Clever sparen: So einfach geht’s

Sparen ist wie gesunde Ernährung: Am besten man tut es jeden Tag ein bisschen. Wir zeigen Ihnen wie. Das kann richtig Spaß machen. Versprochen!

Almut Siegert

Man muss nicht gleich ein Sparschwein aufstellen...

• Schreiben Sie Einkaufslisten und gehen Sie nicht mit leerem Magen in den Supermarkt. Das schützt vor Spontan- und Unnötigkäufen.


• Menuplan für die Woche erstellen und kreative Resteküche kultivieren.


• Die Eigenmarken der Supermärkte haben in der Regel eine hohe Qualität - und sind günstig. Zum Beispiel "Ja" bei REWE.


• Kaufen Sie Obst und Gemüse saisonal ein. Das ist ökologisch sinnvoll und senkt Ihre Kosten.


• Selber kochen schont das Haushalts-Budget. Fertigprodukte sind immer teurer.


• Auf supermarktangebote.de die Non-Food-Angebote der Supermärkte checken. Wichtig: In einer Shopping-Suchmaschine (zum Beispiel evendi.de, guenstiger.de,idealo.de oder preistrend.de) prüfen, ob die Artikel eventuell günstiger im Netz zu bekommen sind.


• Bücher und Spielzeug antiquarisch oder auf Flohmärkten besorgen. Sensationelle Sparmöglichkeit mit Unterhaltungswert!


• Bei größeren Anschaffungen im Geschäft Preisnachlässe aushandeln. Mehr als Nein sagen kann der Händler nicht. Tipp: Im Internet vorab den Niedrigstpreis recherchieren.


• Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit bilden.


• Geplante Lustkäufe konsequent eine Nacht überschlafen. Manches lockende Angebot ist mit etwas Abstand gar nicht mehr so reizvoll.


• Zu viele Fehlkäufe im Kleiderschrank? Tauschpartys veranstalten. Macht viel Spaß. Und ohne einen Cent auszugeben, kann man so seine Garderobe pimpen.


• Am Sommer- und Winterende checken: Was habe ich getragen? Was nicht? Faustregel: Kleider, Hosen und T-Shirts, die man ein halbes Jahr nicht einmal getragen hat, trägt man nie. Ab damit zum Secondhandladen!


• Belegte Brote, geschnittenes Obst oder ein Tütchen Nüsse mitnehmen anstatt unterwegs teure (und kalorienreichere!) Snacks zu kaufen. Nein, auch keinen "Latte to go"! Kurze Rechnung: Wer sich an jedem Arbeitstag den Kaffee im Pappbecher gönnt, gibt dafür monatlich fast 70 Euro aus.


• Flüge am besten für Dienstag oder Mittwoch buchen. An diesen Tagen reist man am preiswertesten, so die Reisesuchmaschine www.checkfelix.com.


• Factory-Outlets sind bis zu 70 Prozent günstiger. Wichtig: Anreisekosten mit einrechnen und nur kaufen, was man wirklich braucht.


• Auf zoll-auktion.de kann man hochwertige Schnäppchen ersteigern.


• Antizyklisch shoppen: Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Uhren, Schmuck oder Wintersportgeräte sind vor Weihnachten teurer als im Januar oder Februar. November und Dezember hingegen sind gute Monate, um Fahrrädern oder Neuwagen anzuschaffen.


• Sonderangeboten mit kühlem Kopf begegnen: Bei Aktionsware werden die "regulären" Preise extra hoch angesetzt, damit die Preissenkung verführerisch erscheint. Kaufen Sie nur, wenn Sie verglichen haben - und wenn Sie den Gegenstand wirklich benötigen.


• "Wer verzichtet, gewinnt", soll Laotse gesagt haben. Einfach mal nichts kaufen.


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© Thinkstock | aus der "LAVIVA"-Ausgabe April 2012


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