Rosmarin: Duftender Meerestau

Ob als ätherisches Öl in der Aromatherapie oder als Fettbezwinger in der Küche: Rosmarin bringt Frische in den Tag.

Besonders geeignet für fettiges Essen: Rosmarin

Food-Guide: Rosmarin

Lieber Rosmarin, danke schön, dass du uns mit deinen ätherischen Ölen immer wiederden müden Kopf frei pustest und uns mit deinem Duft sofort ins Gleich-gewicht bringst. Kein Wunder, dass du in der Aromatherapie einen festen Platz hast! Noch besser finden wir allerdings, dass du auch so gut in unsere Küche passt: Fettiges Essen liegt dank dir nicht so schwerim Magen, und wegen deines Frische-Effekts wird auch nichts so schnell ranzig. Ein Zweig von dir im Olivenöl - und alles ist gut. Dein Zweitname lautet nicht umsonst "Meerestau". Deshalb bist du auch unser liebster Gast an Grillabenden.

Genießen: Klar, der Klassiker sind Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Aber auch alle anderen mediterranen Gemüsesorten kommen gut mit dem Nadelgewächs aus - etwa Paprika, Tomaten, Auberginen oder Zucchini. Und was wären Schmorgerichte oder ein gebratenes Hähnchen ohne ein Zweiglein Rosmarin? Aber Achtung: Damit sich das Aromagut entwickeln kann, sollte das Kraut auf jeden Fall für eine kurze Zeit mitgekocht werden. Als Zutat für einen Salat eignet es sich nicht.

Einkauf: Rosmarin holt man sich am besten im Topf und gibt ihm einen sonnigen Platz auf der Fensterbank oder auf dem Balkon - so bleibt er ein treuer Helfer in der Küche. Im Bund gekauft, sollte man auf dunkelgrün glänzende Blätter achten - wirken sie "staubig", liegt der Rosmarin schon einige Tage zu lang im Laden.

Rezept: Rosmarin-Champignons in Weißwein

Für 4 Personen

  • 400 g braune Champignons
  • 5 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft

1. Die Champignons vorsichtig abbürsten, die Stielenden abschneiden, dann vierteln oder achteln. 2 bis 3 EL Öl in einer großen Pfanne schön heiß werden lassen, Champignons darin braun anbraten - nicht zu viel rühren! Dann den Weißwein und einen Zweig Rosmarin dazugeben. Köcheln lassen, bis nur noch wenig Flüssigkeit übrig ist.

2. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Den Rosmarinzweig herausnehmen. Abkühlen lassen. Vor dem Servieren das restliche Olivenöl darüberträufeln und die Pilze mit dem zweiten Rosmarinzweig dekorieren.

Tipp: Diese Champignons auf Antipasti-Art passen prima auf sommerliche Büfetts, zugegrilltem Fleisch oder einfach als Vorspeise.


© Miroslawa Drozdowski/Fotolia | aus der "LAVIVA"-Ausgabe Juli 2013


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