Steckrübe: Omas und Opas Superfood

Vielfach nutzbar: Die Steckrübe funktioniert als Salat, Puffer und Püree, aber auch in Asia-Currys.

Illustration Steckrübe

Bei Husten, Erkältung oder Blasenentzündung sollten Sie Steckrüben essen.

Food-Guide: Steckrübe

Sie hätte diverse Orden verdient, diese Steckrübe: Ausdauernd triumphiert sie über die deutschen Winter. Die aromatisch-deftige und etwas süße sowie auch leicht scharfe Rübe kann bis ins Frühjahr hinein geerntet werden. Wer die Geschichte hinzuzieht, weiß, dass dieses Gemüse Millionen Menschen über verschiedene Krisenzeiten gebracht hat: Ausgestattet mit rund einem Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin C (pro 100 Gramm), komplexen Kohlenhydraten und Kalzium liefert sie gleich drei wichtige Nährstoffe. Obendrauf schenkt einem diese Wurzel, die auch Kohlrübe genannt wird, noch eine gute Portion Glucosinolate, die antimikrobiell und schleimlösend wirken: Das ist prima bei Husten und Erkältung, aber auch bei Blasenentzündung.

Genießen: Als Puffer, Püree oder gebacken im Ofen macht sie sich genauso gut wie als Bestandteil von Asia-Currys. Selbst als Salat (roh geraspelt) kann sie auf den Teller. Lecker ist auch die mediterrane Kombination, etwa mit Tomaten, Thymian oder Rosmarin. Toll zu ihr passen schwarzer Pfeffer, Piment oder Muskat, und ein Spritzer Zitrone sorgt für Leichtigkeit.

Einkaufen: Glatt und fest sollte sie sein, die Rübe. Und möglichst klein, denn dann ist sie meist zarter. Im Gemüsefach des Kühlschranks, besser noch im kühlen Keller, hält sie sich mehrere Wochen.

Rezept: Steckrübenkartoffel-Stampf mit Parmesan und...

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Für 4 Personen

  • 800 g Steckrübe
  • 800 g mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Bauchspeck
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 ml Marsala
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 50 g Butter
  • 25 g Parmesan
  • 200 ml Milch

1. Steckrübe und Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken, kräftig salzen, zum Kochen bringen, ca. 25 Minuten garen.

2. Währenddessen die Zwiebel pellen und in feine Streifen schneiden. Speck ebenfalls in Streifen schneiden. Rosmarin-Nadeln abzupfen. Zwiebel, Speck und Rosmarin im Olivenöl etwa 10 Minuten andünsten, mit dem Marsala ablöschen und einmal kurz aufkochen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.

3. Parmesan reiben, die Milch erhitzen. Kartoffeln und Steckrüben abgießen und mit der heißen Milch, Butter und Parmesan mit dem Kartoffelstampfer zermusen. Mit einem Schneebesen luftig aufschlagen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Specksauce erhitzen und dazu servieren.


© Illustration: Alina Sawallisch | aus der LAVIVA-Ausgabe November 2017


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