"Sommernachtsträume"

In "Sommernachtsträume" erzählt Mary Kay Andrews die Geschichte von Riley Griggs, die auf der Insel Belle Isle nach ihrem verschwundenen Ehemann und seinen Geheimnissen sucht, aber letztlich viel mehr findet: sich selbst, ihre lang vergessenen Träume und die Liebe. Und das Beste: Sie können ein Buchpaket gewinnen.

LAVIVA-Buchpremiere

In der exklusiven LAVIVA-Leseprobe aus dem Taschenbuch "Sommernachtsträume" der US-Amerikanerin Mary Kay Andrews geht es um eine Frau, die sich in der Liebe vieles wünscht, aber nur wenig bekommt: Eigentlich hatte ihr Mann ihr eine Reise zum Sommerhaus versprochen, doch an der Fähre taucht der Kerl nicht auf. Was wie ein mieser Start aussieht, ist in Wahrheit der Anfang einer romantischen Geschichte.

Leseprobe aus dem LAVIVA-Magazin Juni

Wendell Griggs versprach viel, wenn der Tag lang war. Das war schon immer so gewesen. Bei ihrer ersten Verabredung hatte er Riley Nolan prophezeit, dass sie nach ihm nie wieder mit einem anderen ausgehen würde. Als er ihr den Verlobungsring schenkte - einen Diamanten von drei Karat, wie ihn keine ihrer Freundinnen hatte -, schwor er, dass vor ihnen ein großartiges Leben voller Reichtum und Abenteuer liegen würde. Kein Zweifel, Rileys Ehemann war ein Traumtänzer. Und ein Schaumschläger.

Doch in letzter Zeit waren seine Versprechungen wertlos geworden. Hohles Geschwätz, das beruhigen oder hinhalten sollte, mehr nicht. Was hatte Rileys Großvater früher immer über solche Leute gesagt? "Große Klappe, nichts dahinter."

Heute war es wieder so. Wendell hatte versprochen, nein, geschworen, rechtzeitig am Anleger in Southpoint zu sein, um zusammen mit Riley und ihrer gemeinsamen Tochter die letzte Fähre hinüber nach Belle Isle zu nehmen.

Es war das letzte Wochenende im Mai, am Montag war Feiertag, Memorial Day. Schon vor ihrer Hochzeit hatten Riley und Wendell die Tradition begründet, an diesem Wochenende die Saison auf der Insel einzuläuten, wo der Nolan-Clan seit über hundert Jahren den Sommer verbrachte.

Und trotzdem stand Riley nun allein da. Sie schob sich eine Locke ihres dunkelbraunen Haars aus den Augen und warf einen kurzen Blick auf ihr Handy. Nichts.

Ihre Finger huschten über die Tasten:

WO BIST DU?

Großbuchstaben, als würde sie ihn anschreien. Danach war Riley auch zumute.

Die Spätnachmittagssonne glitzerte auf dem Wasser, eine leichte Brise kräuselte die Oberfläche und trug den schwachen Geruch von Geißblatt herüber. Es war der schönste Tag seit vielen Wochen, doch Riley Nolan Griggs nahm nichts davon wahr.

Erneut schaute sie hinüber zum Parkplatz und versuchte mit bloßer Willenskraft das Auto ihres Gatten herbeizuzwingen. Sein offener, schwarzer Militärjeep. Was für ein alberner Wagen für einen erwachsenen Mann. Immer mehr Fahrzeuge rollten heran, Kombis, dicke SUVs, sämtlich besetzt mit Menschen, die die letzte Fähre des Tages ergattern wollten. Alle mit dem unverwechselbaren ovalen BI-Aufkleber geschmückt, der sie als Angehörige des Inselvölkchens von Belle Isle auswies. Autos hielten vor dem Fährterminal, um alles auszuladen, was man für den Sommer auf der Insel brauchte. Die Leute schleppten Kühlboxen, rollten Koffer, schoben Räder, hielten Hunde an der Leine und hantierten mit sperriger Angelausrüstung. Schiffsjungen eilten umher, tiefgebräunte Collegestudenten in weiten Cargo-Shorts und dunkelblauen Golfhemden mit BI-Logo. Sie luden das gesamte Gepäck auf Alukarren und rollten diese auf die Fähre.

Frauen begrüßten sich mit dem typischen schrillen Freudenschrei der Südstaaten: "Heyyyy!" Wie nannte Wendell das noch mal? Ach, ja: "Paarungsruf der flachbrüstigen Elitestudentin".

Es war halb sieben. Um Punkt sieben würde die Fähre ablegen. Das wusste Wendell, und er wusste auch, dass es Riley wahnsinnig machte, wenn er auf den letzten Drücker kam. Von einem schwarzen Jeep war noch immer nichts zu sehen. Wieder schaute sie auf ihr Handy, um sich zu vergewissern, dass sie keinen Anruf verpasst hatte, checkte auch ihre E-Mails, doch sie hatte tatsächlich keine Nachricht von ihrem Mann erhalten.

Dieser elende Egoist! Er zögerte es nur bis zur letzten Minute heraus, um Riley zu ärgern, davon war sie überzeugt. Sie konnte sich schon lebhaft vorstellen, wie es sein würde, wenn er auftauchte: Beim letzten Ton aus dem Schiffshorn der Carolina Queen würde Wendell lässig aus dem Auto steigen, vielleicht mit einem beherzten Satz an Bord springen, während die Schiffsjungen bereits die Gangway einzogen.

Riley lief rot an, ihr drehte sich der Magen um, sie hatte einen sauren Geschmack im Mund.

Wendell hatte es versprochen. Er hatte geschworen, er würde die letzte Fähre erreichen, komme, was wolle. Vor allem verließ Maggy sich darauf. Und so miserabel es inzwischen auch um ihre Ehe bestellt war, brach Wendell normalerweise kein Versprechen gegenüber seiner Tochter.

"Heyyyy, Riley!"

Sie drehte sich um. Mit laserartiger Präzision kam eine Frau in einem rosa-grünen Etuikleid und rosafarbenen Sandalen auf sie zugeschossen. Riley rang sich eine schwache Begrüßung ab.

"Oh, hallo, Andrea."

"Ist das schön, dich zu sehen!", jubelte Andrea Payne. "Du siehst umwerfend aus! Ach, hätte ich nur deinen Stoffwechsel! Wie viele Kilo hast du über den Winter abgenommen?"

Ohne eine Antwort abzuwarten, schlang Andrea ihre dünnen Ärmchen um Rileys Hals und drückte sie an sich. Zu fest. Riley war bereits angespannt und schwitzte. Das Letzte, was sie nun brauchte, war eine Salve neugieriger Fragen.

Es gelang ihr, sich vorsichtig aus Andreas Umarmung zu befreien und einen Schritt nach hinten zu machen.

Andrea wandte sich an ihre Begleiterin: "Melody, sieht Riley nicht unglaublich aus?"

Andreas Freundin Melody Zimmerman nickte pflichtschuldig. "Ja, fantastisch." Sie wies auf die Handtasche, die sich Riley über die Schulter geschlungen hatte. "Ist die von Michael Kors? O mein Gott, ich liebe die!"

"Ähm, kann sein." Riley warf einen kurzen Blick auf die Oversize-Tasche. Sie war aus trendigem türkisfarbenen Leder und hatte einen großen goldenen Anhänger mit einem Monogramm, was Riley eigentlich eher kitschig fand. Aber sie wusste, dass die Tasche teuer gewesen war, außerdem passte viel hinein. "Weiß ich nicht genau. Hab ich letztes Jahr von Wendell zum Geburtstag bekommen."

"Sie ist hinreißend!", verkündete Andrea. "Geht ihr heute Abend auch zur Vollmondparty? Ist Maggy hier, oder wollte sie dieses Jahr lieber ins Sommerlager fahren? Und wo ist Wendell?"

Wohlweislich ging Riley nicht auf die letzte Frage ein. "Ich habe keine Diät gemacht, sondern mich einfach gesünder ernährt. Und ja, Maggy ist auch hier. Fürs Erste jedenfalls."

Sie sah sich nach einer Fluchtmöglichkeit um und entdeckte praktischerweise ihre Tochter, die, mit mehreren Taschen und einem Rucksack bepackt, versuchte, ihren widerspenstigen Mops Mr Banks an der Leine zu führen.

"Warte, Maggy, ich komme!", rief sie ihr zu. "Wir sehen uns!"

"Du musst unbedingt vor der Party mit Wendell auf einen Drink zu uns rüberkommen", flötete Andrea. "Nicht wahr, Melody?"

"Auf jeden Fall!" Ihre Freundin nickte eifrig.

"Ich kann es nicht erwarten, euch heute Abend meine neue Küche zu zeigen", sagte Andrea.

"Ja, sie hat einen freistehenden achtflammigen Gasherd!", erklärte Melody. "Und einen Edel-Kühlschrank von Sub-Zero! Eine absolute Traumküche!"

"Alle Achtung", sagte Riley mit Blick zum Parkplatz. "Hört sich super an. Aber ich muss jetzt wirklich Maggy mit ihrem verrückten Hund helfen."

Andrea tätschelte Rileys Arm. "Hör zu, ich lasse für heute Abend kein Nein gelten. Ihr kommt auf einen Drink vorbei, in Ordnung?"

"Ja, gerne."

* * *

"Von wegen. Du kannst mir gestohlen bleiben", murmelte Riley vor sich hin und entfernte sich eilig vom Anleger. Die Sohlen ihrer Flipflops klatschten auf den brennend heißen Asphalt.

"Maggy!"

Ihre Tochter stand mitten auf dem Parkplatz und tippte wie wild auf ihrem Handy herum, ohne auf die ihr entgegenkommenden Autos zu achten. Ihre Mutter nahm sie auch nicht wahr, geschweige denn Banks, der sich gerade zwischen die Rosen auf einer der gepflegten Grüninseln hockte und das tat, was Hunde nun mal taten.

"Maggy! Pass auf, er ..."

Doch es war zu spät. Banks erledigte sein Geschäft und trippelte zu seinem Frauchen zurück. Sein gedrungener kleiner Körper wackelte vor Freude und Erleichterung.

Maggy schaute auf. "Hm?"

Riley nahm ihr zwei prallgefüllte Taschen ab und rettete ihre Tochter vor einem weißen Mercedes, der geradewegs auf sie zurollte. "Schätzchen, du musst aufpassen! Du simst hier mit deinen Freundinnen, dabei wärst du gerade fast überfahren worden! Und Banks hat da drüben unter den Rosenbüschen ein Häufchen gemacht." Riley kramte in den Einkaufstüten herum, bis sie eine Rolle Haushaltspapier fand. Sie riss ein Blatt ab und reichte es ihrer zwölfjährigen Tochter.

Maggy rümpfte die Nase. "Iih! Das mache ich nicht weg."

Riley nahm die Hand ihrer Tochter, entwand ihr geschickt das Handy und drückte stattdessen das Papiertuch hinein. "Und ob! Das ist dein Hund. Also deine Verantwortung. Dein Häufchen. Jetzt räum es weg, bevor uns jemand verpfeift und wir Strafe zahlen müssen."

Maggy verdrehte die Augen, reichte die Hundeleine dann aber ihrer Mutter und stapfte in Richtung der bepflanzten Insel.

Wieder fiel Riley auf, wie groß ihre Tochter im letzten Jahr geworden war. In den superkurzen Shorts kamen Maggys lange gebräunte Beine zur Geltung, und ihr Tanktop, das den Blick auf den Bauch freigab, verriet sogar einen leichten Brustansatz. Sie hatte ihr karamellbraunes Haar im Frühjahr wachsen lassen, und auch wenn es jetzt nachlässig zu Zöpfen zusammengebunden war, hatte Riley festgestellt, dass ihre teuren Haarpflegeprodukte vom Friseur ständig aus dem Bad verschwanden.

Kein Kindershampoo mehr für Maggy. Das alles war vorbei, dachte Riley betrübt. Im Oktober würde Maggy mit dreizehn offiziell ein Teenager werden.

Trotz der Hitze lief ihr ein Schauer über den Rücken. Banks drückte seine platte Schnauze zwischen Rileys verschwitzte Waden. Geistesabwesend kraulte sie ihm die Ohren und betrachtete das Handy ihrer Tochter.

Natürlich war es das neuste iPhone-Modell, das in einer pinkfarbenen Hülle mit einem blumenverzierten Monogramm auf der Rückseite steckte. Auf dem Display tummelte sich eine Vielzahl von App-Symbolen, die Riley nicht kannte. Ihr eigenes Handy war mindestens zwei Jahre alt. Sie hatte Wendell gesagt, es sei völlig überzogen, so ein teures Smartphone für ein Kind zu kaufen, das es innerhalb eines Jahres bereits zwei Mal geschafft hatte, sein Telefon zu verlieren. Ihr Mann hatte die Einwände auf seine ihm typische Art vom Tisch gewischt.

"Ich möchte, dass sie ein gutes Handy hat. Was ist, wenn ihr Blutzucker fällt? Oder wenn sie mich dringend erreichen muss?"

Im Frühjahr war bei Maggy ein Typ-1-Diabetes diagnostiziert worden, was die ganze Familie völlig aus dem Konzept gebracht hatte.

Riley konnte sich noch ganz genau an den Streit mit Wendell erinnern. Irgendwann hatte sie ihn angestarrt, erschrocken über das, was sie sah.

Ihr Mann hatte sich in den vergangenen zwei Jahren verändert. Sein dichtes schwarzes Haar war inzwischen graumeliert. Er trug es jetzt hinten länger, so dass es den Hemdkragen streifte. Außerdem zog er nicht mehr die schicken Anzüge an, die Riley so gerne für ihn ausgesucht hatte. Stattdessen kaufte er sich enge Designerjeans und Hemden von Armani. Er kniff die blauen Augen zusammen, die durch die neuen Kontaktlinsen noch stärker leuchteten.

"Und was ist, wenn ich dich dringend erreichen muss?", hatte Riley gefragt.

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"Was soll das denn heißen?", gab er zurück. "Fängst du schon wieder an? Ich rufe dich jeden Abend an. Ich spreche jeden Morgen mit Maggy. Ich arbeite, Riley. Ich versuche, Belle Isle zu retten. Den Lebensunterhalt für meine Familie zu verdienen. Für uns. Glaubst du vielleicht, dass ich freiwillig so viel arbeite? Dass ich nicht lieber Zeit mit meiner Tochter verbringen würde?"

Erinnerungen an ähnliche Diskussionen aus den vergangenen Jahren gingen Riley durch den Kopf.

Maggy kam zu ihr zurück. "Hey! Hör auf zu schnüffeln!" Sie riss Riley das Smartphone aus der Hand.

"Ich habe nicht geschnüffelt", verteidigte sie sich. "Mit wem schreibst du bei Snapchat?"

"Mit niemandem."

Riley zog eine Augenbraue hoch.

"Na gut", gab Maggy zu. "Ich habe Daddy geschrieben, damit er weiß, dass wir am Anleger auf ihn warten."

"Hat er geantwortet?"

"Noch nicht", erwiderte das Mädchen. "Aber die Fähre legt ja erst in zwanzig Minuten ab. Er kommt auf jeden Fall."

Riley drückte die schmale Schulter ihrer Tochter. "Ich würde mich nicht darauf verlassen. Du weißt doch, wie viel Dad zu tun hat. Wahrscheinlich muss er die erste Fähre morgen früh nehmen."

"Er kommt heute Abend", beharrte Maggy. "Hat er mir versprochen. Er will zur Vollmondparty."

"Ich möchte nur nicht, dass du enttäuscht bist, falls er es nicht schafft ..."

Doch Maggy hörte nicht mehr zu. "Parrish!"

Eine langbeinige Rothaarige in einem weißen Trägertop und schwarzer Caprihose wackelte auf gefährlich hohen Plateausandalen aus rotem Alligatorleder mit Korksohle über den Parkplatz auf sie zu.

Maggy warf sich in Parrishs ausgestreckte Arme: "Du hast dir die Haare gefärbt! Das sieht super-super-super aus!"

"Gott sei Dank, dann mag das wenigstens einer", erwiderte Parrish. "Ed findet es furchtbar. Er meint, ich sähe aus wie ein Flittchen." Über den Kopf des Kindes hinweg lächelte Parrish ihre beste Freundin an: "Und, wie lautet dein Urteil?"

Riley nahm eine Strähne in die Hand und überlegte. "Mal was anderes."

"Diplomatisch wie immer", lachte Parrish. "Komm, sag die Wahrheit, du findest es auch grässlich."

Arm in Arm gingen die beiden zurück zum Anleger, Maggy und Banks bildeten die Nachhut.

"Nein, ehrlich, es ist schick. Nur etwas überraschend, mehr nicht", sagte Riley. "Und das ist auf keinen Fall ein Flittchen-Farbton. Ich finde, er steht dir. Wie bist du auf die Idee gekommen, dir die Haare rot färben zu lassen?"

"Gab keinen Grund. Ich konnte das Blond einfach nicht mehr sehen."

"Du bist die einzige Frau, die ich kenne, die keine Lust mehr hat, eine blonde Sexbombe zu sein."

"Eher ein Chinaböller", erwiderte Parrish. "Hey, als ich gerade auf den Parkplatz gefahren bin, habe ich gesehen, wie du mit der Barbie von Belle Isle geredet hast. Was wollte deine neue beste Freundin von dir?"

Rileys Tochter musste nicht mitbekommen, wie sie über Andrea Payne lästerten. "Maggy, hier auf dem Asphalt ist es zu heiß für Mr Banks. Geh doch mit ihm rüber in den Schatten vor der Laderampe und gib ihm ein bisschen Wasser, ja? Sein Reisenapf ist in der Tasche mit den blauen Griffen."

"Okay."

Parrish sah dem Mädchen und dem Hund nach. "Grundgütiger! Seit ich sie Ostern in Grayton gesehen habe, ist sie schon wieder drei Zentimeter gewachsen. Und bekommt sie jetzt Brüste, oder bilde ich mir das ein?"

"Sie wächst wie Unkraut und trägt bereits einen BH mit A-Körbchen, auch wenn sie mich umbringen würde, wenn sie wüsste, dass ich dir das erzählt habe. Momentan ist sie furchtbar befangen, was ihren Körper betrifft. Ich glaube, sie kommt nach Wendells Familie."

"Hauptsache, sie ist keine hundertprozentige Griggs." Parrish verdrehte die Augen. "Wie sieht es überhaupt aus? Kommt Wendell noch, oder glaubst du, er drückt sich?"

"Er hat sowohl mir als auch seiner Tochter versprochen, diese Fähre zu nehmen. Aber bis jetzt ist nichts von ihm zu sehen. Er ruft nicht zurück, simst nicht, mailt nicht. Nicht mal Maggy, was ihm gar nicht ähnlich sieht."

"Ein Versprechen gegenüber Maggy würde er niemals brechen", bestätigte Parrish. "Gegenüber seiner Frau schon. Das ist was anderes, nicht?"

Riley wischte sich eine Schweißperle von der Stirn. "Leider ja."

"Typisch passiv-aggressives Verhalten. Er will nicht derjenige sein, der seinem Kind das Herz bricht."

Die Autorin

Mary Kay Andrews ist die Fachfrau, wenn's um kitschigschöne Lektüre geht: In ihren Romanen leidet die Protagonistin immer aus Liebe, kämpft um sie oder schwebt wegen der Liebe durchs Leben. Die US-Amerikanerin Mary Kay Andrews wuchs in Florida auf und studierte in Georgia Journalismus. Bevor sie Schriftstellerin wurde und Kurse für Kreatives Schreiben gab, arbeitete sie auch einige Jahre als Redakteurin. Heute regiert ihre Fantasie: In ihrem Roman "Sommernachtsträume" erzählt sie die Geschichte von Riley, die sich ein ganz anderes Leben wünscht als das, das sie lebt.

Buchtipp

"Sommernachtsträume" von Mary Kay Andrews ist für 9,99 Euro im Verlag FISCHER Taschenbuch erschienen und außerdem als E-Book erhältlich. Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Andrea Fischer.

Gewinnspiel

Höchste Zeit, bald in der Hängematte, auf dem Strandlaken oder dem Balkon ausgiebig zu lesen! Deshalb verlosen der Fischer Verlag und LAVIVA 15 Buchpakete mit je fünf Büchern des Verlagsprogramms aus unterschiedlichen Genres. Um an das Lösungswort zu kommen, müssen Sie nur den oben stehenden Buchausschnitt aufmerksam lesen, danach können Sie ganz sicher unsere Frage zum Text beantworten. Mit der Antwort haben Sie dann gleich den Schlüssel zum möglichen Gewinn.

Wir möchten gerne wissen: Wie heißt der Hund von Tochter Maggy?

Das Lösungswort schicken Sie einfach per Postkarte bis zum 20.6.2017 (Einsendeschluss) an LAVIVA, Kennwort: "Buchpremiere", 20542 Hamburg. Oder machen Sie online mit unter fischerverlage.de/laviva. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Spaß beim Lesen der fünf Bücher!

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitmachen kann nur, wer die Postkarte oder das Onlineformular eigenhändig ausfüllt inklusive vollständiger Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Einsendungen, die beauftragte Dienstleister für ihre Kunden oder Mitglieder vornehmen. Die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden. Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Teilnahme-Bedingungen unter laviva.com


© Illustrationen: Henrik Abrahams; Fotos: PR

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© Autorenbild: Bill Miles