Wie Tofu zubereiten?

Die fetten Zeiten sind vorbei Nach den Feierlichkeiten mit all den köstlichen Braten und Pasteten verzichten wir gerne mal auf deftige Gerichte. Statt dessen: Tofu? Wie vielseitig, gesund und lecker das sein kann, zeigen wir hier.

Rezept: Gegrilltes Sommergemüse und Tofu

"An langen warmen Sommertagen gehört das Grillen draußen einfach dazu. Ich liebe dieses Gericht, das wir zusammen mit der Earthbound-Farm-Chefköchin Sarah LaCasse kreiert haben, weil es viele meiner Lieblingszutaten enthält: bissfeste Farrokörner (siehe Seite 188), Zuckermais und süßsaure gegrillte Cherrytomaten." - Myra

Für 4 Portionen

Für den Farro

  • 1 Tasse (180 g) Farro
  • 1/2 TL Salz

Für den Tofu

  • 1 1/4 TL Salz
  • 1 TL gemahlenes Chipotle- Chilipulver oder Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL getrockneter Thymian
  • 1/4 TL getrockneter Oregano
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 450 g fester Tofu Kochspray oder Rapsöl
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 TL Rotweinessig
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • Salz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 kleine Zucchini, längs gedrittelt
  • 16 Cherrytomaten
  • 2 große Maiskolben, enthülst
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Prise getrockneter Oregano

1. Grill anheizen. Vier 15 cm lange Holzspieße 10 Minuten lang in kaltem Wasser einweichen.

2. Für den Farro: 2 Tassen (480 ml) Wasser, Farro und Salz in einen kleinen Suppentopf geben. Abdecken und auf hoher Flamme zum Kochen bringen. Flamme niedrig stellen und abgedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abgedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist.

3. Für den Tofu: In einer kleinen Schüssel Salz, Chipotle-Chilipulver, Kreuzkümmelpulver, Paprikapulver, Pfeffer, Thymian, Oregano und Knoblauchpulver vermischen. Tofu in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Je nach Länge des Tofublocks acht oder zwölf Scheiben schneiden. Tofu auf einen Teller geben und von allen Seiten mit Öl bepinseln oder einsprühen. Von allen Seiten so gleichmäßig wie möglich mit der Gewürzmischung einreiben und diese mindestens 10 Minuten einwirken lassen. In einer kleinen Schüssel 3 EL Öl, Zitronensaft, Essig, Oregano, ½ TL Salz und ¼ TL Pfeffer zu einer Marinade verquirlen. Zucchinistücke, Cherrytomaten und Mais damit bestreichen.

4. Zucchini und Mais direkt auf den Grill legen und immer wieder wenden, um alle Seiten gleichmäßig zu grillen. 4 bis 5 Minuten grillen, bis Grillstreifen zu sehen sind und die Zucchini weich ist und sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Tofu 5 bis 6 Minuten grillen, bis er komplett durchgewärmt ist und Grillstreifen hat. Jeweils vier Tomaten auf einen Spieß stecken und 2 bis 3 Minuten unter zweimaligem Wenden grillen, bis sie heiß sind und die Schale zu platzen beginnt.

5. Wenn der Mais abgekühlt ist, die Körner vom Kolben schneiden und zum Farro geben. Knoblauch, restliche 2 EL Öl, je eine Prise Salz und Pfeffer und Oregano hinzugeben und vermengen. Zucchinistücke längs halbieren. Farro-Mais-Mischung auf einem großen Servierteller oder vier normalen Tellern anrichten. Zucchini- und Tofuscheiben darauf schichten, Tomatenspieße darüber legen und servieren.

Übrigens: Farro wird auch als Emmer oder Zweikorn bezeichnet und ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten, die im Laufe der Jahrhunderte durch Hartweizen ersetzt wurde, mittlerweile aber ein Comeback feiert.

Rezept: Teriyaki-Tofu-Brokkolini auf Wildreis

"Dieses Pfannengericht hat einfach alles: Selbst gemachte Teriyaki-Soße, knusprig gebratenen Tofu, sautierte Paprika und Brokkolini und kräftigen Wildreis. Mit diesem Rezept bekommen Sie mehr Teriyaki-Soße heraus, als Sie brauchen, da ich es liebe, immer ein bisschen davon in meinem Kühlschrank zu haben, um Gemüse oder Reis zu verfeinern. Brokkolini sind ein köstliches, intensiv schmeckendes Gemüse, das vor Vitaminen und Mineralstoffen nur so strotzt. Es ist eine Kreuzung aus Brokkoli und Chinakohl mit einem sehr subtilen süßlichen Geschmack, der stark an Spargel erinnert. Er wird daher auch als »Spargelbrokkoli« oder »Babybrokkoli« bezeichnet. Wenn Sie ihn bisher noch nicht probiert haben, ist dies die perfekte Gelegenheit, sich von seinem tollen Geschmack verzaubern zu lassen." - Marea

Für 4 Portionen

Für den Wildreis

  • 1 Tasse (190 g) Wildreis, gespült
  • 1 1/2 TL natives Olivenöl
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel

Für die Teriyaki-Soße

  • 3/4 Tasse (180 ml) salzarme Sojasoße
  • 1/3 Tasse (75 g) brauner Zucker
  • 2 EL Reisessig
  • 1 1/2 EL frischer Ingwer, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/8 TL Chiliflocken

Für das Pfannengericht

  • 400 g fester Tofu, gewürfelt
  • 4 EL (60 ml) hitzebeständiges Öl, z. B. Distelöl
  • 1 kleine gelbe Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 mittelgroße rote Paprika, klein gewürfelt
  • 5 Tassen (350 g)
  • Brokkolini, klein geschnitten (Alternativ normalen Brokkoli verwenden)
  • Sesamsamen zum Garnieren

1. Für den Reis: Reis, Öl, Salz und Kreuzkümmel mit 2 Tassen (480 ml Wasser) in einen Topf geben. Auf hoher Flamme zum Kochen bringen. Flamme niedrig stellen und abgedeckt circa 1 Stunde köcheln lassen, bis der Reis weich und alle Flüssigkeit aufgesogen ist. Falls der Reis weich genug, aber immer noch Flüssigkeit im Topf ist, diese abgießen.

2. In der Zwischenzeit die Teriyaki-Soße vorbereiten: Sojasoße, Zucker, Essig, Ingwer, Knoblauch, Chiliflocken und ½ Tasse (120 ml) Wasser in einem kleinen Stieltopf mit dickem Boden vermischen und über mittlerer Flamme fast zum Kochen bringen. Flamme niedrig stellen und Soße ohne Deckel circa 10 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eindickt. Topf vom Herd nehmen und Soße auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten.

3. Für das Pfannengericht: Tofuwürfel fest in ein sauberes Geschirrtuch wickeln und 5 Minuten darin liegen lassen, um ihnen überschüssige Flüssigkeit zu entziehen. Tofu in eine mittelgroße Schüssel geben und ½ Tasse (120 ml) der Teriyaki-Soße darüber gießen. Gut vermischen, damit die Würfel vollständig damit überzogen sind. Tofu bei Raumtemperatur mindestens 15 Minuten marinieren lassen. Würfel in ein Sieb über einer Schüssel geben und abtropfen lassen. Marinade auffangen.

Rezept: Reisnudelsuppe-Pho-Style

Zubereitungszeit 35-40 Minuten

Für 2 Personen

Für die Brühe

  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Zitronengrasstangen
  • 2 Stücke Sternanis
  • 8 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasauce

Für die Einlage

  • 55 g Reisnudeln
  • 3 EL Sesamöl
  • 200 g Tofu Natur
  • 65 g Shiitake-Pilze
  • 3 Minimaiskolben

Für das Topping

  • 180 g Mungobohnensprossen
  • 10 g Korianderblättchen
  • 10 g Thai-Basilikumblättchen
  • 8 cm rote Peperoni

1. Für die Brühe Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Die Zitronengrasstangen mit einem Messerrücken klopfen, bis die Struktur der Stangen bricht. Mit Sternanis und Ingwerscheiben in die Gemüsebrühe geben. Zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen.

2. Für die Einlage Reisnudeln in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser bedecken. Circa 10 Minuten ziehen lassen, bis sie sich voneinander lösen. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Mit 1 EL Sesamöl beträufeln und hin- und herschwenken, damit sie nicht verkleben.

3. Den Tofu abtropfen lassen und in dicke Würfel schneiden (2,5 × 2,5 cm). In einer Pfanne restliche 2 EL Sesamöl erhitzen und die Tofuwürfel von jeder Seite ca. 3 Minuten bei kleiner Hitze braten, bis sie goldbraun sind. Die Würfel aus der Pfanne nehmen und auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen.

4. Shiitake-Pilze mit einem Pinsel säubern. In kleine Scheiben schneiden und im Sesamöl, in dem der Tofu angebraten wurde, ca. 1 Minute andünsten. Herausnehmen und ebenfalls abtropfen lassen. Minimaiskolben waschen und vierteln.

5. Für das Topping Mungobohnensprossen waschen und gut abtropfen lassen. Koriander und Thai-Basilikum waschen und abtupfen. Peperoni waschen, entkernen und in Scheiben schneiden.

6. Gemüsebrühe durch ein Sieb in einen großen Topf geben und mit Sojasauce würzen. Die Brühe mit dem Mais nochmals zum Kochen bringen. Tofuwürfel, Shiitake- Pilze und Reisnudeln hineingeben.

7. Die Suppe in zwei tiefe Schalen füllen und mit Sprossen, Koriander, Thai-Basilikum und Peperoni bestreuen.

Rezept: Sommerrollen mit Pflaumendip

Zubereitungszeit 30 Minuten

Für 4 Rollen

Für den Würztofu

  • 120–130 g Tofu Natur 1 EL Sesamöl 1 ½ EL Sojasauce

Für die Füllung

  • 4 Blätter Romana-Salat
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 80 g Mungobohnensprossen
  • ca. 15 g Thai-Basilikumblätter
  • ca. 15 g Korianderblättchen
  • 40 g ungesalzene und ungeröstete Erdnüsse
  • 50 g Glasnudeln
  • 1 Spritzer Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Currypulver
  • 4 Blätter Reispapier (Ø 21 cm)

Für den Pflaumendip

  • 120 g getrocknete und entsteinte Pflaumen
  • 3 frische Pflaumen
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Essig
  • 1 TL frisch gehackter Ingwer
  • 1 EL Reissirup

1. Für den Würztofu den Tofu abtropfen lassen und in 2 cm lange Stifte schneiden. In einer kleinen Pfanne Sesamöl erhitzen und die Tofustifte ca. 7 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie goldbraun sind. Mit Sojasauce ablöschen und kurz hin- und herschwenken.

2. Für die Füllung die Salatblätter waschen und trocken schleudern. Möhre schälen und in sehr feine Stifte schneiden. Die Mungobohnensprossen in ein Sieb geben, gründlich abwaschen, abtropfen lassen und trocken tupfen. Thai- Basilikum und Koriander waschen und trocken tupfen. Erdnüsse grob hacken.

3. Die Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Ein paar Minuten ruhen lassen, bis sie weich sind. In ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Mit einer Haushaltsschere in kleine Stücke schneiden. Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit einem Spritzer Sesamöl vermengen. Sojasauce und Currypulver hinzufügen und gut umrühren.

4. Ein Reispapierblatt in eine große Schüssel mit warmem Wasser geben und ca. 1 Minute einweichen. Behutsam aus der Schüssel nehmen und auf ein großes Küchenbrett legen. In die Mitte des Reispapierblattes ein Romana-Salatblatt legen. Darauf je ein Viertel Möhrenstreifen, Mungobohnensprossen, Glasnudeln und Tofustifte verteilen. Kräuter und Erdnüsse darauf verteilen. Die Ränder des Reispapiers jeweils etwas über der Füllung einschlagen. Dann behutsam, aber fest aufrollen. Den Vorgang mit den restlichen Zutaten wiederholen.

5. Für den Pflaumendip die getrockneten Pflaumen klein schneiden. Frische Pflaumen waschen, halbieren und den Kern entfernen. Alles mit Sojasauce, Essig, Ingwer und Reissirup in einen Standmixer geben und cremig mixen. 6 Die Rollen mit dem Dip servieren.

Rezept: Tofu in Nuss-Ingwer-Soße

"Dieses Rezept ist schon seit Langem ein Hit, bei meinen Leserinnen und Lesern ebenso wie bei meiner eigenen Familie. Es stammt aus Eat, Drink & Be Vegan, hat jetzt allerdings eine noch familienfreundlichere Rezeptur." - Dreena Burton

Für 4-5 Personen

  • 5 EL ungesalzenes Cashew-, Mandel- oder Erdnussmus
  • 1/2-1 EL frischer, geschälter und grob gehackter Ingwer
  • 1 kleine bis mittelgroße Knoblauchzehe, gehackt oder in Scheiben
  • 3 EL Tamari-Sojasoße oder Kokosnuss-Aminos
  • 3 EL Apfelwein- oder Kokosnussessig
  • 2 EL Ahornsirup
  • 190 ml Wasser
  • 350 g fester Tofu (siehe Hinweis)

1. Ofen auf 190 °C vorheizen. Mit einem Mixer oder Pürierstab Nussmus, Ingwer, Knoblauch, Tamari-Sojasoße, Essig und Ahornsirup pürieren. Wasser zugeben und nochmals pürieren, bis die Soße ganz glatt ist.

2. Einen Teil der Mischung in eine 20 × 30 cm große Auflaufform gießen, sodass der Boden ganz bedeckt ist.

3. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden, in der Auflaufform ausbreiten und mit der restlichen Soße gleichmäßig bedecken.

4. Mit Alufolie abdecken und 15‑17 Minuten backen. Folie abnehmen, Tofu wenden und unbedeckt noch einmal 4‑7 Minuten backen, bis die Soße angedickt ist. (Nicht zu lange backen, weil die Soße sonst zu dick wird.) Bei Bedarf mit etwas gekochtem Wasser verdünnen und sanft durchrühren.

Serviervorschläge: Der Tofu schmeckt wunderbar mit Natur-Basmatireis oder Quinoa, aber auch auf grünem Pfannengemüse mit gebackenen Süßkartoffeln. Reste können auf Sandwiches gedrückt oder mit frischem Gemüse in Reispapier-Wraps gerollt werden.

Zum Tofu: Anstelle von Tofu können Sie gekochte Kichererbsen, gewürfelten Tempeh oder einen Mix aus Gemüsesorten wie Blumenkohl, Paprika und gekochten Süßkartoffeln nehmen.

Rezept: Tofu in samtiger Kürbiskern-Mohnsamen-Sauce

Pasanda bedeutet "Favorit" und ist der Name eines Fleischgerichts aus Nordindien und Pakistan. Ich verwende in diesem Rezept Hanfsamentofu oder extra-festen Tofu. Hanfsamentofu wird, wie der Name schon sagt, aus Hanfsamen zubereitet und enthält daher keine Sojabohnen. Er ist in Bio-Supermärkten oder online erhältlich. Die Sauce erhält ihre Textur und den konzentrierten Geschmack durch bestimmte Gewürze und Zutaten. Aber Sie können die Gewürze, die Sie nicht zur Hand haben, auch weglassen.

Vorbereitungszeit: 20 Minuten; Zubereitungszeit: 25 Minuten; Wartezeit: 25 Minuten

Für 4 Portionen

  • 2 TL Färberdistelöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 400 g extra-fester Tofu, 10 Minuten in einem Küchentuch gepresst, oder Hanfsamentofu (muss nicht gepresst werden), in 1,5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 150 g rote Zwiebeln, gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Stück (2,5 cm) Ingwer, gehackt
  • 1/4 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 Gewürznelke
  • 2 EL Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne
  • 1 TL weiße oder schwarze Mohnsamen
  • 1 große Tomate, gewürfelt
  • 180 ml Kokosmilch oder eine andere pflanzliche Milch
  • 120 ml Wasser
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/4-1/2 TL Cayennepfeffer
  • 3/4 TL Salz, oder mehr
  • 1/2 TL Zucker

1. Einen Teelöffel Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Tofu-Würfel, Garam Masala und Zimt zufügen und die Tofu-Würfel im heißen Öl in etwa 4 Minuten rundherum hellgolden braten. Beiseitestellen.

2. Einen Teelöffel Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebeln darin in etwa 6 Minuten glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer, Kreuzkümmelsamen, Koriandersamen, Fenchelsamen, Gewürznelke, Kürbiskerne und Mohnsamen zufügen und 2 Minuten braten. Die Tomatenwürfel untermischen und unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten köcheln lassen, bis sie eine saucenartige Konsistenz haben. Größere Tomatenstücke zerdrücken.

3. Die Mischung leicht abkühlen lassen und in den Mixer füllen. Die Kokosmilch zufügen und das Ganze glatt pürieren. Das Püree zusammen mit dem gebratenen Tofu zurück in die Pfanne geben. Wasser, Paprikapulver, Cayennepfeffer, Salz und Zucker untermischen. Abgedeckt auf mäßig-niedriger Stufe unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Sauce angedickt ist und die Tofu-Würfel die Farbe der Sauce angenommen haben. Das dauert etwa 25 Minuten. Nach Bedarf mit Salz und Gewürzen abschmecken. Die Sauce muss ausreichend lange köcheln, damit die Mohnsamen, die im rohen Zustand etwas nach Gras schmecken, garen. Köcheln lassen, bis die Sauce aromatisch und cremig schmeckt, ohne grasigen Nachgeschmack.

Variation: Für die Zubereitung mit Gemüse oder Kichererbsen 450 g Gemüse oder gegarte Kichererbsen zusammen mit den Gewürzen in Schritt 1 etwa 5 Minuten braten, dann beiseitestellen und die restlichen Schritte befolgen. Die Sauce in Schritt 3 zum Gemüse geben und es darin köcheln lassen, bis es zart ist.

Rezept: Tofu-Scramble

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Für 2 Personen

  • 200 g Tofu Natur
  • 1 kleine rote Spitzpaprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 40 g entsteinte schwarze Oliven
  • 10 g Petersilienblättchen
  • 3 EL Olivenöl
  • 10 g Margarine
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Sonnenblumenkerne

1. Tofu abtropfen lassen. Mit einer Gabel auf einem flachen Teller bröselig zerdrücken. Spitzpaprika waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in kleine Scheiben schneiden. Oliven abtropfen lassen und in kleine Scheiben schneiden. Petersilie waschen und klein hacken.

2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Tofu hinzufügen und bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 6 Minuten goldbraun anbraten. Paprika, Frühlingszwiebeln und Margarine einrühren und 2 Minuten braten. Mit Currypulver, Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen. Oliven und Petersilie unterheben und mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

3. Auf einem Teller anrichten. Auf Wunsch Vollkornbrot mit Margarine dazu reichen.

Rezept: Tofu in samtiger Kürbiskern-Mohnsamen-Sauce

Der tolle zart-kernige Biss dieser goldgelb gebackenen Frittata entsteht durch das Zusammenspiel von leckerem aufgeschlagenem Tofukäse und cremiger, mit Maiskörnern durchzogener Polenta. Mit saftig-herzhaftem Kirschtomatenkompott gekrönt und mit einem einfachen kleinen Salat als Beilage ist dieses Gericht ein voller Erfolg. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, die Frittata mit gefrorenen Maiskörnern und wässrigen Tomaten zu machen, sondern warten Sie bis zum Sommer, wenn die Zutaten Saison haben – Sie werden sehr froh darüber sein.

Für 6 Portionen

Für die Polenta

  • 525 g Zuckermaiskerne von 4 bis 5 Maiskolben
  • 1 EL plus 1 TL natives Olivenöl
  • Meersalz
  • 600 ml gefiltertes Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Oregano
  • 1 Zweig Thymian
  • 80 g Maisgrieß, plus mehr zum Bestäuben der Pfanne

1. Geben Sie 175 g Maiskörner, 1 TL Olivenöl und 1 Prise Salz in eine Schüssel und vermengen Sie alles miteinander. Stellen Sie die Schüssel beiseite.

2. Geben Sie Wasser, das Lorbeerblatt, Rosmarin, Oregano, Thymian und ½ TL Salz in einen mittelgroßen Topf und bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen. Decken Sie den Topf ab, stellen Sie die Flamme niedrig und köcheln Sie die Kräuter 4 Minuten.

3. Entfernen Sie das Lorbeerblatt und die Kräuter. Stellen Sie die Flamme hoch und rühren Sie den Maisgrieß ein. Rühren Sie weiter um, bis der Grieß zu kochen beginnt. Seien Sie vorsichtig, es kann spritzen. Stellen Sie die Flamme niedrig und köcheln Sie die Polenta ohne Deckel 15 Minuten.

4. Rühren Sie etwa jede Minute um, damit sie nicht anhängt. Rühren Sie 1 EL Olivenöl und die restlichen 350 g Maiskörner ein. Köcheln Sie den Mix weitere 8 bis 10 Minuten auf niedriger Flamme bzw. bis der Mais weich ist.

5. Nehmen Sie den Topf vom Herd, decken Sie ihn ab und stellen Sie ihn beiseite, während Sie den Tofukäse zubereiten.

Für den Tofukäse

  • 4 EL natives Olivenöl, plus mehr zum Einfetten der Pfanne
  • 4 Knoblauchzehen, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Block fester Tofu (400 g), abgetropft, gespült und trocken getupft
  • 2 EL plus 2 TL brauner Reisessig
  • 1 TL gemahlene Leinsamen
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL fein gehackter frischer Thymian

1. Heizen Sie den Ofen auf 180 °C vor. Fetten Sie eine gusseiserne ofenfeste Pfanne mit 23 cm Durchmesser ein, bestäuben Sie Boden und Rand mit Maisgrieß und stellen Sie sie beiseite.

2. Erhitzen Sie das Olivenöl in einer kleinen Pfanne auf mittlerer Flamme. Geben Sie den Knoblauch hinein und braten Sie ihn 2 Minuten goldbraun an. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und stellen Sie sie beiseite.

3. Krümeln Sie den Tofu in eine Rührschüssel der Küchenmaschine. Geben Sie Reisessig, Leinsamen, Kurkuma, Salz und den angebratenen Knoblauch zu. Häckseln Sie die Zutaten, bis sie eine glatte Masse ergeben. Fügen Sie den Thymian hinzu und häckseln sie ihn, bis er gut mit der Masse vermischt ist.

4. Nehmen Sie den Deckel vom Topf mit der Polenta und heben Sie den Tofukäse unter. Rühren Sie um, bis alles gut miteinander vermengt ist.

5. Streichen Sie die Mischung in die gefettete ofenfeste Pfanne und geben Sie die mit Öl und Salz vermischten Maiskörner aus der beiseitegestellten Schüssel gleichmäßig darüber.

6. Backen Sie die Frittata 45 bis 50 Minuten im Ofen bzw. bis die Mitte fest und die Ränder goldbraun sind. Nehmen Sie sie aus dem Ofen und lassen Sie sie vor dem Servieren 10 Minuten durchziehen.

7. Servieren Sie die Frittata mit Kirschtomatenkompott (Rezept unten). Reste können Sie abdecken und im Ofen oder im Dämpfeinsatz in einem Topf mit etwas Wasser aufwärmen.

Für das geröstete Kirschtomaten-Kompott (6 Portionen, als Beilage)

  • 450 g Kirschtomaten
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 10 frische Basilikumblätter, zerpflückt
  • 1/4 TL Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1. Heizen Sie den Ofen auf 200 °C vor.

2. Geben Sie alle Zutaten in eine große Schüssel und vermengen Sie sie miteinander.

3. Legen Sie die Tomaten nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und rösten Sie sie 15 Minuten im Ofen. Wenden Sie die Tomaten und rösten Sie sie weitere 15 Minuten bzw. bis sie zusammenfallen und saftig sind.

4. Nehmen Sie die Tomaten aus dem Ofen und geben Sie sie in eine Schüssel. Servieren Sie das Kompott warm oder in Raumtemperatur.

Amy Chaplins "Meine Vollwertküche"

Buchtipp

Das Rezept für Tofu in samtiger Kürbiskern-Mohnsamen-Sauce stammt aus Amy Chaplins "Meine Vollwertküche". Chaplin, die schon für Stars wie Liv Tyler und Natalie Portman kochte, beschreibt in ihrem Buch, wie sich Essen zubereiten lässt, das fantastisch schmeckt, den Körper optimal nährt und dabei so umweltfreundlich wie möglich ist. Neben den zu 90 Prozent veganen Rezepten gibt es auch Tipps zum sinnvollen Anlegen von Vorräten. Erschienen im Narayana-Verlag für 34 Euro.

Dreena Burtons "Familien mit Pflanzenpower"

Buchtipp

Das Rezept zum Tofu in Nuss-Ingwer-Soße stammt aus Dreena Burtons "Familien mit Pflanzenpower". Burton konzentriert sich in ihrem Buch vor allem auf vegane Vollwertrezepte, die auch Kinder mögen (könnten). Dazu gibt es Tipps, wie "wählerische Esser" zufriedengestellt werden. Erschienen bei Unimedica im Narayana-Verlag für 26 Euro. 

Richa Hingles "Vegane Indische Küche"

Buchtipp

Das Rezept für Tofu in samtiger Kürbiskern-Mohnsamen-Sauce stammt aus Richa Hingles "Vegane Indische Küche". Die Foodbloggerin für VeganRicha.com versammelt in dem Buch vereinfachte Variationen indischer Klassiker, die sich vor allem an Menschen mit wenig Zeit in der Küche richten. Erschienen im Narayana-Verlag für 29 Euro.

"In Love with Vegan"

Buchtipp

Die Rezepte für die Reisnudelsuppe, die Sommerrollen und das Tofu-Scramble stammen aus Dimitria Nacos' Kochbuch "In Love with Vegan". Die rund 80 Rezepte sind eine Komposition aus mediterraner und Crossover-Küche, mit neu aufgelegten veganen Klassikern und Neuentwicklungen. Erschienen im Becker Joest Volk Verlag für ca. 20 Euro.

"Straight from the Earth"

Buchtipp

Die Rezepte für Teriyaki-Tofu-Brokkolini und das gegrillte Sommergemüse stammen aus Myra Goodmans und Marea Goodmans "Straight from the Earth". Erschienen bei Unimedica im Narayana-Verlag für 24 Euro.


© Fotos: Klaus Arras/Becker Joest Volk Verlag; Sara Remington, Nicole Axworthy, Johnny Miller, Richa Hingle/Narayana-Verlag


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