstblues-Vertreiber bestens qualifiziert. Das sind sie übrigens auch aufgrund der enthaltenen Kohlenhydrate und B-Vitamine, die den Nervenstoffwechsel unterstützen. Im Herbst, wenn die Früchte reif sind, plumpsen sie einfach vom Baum. Die Chance, welche zu finden, ist in Deutschland leider gering. Am ehesten kommt man ganz im Süden und am Rand von Weinbergen in den Genuss - oder greift einfach zu Importen aus südlichen Ländern.

Genießen: Die Schale an der Spitze kreuzweise einritzen, dann in kochendes Wasser geben und ca. 20 Minuten garen. Oder auf einem Backblech für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen schieben. Dann schälen und pur mit einer Prise Salz und einem Flöckchen Butter genießen. Ein Dessertklassiker aus Frankreich ist Maronencreme mit Sahne. Besonders gut schmecken die Esskastanien auch zusammen mit Speck und Rosenkohl oder Wirsing. Und ganz fein, wenn man sie mit Geflügelfond und Sahne in eine Cremesuppe verwandelt.

Einkaufen: Am besten zu Esskastanien mit einem rötlich- bis mittelbraunen Äußeren greifen (die Nuss sollte glatt und glänzend sein), denn bei dieser Sorte löst sich die Schale leichter vom Kern. Wer es eilig hat, kauft einfach vorgekochte, in Vakuum verpackte Maronen - die sind in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Im Feinkosthandel bekommt man auch die fertige, schon gesüßte Maronencreme ("Crème de Marrons").

Rezept: Feldsalat mit Speck und karamellisierten...

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Für 4 Personen

  • 150 g Feldsalat
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 3 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Walnussöl
  • 200 g vorgegarte Maronen (Vakuumpack)
  • 100 g durchw. Speck
  • 1 EL Ahornsirup

1. Den Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Essig mit Salz und Pfeffer verrühren, dann das Öll darunterschlagen. Lauchzwiebelringe hineingeben und etwas ziehen lassen.

2. Maronen halbieren. Den Speck fein würfeln und bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Maronen im Speckfett (evtl. 1 EL Öl hinzugeben) anbraten. Den Ahornsirup dazugeben und unter Rühren etwa 2-3 Minuten karamellisieren lassen. Auf einem Teller etwas abkühlen lassen. Speck und Maronen auf dem Feldsalat anrichten. Mit dem Lauchzwiebel-Dressing beträufeln und gleich servieren.


© Ruggiero Scardigno/Fotolia | aus der "LAVIVA"-Ausgabe November 2012


IVAs Blog

Netzfundstücke, Hilfreiches, Schönes: Hier schreibt IVA über alles, was sie bewegt.

LESEN
Gewinnspiele

Aktuelle Gewinnspiele aus den Bereichen Beauty, Mode, Reise und Design!

Mitmachen