Rezepte aus der Detox-Küche

Sauer macht eben nicht nur lustig. Ein zu hoher ph-Wert kann dem Körper schaden. Mit diesen drei Rezepten behalten Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt im Griff.

Rezept: Blumenkohl-Kokos-Tarte

Diese Tarte habe ich einmal für ein Essen mit Freunden gebacken, und sie war bei meinen Gästen ein Riesenerfolg. Der Teigboden hat einen brotähnlichen Charakter, sodass ein Stück Tarte wirklich satt macht. Wenn Sie keine Kokoscreme (Coconut Cream) haben, können Sie stattdessen eine pflanzliche Milch verwenden.

Für 8 Portionen

Für den Teigboden

  • 300 g Blumenkohl, in Röschen
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • fein abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Himalajasalz
  • 1 Ei

Für den Belag

  • 30 g Grünkohl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 Eier
  • 160 ml Kokoscreme (Coconut Cream)
  • 1/4 TL Himalajasalz
  • 1/2 Zucchini

1. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und eine Tarteform von 24 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

2. Für den Teigboden die Blumenkohlröschen im Mixer oder Blitzhacker zerkleinern, bis sie die Größe von Reiskörnern haben, oder von Hand so fein wie möglich hacken. In eine Schüssel geben. Die gemahlenen Mandeln, Muskat, Zitronenschale, Salz und das Ei hinzufügen. Zu einem festen Teig vermischen.

3. Die Masse in die vorbereitete Tarteform geben, zu einem festen Boden pressen und einen Rand nach oben drücken. Im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.

4. Inzwischen für den Belag den Grünkohl mit dem Zitronensaft massieren, bis er weich wird. Die Zucchini in dünne, lange Streifen schneiden. Die Eier mit der Kokoscreme und dem Salz glatt und gleichmäßig verrühren. Den vorgebackenen Teigboden aus dem Ofen nehmen. Mit einer Schicht Grünkohl bedecken und die Zucchinistreifen darauf verteilen. Dann die Kokoscreme-Mischung darübergießen.

5. Für weitere 20 Minuten in den Ofen geben, bis der Kuchen durchgebacken ist.

Rezept: Gefüllte gebackene Aubergine

Dieses Rezept liefert nicht nur ein leckeres Abendessen, sondern auch noch einen wunderbaren kalten Mittagsimbiss für den nächsten Tag. Wenn Sie intensiv Sport treiben, geben Sie gegartes Quinoa oder Vollkornreis zur Tomatenfüllung, um das Gericht gehaltvoller zu machen.

Für 4 Portionen

  • 2 Auberginen
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1/4 TL Schwarzkümmel

Für die Füllung

1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2. Die Auberginen der Länge nach halbieren, das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer über Kreuz mehrmals einschneiden. Die Auberginenhälften auf ein Backblech legen, mit 2 Esslöffel Sonnenblumenöl beträufeln und mit dem Schwarzkümmel bestreuen. Im vorgeheizten Ofen 40–45 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist.

3. Inzwischen für die Füllung die Zwiebel würfeln, den Knoblauch pressen, die Tomaten vierteln. Den restlichen Esslöffel Öl in einem großen Topf erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Kreuzkümmel, Kurkuma und Korianderkörner darin 1 Minute andünsten. Wenn das Öl aufgenommen ist, die Tomaten und ein Drittel des Wassers hinzufügen. Bei mittlerer bis starker Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung eingekocht ist und die Tomaten weich sind.

4. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und das Fruchtfleisch vorsichtig herauslöffeln, sodass die Haut unversehrt bleibt. Das Fruchtfleisch grob hacken, zur Tomatenmischung geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen, dann den gehackten Koriander hinzufügen.

5. Die Füllung in die Auberginenschalen füllen und gleich so servieren oder mit fein geriebenem Pecorino bestreuen und diesen im Ofen schmelzen lassen. Mit ein paar Korianderzweigen garnieren und mit einem Salat servieren. Die Auberginen sind aber auch ohne Begleitung sehr lecker.

Rezept: Veganer Caesar Salad

Schließen Sie die Augen, wenn Sie das Dressing für diesen Salat abschmecken - Sie würden nie auf die Idee kommen, dass kein Käse drin ist! Ich mag diese vegane Sauce sehr, für den Geschmack sorgt die Nährhefe. Ich kaufe ein Produkt mit zusätzlichem Vitamin B12, das für Vegetarier und Veganer besonders wichtig ist, weil sie es sich nicht aus tierischen Lebensmitteln zuführen können.

Für 1 Portion

  • 1 EL Kokosfett
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1 Prise Himalajasalz
  • 130 g Wildsalat
  • 2 Scheiben glutenfreies Brot, nach Belieben

Für das Dressing

  • 100 g Cashewkerne
  • 120 ml Wasser
  • 2 EL Nährhefe
  • 1 Prise Himalajasalz

1. Für das Dressing die Cashewkerne 1 Stunde im Wasser einweichen, falls Sie keinen Hochleistungsmixer haben, 2 Stunden einweichen, damit sie sich im normalen Mixer gut zerkleinern lassen. Die eingeweichten Cashews, das Wasser, die Nährhefe und 1 Prise Salz in den Mixer geben und ganz glatt pürieren.

2. Das Kokosfett in einer Pfanne schmelzen. Die Frühlingszwiebel fein schneiden, zusammen mit den Kokosflocken und dem Salz in die Pfanne geben und etwa 1 Minute goldbraun braten. Den Inhalt der Pfanne in eine Schüssel füllen, damit die Mischung nicht weiter gart oder anbrennt.

3. Das Brot toasten und in Würfel schneiden. Die Blattsalate in eine Schüssel geben und mit dem Dressing mischen. Mit der Kokosmischung und den Toastwürfeln garnieren.

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Buchtipp

Natasha Corrett ist überzeugt: Ihre Ernährungsumstellung weg von säurehaltigen hin zu basischen Lebensmitteln hat ihrem Körper richtig gut getan. Zwei Rezeptebücher hat sie bereits geschreiben - zusammen mit der Ernährungsexpertin Vicki Edgson. "Detox - vegetarisch basisch" stammt nun aber ganz aus ihrer eigenen Feder. Über "100 Rezepte und 4 Entschlackungsprogramme für Gesundheit, Vitalität und zum Abnehmen" finden sich darin, wie der Untertitel verrät. Erschienen im AT-Verlag für ca. 25 Euro.


© Fotos: Lisa Linder/AT Verlag


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