Warmes Wohlfühlfrühstück

Der Wecker klingelt, draußen ist es dunkel und immer noch viel zu kalt. Wie wäre es als Gegenprogramm mit einem köstlichen und vor allem wärmenden Guten-Morgen-Gruß aus der Küche? Denn dann gelingt das Aufstehen plötzlich! Hier finden Sie herzhafte und süße Gerichte!

Rezept: Buchweizen-Grütze mit Pflaumen

Für 4 Personen

  • 400 ml Milch
  • 200 g Buchweizenschrot
  • 2 EL Honig
  • 400 g Pflaumen
  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Pistazienkerne
  • 2 EL Chiasamen

1. Die Milch zusammen mit dem Buchweizen und dem Honig aufkochen. 5 Minuten kochen und danach 5 Minuten quellen lassen.

2. Die Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und achteln. Den Zimt und den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze so lange erhitzen, bis die Mischung zu karamellisieren beginnt, also goldbraun wird. Dann sofort die Pflaumen zugeben und im eigenem Saft 2 Minuten köcheln lassen.

3. Die Pistazienkerne hacken. Die Buchweizengrütze zusammen mit den Pflaumen, den Chiasamen und den gehackten Pistazien servieren.

Rezept: KiBa-Grütze

Für 4 Personen

  • 700 ml Kirschnektar
  • 160 g Hafergrütze
  • 2 Bananen
  • 2 EL Kakaonibs
  • Minze zum Garnieren

1. Den Kirschnektar mit der Hafergrütze einmal aufkochen, dann 20 Minuten quellen lassen.

2. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Die Kirsch-Hafer- Grütze in vier Schalen verteilen. Die Bananenscheiben darauf verteilen. Jeweils 1/2 EL Kakonibs daraufstreuen und mit Minze garnieren.

Rezept: Pfirsich-Gersten-Grütze

Für 4 Personen

  • 700 ml Mandelmilch
  • 160 g Gerstengrütze
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 Pfirsiche
  • 2 EL getrocknete Gojibeeren
  • 4 EL Amarant-Pops

1. Die Mandelmilch mit der Gerstengrütze und dem braunen Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Dann 20 Minuten quellen lassen.

2. Die Pfirsiche waschen, halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Gerstengrütze in vier Schalen geben und die Pfirsichscheiben darauf verteilen. Zum Schluss mit Gojibeeren und Amarant- Pops bestreuen.

Rezept: Rührei mit verschiedenen Toppings

Für 4 Portionen

Für das Rührei

  • 4 Eier
  • 2–3 EL Sahne
  • Salz
  • Pfeffer, aus der Mühle
  • Muskat
  • 1 Msp Zitronenschale
  • Butter, zum Braten

Zum Garnieren, nach Belieben

  • Kresse
  • Krabben
  • Kapern
  • grüner Pfeffer
  • frische Kräuter, Dill und Kerbel
  • Tomatenwürfel
  • Lachskaviar
  • Zitronenstücke

1. Die Eier mit der Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenschale verquirlen. In einer (beschichteten) Pfanne etwas Butter erhitzen, die Eimasse hineingeben und unter gelegentlichem Rühren langsam etwa 4 Minuten stocken lassen.

2. Das gestockte Rührei in die Eierbecher füllen und nach Belieben mit Kresse, Krabben, Kapern, grünem Pfeffer, Kräutern, Tomatenwürfeln, Lachskaviar und Zitrone garniert servieren.

Rezept: Ofengebackene Toasts mit Spiegelei und Kresse

Für 4 Toasts

  • 20 g flüssige Butter
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 1 große Tomate
  • Eier
  • Salz
  • bunter Pfeffer, aus der Mühle
  • 1 Handvoll Kresse, zum Garnieren

1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Vier Mulden eines Muffinbackblechs ausbuttern.

2. Die Toastscheiben in die Mulden drücken und mit der restlichen Butter bestreichen.

3. Die Tomate waschen, den Stielansatz herausschneiden und die Frucht in Scheiben schneiden. Auf den Toastscheiben verteilen und jeweils ein Ei hineinschlagen.

4. Im Ofen ca. 10 Minuten stocken lassen.

5. Aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Kresse garniert servieren.

Rezept: Ei in Avocado aus dem Ofen

Für 2 Portionen

1. Den Backofen auf 140 °C Umluft vorheizen.

2. Die Avocados halbieren, entkernen und, mit den Schnittflächen nach oben, zum besseren Stand in eine Auflaufform mit grobem Salz setzen.

3. Die Eier öffnen und auf die Avocados gleiten lassen. Salzen, pfeffern und im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Tipps: Heiß servieren und dazu nach Belieben Vollkornbrot reichen.

Rezept: Milchreis

Für 1 Portion

  • 130 g Reis
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Butter
  • Kakao oder Zimt zum Bestreuen

1. Den Reis, die Milch und den Vanillezucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Immer wieder umrühren. Auf kleine Hitze zurückschalten und köcheln lassen, bis der Reis gar ist.

2. In einer kleinen Pfanne etwas Butter zum Schmelzen bringen. Den Milchreis auf einen Teller oder in eine kleine Schüssel geben und mit der Butter übergießen. Nach Belieben mit Kakao oder Zimt bestreuen.

Rezept: Polenta

 Für 1 Portion

  • 700 ml Wasser
  • 100 g Polenta
  • Zimt
  • Muskatnuss, gerieben
  • Pflanzenöl (Sonnenblumenöl oder Kokosfett)
  • Preiselbeermarmelade

1. Am Vortag vorbereiten: Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Polenta nach und nach einrühren. Etwas Zimt und Muskatnuss unterrühren und auf niedriger Hitze quellen lassen. Wenn die Polenta weichgekocht ist, in eine eckige Form geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Am nächsten Morgen: Die Polenta in 1,5 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl gut anbraten, bis die Scheiben von beiden Seiten knusprig sind. Die warmen Polentascheiben mit Preiselbeermarmelade bestreichen und je nach Belieben mit Zimt bestreuen.

Tipp: Das Auge isst mit! Wenn ihr frische Minze im Haus habt, garniert die Polenta damit.

Rezept: Polenta-Crumble

Für 1 Portion

  • 200 ml Wasser
  • Salz
  • 150 g Polenta
  • ca. 2 EL Butterschmalz oder Butter
  • Rohrzucker

1. Das Wasser in eine Bratpfanne geben, salzen und erhitzen. Die Polenta einrühren und köcheln lassen, bis die Masse fest wird. Wichtig ist, dass jetzt nicht mehr umgerührt wird.

2. Wenn das Wasser etwas verkocht ist, kann die Masse leicht flachgedrückt werden. Der Riebel muss kräftig rösten, bis am Boden der Pfanne eine richtig knusprige Kruste entsteht (ca. 45 Minuten).

3. Sobald dies der Fall ist, kann das Butterschmalz oder die Butter in einem kleinen Topf erhitzt und über die fast gänzlich ausgetrocknete Masse gegossen werden. Den Riebel vor dem Servieren mit Rohrzucker bestreuen.

Tipps: Besonders gut schmeckt die Kruste, die sich am Boden der Pfanne bildet. Bestreut auch sie mit Zucker und genießt! Dieses Rezept nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, lohnt sich aber auf alle Fälle. Wenn es am Morgen schneller gehen muss, kann der Riebel auch schon am Vortag gekocht werden, dann muss man ihn nur noch kurz aufwärmen.

Rezept: Hirseflockenbrei

Für 1 Portion

  • 120 g Hirseflocken
  • 400 ml Wasser
  • saisonales Obst nach Belieben, z.B. einen Apfel, eine Birne
  • ca. 2 EL Nüsse, gerieben oder ganz
  • 2-4 EL Ahornsirup

1. Die Hirseflocken in einem Topf oder in einer Pfanne leicht anrösten, mit dem Wasser aufgießen und quellen lassen. Auf niedrige Hitze zurückschalten und den Topf bzw. die Pfanne zugedeckt auf dem Herd stehen lassen, bis die Hirseflocken das Wasser gänzlich aufgenommen hat.

2. Früchte klein würfeln, untermengen und etwas dünsten lassen. Wenn nötig noch etwas Wasser hinzufügen.

3. Auf einen Teller geben, mit Nüssen garnieren und mit dem Ahornsirup abschmecken. Zum Schluss mit Früchten garnieren.

Tipps: Der Hirseflockenbrei kann je nach Saison sehr vielfältig variiert werden. Äpfel und Birnen kann man das ganze Jahr über lagern und daher immer verwenden. Aber auch Beeren, Marillen, Pflaumen und viele andere Früchte passen gut in den Brei. Also lasst euch vom saisonalen Obstangebot inspirieren! Der Ahornsirup kann auch gerne durch Honig ersetzt werden. Dann genießen wir nicht nur saisonal, sondern auch noch regional.

Rezept: C-Berry Bulgur

Für 1 Portion

  • 300 ml Wasser
  • 100 g Bulgur
  • 70 ml Cranberriesirup oder Wildpreiselbeersirup
  • 150 g Topfen
  • getrocknete Cranberries

1. Das Wasser mit dem Bulgur und dem Cranberriesirup in einen Topf geben und aufkochen lassen. Auf kleine Hitze zurückschalten und köcheln lassen, bis das Wasser ganz verkocht ist.

2. Den Topfen und die Cranberries gut unter den warmen Bulgur mischen. Zum Garnieren können die, die es gerne süß mögen, noch etwas Sirup über den Bulgur geben.

Rezept: Vegane Frühstückspizza

Toni hatte die Idee: "Ich finde Pizza zum Frühstück klasse!" Mama Helene war skeptisch: Fettiges Fast Food ohne Nährwert - ein perfekter Start in den Schulvormittag sieht ja wohl anders aus! Aber meine Tochter stimmte mir zu, denn in Gedanken stellte sie sich einen Pizzaboden vor, belegt mit frischen Früchten, Cashewcreme oder Sojajoghurt und Kokoschips als Topping! Das hörte sich tatsächlich ziemlich prima an! Am Wochenende war es dann soweit, Toni servierte Frühstückspizza, und die ganze Familie war begeistert!

Für den Teig

  • 1/2 Rezept Hefeteig "Helenes Favorit" oder ca. 400 g veganer Fertighefeteig oder 1 Rezept Sojajoghurt-Öl-Teig (siehe Tipp unten)

Für die Cashewcreme

  • 150 g Cashewnüsse
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • 70 ml Wasser

Für den Belag

  • 500 g frisches Obst nach Wahl
  • 1 Glas Marmelade
  • 2 Handvoll Kokoschips

1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Aus dem Teig 4 große oder 8 kleine Böden formen, diese auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

2. Für die Creme alle Zutaten im Hochleistungsstandmixer erst auf der langsamen Stufe, dann mit höherer Umdrehungszahl mixen (Ist der Mixer nicht sehr leistungsstark, sollten die Nüsse 2 Stunden oder über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Nüsse dann abgießen und wie beschrieben verarbeiten.). Die Creme evtl. nochmals mit Zucker abschmecken.

3. Das Obst waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Böden mit Marmelade bestreichen, darauf das Obst geben und die Cashewcreme auf dem Obst verteilen. Mit Kokoschips toppen.

Tipp: Die (gehaltvolle) Cashewcreme kann prima auch durch 500 g Sojajoghurt (Natur oder Vanille) ersetzt werden. Wenn Kinder die Frühstückspizza selbstständig zubereiten wollen, empfiehlt sich evtl. ein Teig, der nur kurz zusammengerührt und dann sofort verarbeitet werden kann, z.B. der Sojajoghurt-Öl-Teig. So geht's: 300 g Weizenmehl (Type 450), 150 g Sojajoghurt, 70 g Zucker, 6 EL Pflanzenmilch, 6 EL neutrales Öl, 1 Päckchen Backpulver sowie 1 TL Salz in eine Schüssel geben und mit einem Löffel zu einem Teig verrühren. Aus dem Teig Böden formen und diese wie im Rezept beschrieben backen.

 

 

Rezept: Hefeteig "Helenes Favorit"

Für 1 Teig

  • 280 ml lauwarme Pflanzenmilch (Hafer- oder Mandelmilch)
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe (9 g)
  • 500 g Weizenmehl (Type 450)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl

1. In einer Schüssel die Milch, den Zucker und die Hefe miteinander verrühren und 10 Minuten ruhen lassen. Die Hefe startet und wirft Blasen. Alle anderen Zutaten unter Rühren nach und nach zur Hefemischung geben. Entweder von Hand oder in der Küchenmaschine einen weichen, elastischen Teig kneten. Ist er zu fest, etwas Milch hinzugeben, ist er zu klebrig, etwas Mehl unterkneten.

2. Nun darf der Teig ruhen und aufgehen. Dazu gebe ich den zur Kugel geformten Teig in einen ausreichend großen Gefrierbeutel (die Teigmenge verdoppelt sich), schließe ihn und lege den Beutel in die Rührschüssel, die ich mit warmem Wasser gefüllt habe. Dort vergesse ich ihn für mindestens 1 Stunde. Die Hefe bekommt durch die Wärme und das Klima im Beutel optimale Bedingungen und zaubert mir einen wunderbaren Teig, der anschließend nach Belieben weiterverarbeitet werden kann.

3. Wenn der Teig nicht sofort benötigt wird, kann er in dem Gefrierbeutel im Kühlschrank für 3–4 Tage gelagert werden. Im Gefrierschrank portionsweise eingefroren, muss er nur noch aufgetaut werden, und fertig ist die Grundlage für schnelle Leckereien!

Frühstücksbrei und Porridge, Cover

Buchtipp

Carina Seppelt ist ausgebildete Köchin, arbeitet seit Anfang 2013 aber als freie Foodstylistin und Rezepteentwicklerin. Für den Jan Thorbecke Verlag hat sie bereits verschiedene Rezeptebücher verfasst. In ihrem Band "Frühstücksbrei und Porridge" experimentiert sie mit neuen Rezepten wie Blaubeer-Hafer-Porridge, Quinoa-Kokos-Brei oder Buchweizengrütze mit Mohn und Birne. Der Band kostet ca. 10 Euro.

"Frühstück ist fertig!", Cover

Buchtipp

Klein und handlich: Im Band "Frühstück ist fertig!" aus der Reihe "Thorbeckes kleine Schätze" finden Sie 30 Frühstücksrezepte - von Müsli- über Frühstücksei-Variationen bis hin zu leckeren Pfannengerichten. Erschienen im Jan Thorbecke Verlag für ca. 9 Euro.

 

 

 

"Mein gesundes, warmes Wohlfühlfrühstück"

Buchtipp

Einfach nur kaltes Wurst- oder Käsebrot am Morgen - das war Julia Waldharts Sache nicht. Heiß geht es daher in ihrem neuen Rezepteband "Mein gesundes, warmes Wohlfühlfrühstück" zu - "70 süße und pikante Rezeptideen" finden sich darin. Erscheinen im Löwenzahn-Verlag für ca. 20 Euro.

"Meine Familie isst vegan - Rezepte für mehr vegan im Alltag"

Buchtipp

Viel mehr als nur Frühstückspizza hat Helene Holunder in ihrem Rezepteband "Meine Familie isst vegan - Rezepte für mehr vegan im Alltag" zu bieten. Aufstriche, Suppen, Kuchen und Desserts finden sich ebenso wie Grundrezepte für ein veganes Mahl. Das Buch ist im Jan Thorbecke Verlag erschienen und kostet ca. 20 Euro.


Fotos: Arvid Knoll/Studio Seiffe/Jan Thorbecke Verlag; Eising Studio - Food Photo & Video/Jan Thorbecke Verlag; Veronika Studer/Jan Thorbecke Verlag; Kramp & Gölling © Jan Thorbecke Verlag; Helene Holunder/Jan Thorbecke Verlag; Rita Newman/Löwenzahn Verlag


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