Personal Coach am Handgelenk

Fitnessarmbänder liegen voll im Trend. Aber was können die kleinen Dinger eigentlich? Wir verraten es Ihnen.

Birte Mußmann

Technik, die fit macht

Fitnessarmbänder gehören zur Familie der Wearables - also kleine Technikwunder, die man direkt am Körper tragen kann. Die sportlichen Helfer am Handgelenk sollen einen gesünderen Lebensstil fördern. Im Gegensatz zu Smartwatches sind Fitnessarmbänder wesentlich schmaler und kommen mittlerweile in ganz ansehnlichen Designs daher. Von schlichtem Schwarz über Silber bis hin zu bunten Knallfarben ist alles dabei. Man könnte sie fast mit einem normalen Armband verwechseln, wenn da nicht die Zusatzfunktionen wären - und die Bänder hin und wieder blinken oder vibrieren, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wie viele Schritte habe ich heute zurückgelegt? Wie gut habe ich geschlafen? Wie oft in der Woche habe ich mich zu sportlichen Aktivitäten hinreißen lassen? Fitnessarmbänder sollen die Antwort auf solche und ähnlich Fragen geben. Ohne Smartphone geht das allerdings nicht: Um sich seine Erfolge - natürlich grafisch schön aufgehübscht - angucken zu können, muss man sich die passende App zum Fitnessarmband auf sein Smartphone laden und ein Nutzerprofil anlegen. Mit Hilfe von Bluetooth wird eine Verbindung hergestellt und Daten ausgetauscht. Anschließend können persönliche Ziele definiert werden - zum Beispiel wie viele Schritte man am Tag zurücklegen möchte. Hat man sein Ziel erreicht, wird man von App und Band gefeiert. Sitzt man zu lange rum, gibt es einen kleinen Rüffel in Form von blinkenden Symbolen. Oder Vibrationsalarm. Oder beides.

Essensberater für's Handgelenk

Zu einem gesunden Lebensstil gehört natürlich nicht nur ausreichend Bewegung, sondern auch die entsprechende Ernährung. Daher kann man mit den meisten App beispielsweise auch dokumentieren, wie viel Wasser man am Tag getrunken hat und was alles auf dem Teller gelandet ist. Hier sollte man keinen falschen Ehrgeiz entwickeln. Hin und wieder mal Schlemmen muss auch mal drin sein.

Gemeinsam lassen sich Ziele meistens besser umsetzen, deshalb kann man häufig sein Profil mit denen von Freunden oder Familie verknüpfen. Das setzt natürlich voraus, dass alle Beteiligten ein entsprechendes Fitnessarmband besitzen. Für Profisportler sind solche Fitnessarmbänder übrigens nicht gedacht. Es geht mehr darum, seinen Alltag aktiver zu gestalten.


© Fotos: Fitbit; Garmn; Jawbone


IVAs Blog

Netzfundstücke, Hilfreiches, Schönes: Hier schreibt IVA, über alles was sie bewegt!

LESEN
Gewinnspiele

Aktuelle Gewinnspiele aus den Bereichen Beauty, Mode, Reise und Design!

Mitmachen