Walnuss: Die Gesundheitsbombe

Täglich eine Handvoll Nüsse ist gut für Herz und Kreislauf. In unserem Food-Guide lesen Sie, was die Nuss sonst noch so draufhat.

Walnüsse, Illu

Ruhig Blut! Walnüsse erhöhen die eigene Stress-Toleranz

Food-Guide: Walnuss

Bei all den guten Auswirkungen auf den Körper können wir froh sein, dass es Walnüsse nicht verschreibungspflichtig in der Apotheke gibt: Wie diverse Studien zeigten, senkt die Nuss, deren Kern an unser Gehirn erinnert, den Cholesterinspiegel, hält die Gefäße elastisch und schützt so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Verantwortlich für die genannten Effekte sind ihr hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, antioxidative Pflanzenstoffe und Vitamin E, vermuten die Forscher. Eine ordentliche Portion Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink gibt der Walnusskern als nettes Extra noch dazu. Wer täglich eine gute Handvoll (rund 40 Gramm) davon isst, scheint den Zustand seiner Blutgefäße bereits sehr zu verbessern.

Und sonstige Nebenwirkungen? Zusätzlich soll sich zum Beispiel die eigene Stress-Toleranz erhöhen. Wenn Sie sonst wie immer essen, hält sich auch bei regelmäßigem Walnusskonsum Ihr Gewicht stabil – denn trotz ihrer hohen Fettmenge scheinen die Nüsse nämlich nicht dick zu machen! Das ist doch mal eine gute Nachricht.

Genießen: Die relativ weichen Kerne passen wunderbar zu Birnen, Äpfeln, Pflaumen, Brombeeren und Quitten. Sie sind auch ein guter Begleiter von deftigen Zutaten wie Sellerie, Rote Bete, Pastinaken und Kürbis.

Einkauf: Wer die Zeit zum Knacken hat, sollte ganze Nüsse kaufen, denn dann sind sie am frischesten. Bei den geschälten Nusskernen greifen Sie am besten zu einem Produkt mit blickdichter Verpackung. Achten Sie darauf, die Packung nach dem Öffnen sofort wieder luftdicht zu verschließen, denn Licht und Sauerstoff lassen die Kerne leider schnell ranzig werden.

Rezept: Rote-Bete-Salat mit karamellisierten...

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (ohne Gar- und Abkühlzeit)

Für 4 Personen

  • 800 g Rote Bete
  • Salz
  • 30 g Walnusskerne
  • 1 TL Butter
  • 2 TL Puderzucker
  • 1 Knoblauch­zehe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Zitrone
  • 300 g Sahnejoghurt
  • 1 EL Olivenöl

1. Rote Bete waschen, Wurzel und Strunk jedoch nicht abschneiden. In reichlich Salzwasser in 45 bis 60 Minuten (je nach Größe) garen, abtropfen und abkühlen lassen. Inzwischen Walnusskerne hacken. In einer kleinen Pfanne Butter und Puderzucker schmelzen. Wenn die Mischung beginnt, hellbraun zu werden, die Walnüsse darin schwenken. Herausnehmen, mit einer Prise Salz bestreuen und abkühlen lassen.

2. Rote Bete am besten mit Handschuhen schälen, würfeln und in eine flache Schale geben. Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Petersilie hacken. Beides mit Zitronensaft, Joghurt und Olivenöl verrühren. Mit Salz abschmecken. Über die Rote-Bete-Würfel geben, die karamellisierten Walnüsse darüberstreuen.


© Illustration: Alina Sawallisch | aus der "LAVIVA"-Ausgabe Dezember 2015


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