Vegane Party-Snacks

Es müssen nicht immer Käsehäppchen sein: LAVIVA präsentiert drei Rezepte für Ihre nächste vegane Fingerfood-Party daheim.

Rezept: Cashew-Mozzarella mit Tomaten

Für ca. 400 g Mozzarella

  • 150 g Cashew-Kerne, eingeweicht
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1–2 EL Wasser
  • 1/4 l Sojamilch
  • 30 g Maisstärke
  • 150 g Sojajoghurt natur
  • 1 TL Steinsalz
  • 1 gehäufter TL Flohsamenschalenpulver
  • 4–5 große Tomaten
  • 1 Bund Basilikum zum Garnieren

1. Die eingeweichten Cashew-Kerne abgießen und mit frischem Wasser abspülen, anschließend in einer Küchenmaschine gemeinsam mit dem Zitronensaft und dem Wasser zu einer Creme mixen.

2. Mit einem Schneebesen in einem Kochtopf die kalte Sojamilch mit der Maisstärke verrühren und auf kleiner Hitze langsam aufkochen lassen. Unter ständigem Rühren das Sojajoghurt einfließen lassen und salzen. Nun ca. 8–10 Minuten leise köchelnd eindicken lassen, dabei immer wieder mit dem Schneebesen durchrühren.

3. Die Cashew-Creme mit dem Schneebesen in die Sojamasse einrühren, kurz gemeinsam weiter kochen lassen, dann vom Herd nehmen und das Flohsamenschalenpulver zügig einrühren. Solltest du nur Flohsamenschalen zu Hause haben, pulverisiere sie vorher in einer Küchenmaschine. Die Konsistenz des Mozzarella wird dadurch feiner.

4. Eine eckige Form mit kaltem Wasser ausspülen und die Mozzarella-Masse hineingießen und glattstreichen. Einige Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen, dann auf einen großen Teller stürzen und in kleine Scheiben schneiden.

5. Die Tomaten in Scheiben schneiden und den Mozzarella damit schön schichten. Mit Basilikum dekoriert ist er ein Blickfang auf jedem Buffet!

Tipp: Mit frischen Kräutern oder gehackten Walnüssen im Mozzarella schmeckt dieser vegane Käse auch besonders gut zu pikantem Pizzabrot.

Rezept: Ei-frei-Aufstrich

"Dieser Aufstrich verblüfft schon alleine durch das Kala Namak, das schwarze Salz aus Indien, das bei der Herstellung geschwefelt wird und so den typischen Geschmack von Eiern imitiert. Die Idee mit den zerdrückten Nudeln (am besten eignen sich Spiralnudeln) hab ich von einer Freundin bekommen: So meint man tatsächlich, auf kleine feste Eiweißstücke zu beißen. Ein einfach genialer und tierleidfreier Genuss!" - Mäggi Kokta

Für ca. 600 g Aufstrich

  • 400 g Naturtofu
  • 50 g Spiralnudeln
  • 100 g vegane Mayonnaise
  • 1 EL Senf
  • 2–3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL Curry, gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kala Namak oder Steinsalz
  • 1 Bund Schnittlauch
  • evtl. essbare Blüten zum Garnieren

1. Den Tofu aus der Verpackung nehmen, mit Küchenpapier abtupfen und auf einer feinen Gemüsereibe in eine Rührschüssel raspeln.

2. In sprudelndem Salzwasser 50 g Nudeln al dente kochen, abseihen, mit eiskaltem Wasser abspülen und auskühlen lassen.

3. Die vegane Mayonnaise, den Senf und das Öl unter den geriebenen Tofu rühren. Die Kapern zerdrücken, die Zwiebel fein hacken und beides dazugeben. Mit Curry, Kurkuma und Kala Namak oder Steinsalz deftig würzen. Der Ei-frei Salat sollte cremig sein, je nach Konsistenz der Mayonnaise nach Belieben einfach noch einen Löffel unterrühren.

4. Die gekochten Nudeln werden nun auf einem tiefen Teller mit einer Gabel grob zerdrückt und zuletzt unter den Salat gemischt. Nun sollte der Salat noch mindestens 2 Stunden lang im Kühlschrank durchziehen.

5. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, den gekühlten Aufstrich in Gläsern oder kleinen Schüsseln anrichten und mit dem Schnittlauch garnieren. Schön machen sich darauf auch essbare Blüten.

Tipp: Die vegane Mayonnaise kannst du ganz einfach selbst aus Cashew-Kernen herstellen: 1 Handvoll Cashew-Kerne – das entspricht in etwa 70 g – 2 Stunden mit Wasser bedeckt quellen lassen, dann das Wasser abgießen. Anschließend mit 100 ml Hafercuisine, 1 TL Apfelessig und 1 TL Steinsalz cremig mixen.

Rezept: Rotkraut-Apfel-Strudel mit Knoblauchdip

Für 3 Strudel/ca. 6-8 Personen als Hauptspeise

Für die Rotkraut-Apfel-Mischung

  • 1 kg Rotkraut
  • 4–5 EL Olivenöl
  • Zwiebeln
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vollrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 100 ml Wasser
  • 3 große aromatische Äpfel

Für die Creme

Für den Knoblauchdip

  • 300 g Sojajoghurt natur
  • 100 ml Hafercuisine
  • 1/2 TL Steinsalz
  • 3–4 Knoblauchzehen

Außerdem

  • 3 Pkg. veganer Blätterteig, gekühlt

1. Den Krautkopf halbieren und mit einem großen Messer in feine Streifen schneiden oder auf einem Gemüsehobel grob raffeln.

2. In einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit Salz und Zucker glasig andünsten.

3. Das Rotkraut dazugeben, mit Zimt und Nelken würzen, mit ca. 100 ml Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen.

4. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden und zum Rotkraut geben. Den Topf vom Herd nehmen und ohne Deckel etwa 15 Minuten abkühlen lassen, da sonst der Blätterteig beim Befüllen zu weich wird.

5. Aus der Hafercuisine, dem Kichererbsenmehl und den Gewürzen eine Creme anrühren.

6. Den Blätterteig aus der Kühlung nehmen und aufrollen. Je ein Drittel des Rotkrauts der Länge nach in der Mitte verteilen, darauf je ein Drittel der Creme geben, den Teig darüber zusammenschlagen und im Backrohr bei 180°C ca. 25–30 Minuten goldgelb backen.

7. Das Sojajoghurt mit der Hafercuisine und dem Salz mithilfe eines Schneebesens glattrühren.

8. Den Knoblauch schälen, in kleine Stückchen schneiden, auf dem Schneidebrett leicht einsalzen, mit dem Messerrücken zerdrücken und mit dem Dip verrühren. Anschließend kurz durchziehen lassen. Den Dip entweder in einer schönen Schüssel mit einem Mini-Schöpflöffel anbieten oder jeweils 2 EL davon in kleine Gefäße füllen, die sich jeder Gast auf seinen Teller stellen kann.

Cover: Vegan feiern

Buchtipp

Diese Rezepte munden auch Menschen, die sonst eher zum Spanferkel greifen: "Köstliches Fingerfood, bunte Buffets und kreative Partyideen" verspricht Mäggi Kokta in ihrem neuen Kochbuch "Vegan feiern". Die Idee: Veganes Partyfood schnell, nachhaltig und in großen Mengen zuzubereiten. Erschienen ist der Band im österreichischen Löwenzahn-Verlag und kostet ca. 20 Euro.


© Fotos: Giulia Pschandl-Schausberger/Löwenzahn-Verlag


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