Vegetarischer Hokkaido-Burger

Fleischlos glücklich und nussig-herzhaft: Dieser vegetarische Burger bereitet nicht nur Kürbis-Freunden Gaumenfreuden.

Rezept: Hokkaido-Burger

Dieser Burger kommt nussig-herzhaft daher und ist genau das Richtige, um die Kürbis-Saison einzuläuten. Der Mimolette-Käse ist eine französische Spezialität, die man in gut sortierten Käsetheken findet.

Zubereitungszeit: 60 Minuten; Abkühlzeit: 30 Minuten

Für 6 Burger

Für den Patty

  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 3 Handvoll Pekannüsse
  • 1 TL Salbeipesto (siehe unten)
  • 5 EL Semmelbrösel

Für den Bun

Classic (siehe unten)

Für die Sauce

  • 3 TL Salbeipesto (siehe unten)
  • 250 g Naturjoghurt

Für den Belag

  • 2 Handvoll Feldsalat
  • 250 g Kirschtomaten
  • 100 g Mimolette-Käse

1. Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit Sonnenblumenöl, Salz und etwas Pfeffer sowie geriebener Muskatnuss vermengen. Zusammen mit den Nüssen auf ein Backblech geben und für etwa 25 Minuten im Ofen garen.

2. Die Kürbisspalten und Nüsse aus dem Ofen nehmen. 2/3 der Nüsse für den Belag beiseitestellen. Den Kürbis und die Nüsse im Mixer zerkleinern und auskühlen lassen. Das Pesto und die Semmelbrösel unterheben und die Masse für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

3. Währenddessen für den Belag den Feldsalat waschen und trocknen. Die Kirschtomaten waschen und vierteln. Für die Sauce 3 TL Salbeipesto mit dem Naturjoghurt vermengen.

4. Die Hände anfeuchten, Patties formen und bei mittlerer Hitze in etwas Öl knusprig anbraten.

5. Die Buns teilen, in einer Grillpfanne anrösten und mit der Sauce bestreichen. Den Feldsalat sowie je einen Patty auflegen. Den Käse hobeln und zusammen mit den Nüssen und Kirschtomaten auf den Patty setzen. Die Oberhälften auflegen und direkt servieren.

Tipp: Der Mimolette-Käse kann auch durch italienischen Pecorino ersetzt werden. Pekannüsse sind geschmacklich vergleichbar mit Walnüssen, haben allerdings einen weniger dominanten Geschmack.

Rezept: Classic Bun

Außen knusprig, innen soft – die Classic Buns passen zu fast jedem Burger. Übrigens steht die vegane Variante der vegetarischen in Sachen Geschmack und Aussehen in nichts nach – probieren Sie es aus!

Zubereitungszeit: 30 Minuten; Ruhezeit: ca. 2 Stunden; Garzeit: 16 Minuten

Für 9 vegetarische Buns

  • 1 Hefewürfel à 42 g, zimmerwarm
  • 250 ml Wasser, warm
  • 500 g Mehl, Type 550
  • 2 Eier
  • 30 g Butter, flüssig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Milch
  • Sesam, geröstet

Für 9 vegane Buns

  • 1 Hefewürfel à 42 g, zimmerwarm
  • 275 ml Wasser, warm + 2 EL Wasser
  • 500 g Mehl, Type 550
  • 1 EL Sojamehl
  • 30 g Sojabutter, flüssig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Kokosmilch
  • Sesam, geröstet

1. Die zimmerwarme Hefe in das Wasser bröseln und zusammen mit 60 g des Mehls in einer großen Schüssel klumpenfrei verrühren. Für 15 Minuten ruhen lassen.

2. Zusammen mit 1 Ei (für die vegane Variante 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser verrühren) und den restlichen Zutaten, bis auf Milch und Sesam, mithilfe eines Handrührgerätes mit Knethaken oder von Hand etwa 10 Minuten lang verkneten. Der Teig sollte leicht klebrig sein, aber nicht an den Fingern haften bleiben – wenn nötig noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig abgedeckt für 45–60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 9 Portionen à etwa 85 g aufteilen. Den Teig rundwirken und mit einem Nudelholz fingerdick ausrollen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Backpapier abgedeckt für weitere 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- und Unterhitze) vorheizen.

4. Für die Glasur 3 EL Milch mit einem Ei (vegetarische Variante) vermischen und die Buns nach dem Ruhen sanft damit einpinseln. Für die vegane Variante nur mit der Kokosmilch einpinseln. Dann mit Sesam bestreuen.

5. Die Buns für etwa 16 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Variante: Anstelle des Sesams kann man zum Beispiel auch Chiasamen oder Mohn auf die Burger streuen.

Rezept: Salbeipesto

Frisches Pesto ist einfach unvergleichlich lecker. Die traditionelle Methode im Mörser kostet etwas Kraft, lohnt sich aber. Gerade beim Pesto kommt es auf beste Zutaten an: Frischer Parmesan am Stück, bestes Olivenöl und frische Kräuter.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Für 1 Glas Salbeipesto

  • 15 g Salbeiblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g Parmesan (für die vegetarische Variante)
  • 50 g Paranüsse
  • 80 ml Olivenöl

1. Für das Pesto alle festen Zutaten fein hacken, in einen großen Mörser geben und unter Zugabe des Olivenöls zerstoßen.

2. Sollten Sie eine größere Menge zubereiten, können Sie das Pesto in ausgekochte Gläser abfüllen, mit Olivenöl bedecken und für einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Info: Die Zubereitung im Mörser ist sanfter als mit dem Mixer und verhindert die Entstehung von Bitterstoffen.

Variante: Für die vegane Variante lassen Sie einfach den Käse weg.

Buchcover: "Burger-Revolution - vegetarisch und vegan"

Buchtipp

Burger-Revolution: Das klingt nach 'alles neu denken'. Kann man so sehen, schließlich hat Jonathan Häde bei seinen Burger-Kreationen konsequent auf Fleisch verzichtet - für viele Burger-Fans sicher nicht weniger als ein umstürzlerischer Gedanke. Besonderes Augenmerk legt er bei seinen Rezepten auf die Zubereitung der Buns, also der Burgerbrötchen, und auf die Nutzung hochqualitativer Zutaten. Erschienen ist sein Buch "Burger-Revolution - vegetarisch und vegan" in der Edition Michael Fischer und kostet ca. 15 Euro.


© Foto: Jonathan Häde/Edition Michael Fischer


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