Die größten Haar-Mythen

Es gibt Schönheitsrituale für die Haare, an denen wir hängen. Aber wussten Sie, dass manche der Mähne eher schaden, als dass sie helfen? Die größten Mythen über unsere Mähne – und Vorschläge, wie wir es zukünftig anders machen können.

Beauty-Mythen über Haare

Für eine volle, glänzende Mähne tun wir einiges – aber nicht alles tut dem Haar auch wirklich gut

Doppelt shampooniert hält besser

Der Mythos
Egal, wie oft Sie Ihre Haare waschen: Zweimal shampooniert wird immer – schließlich soll das das Haar länger frisch halten. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die Wahrheit
Tatsächlich kann eine doppelte Seifenbelastung Ihre Kopfhaut austrocknen und dann für Schuppen und sogar schneller fettendes Haar sorgen. Zumindest, wenn Sie Ihr Haar täglich oder auch nur alle zwei Tage waschen. Gehören Sie hingegen zu der Fraktion, die nur einmal in der Woche shampooniert, dann können Sie den Schopf ruhig doppelt einschäumen. Dadurch sollen sich Schmutz und Rückstände besser entfernen lassen.

Haare vor dem Föhnen antrocknen lassen

Der Mythos
Vor dem Griff zum Föhn lassen Sie Ihre Haare zunächst eine Weile an der Luft trocken, um die Mähne zu schonen – denken Sie jedenfalls. Leider ist auch das ein großer Beauty-Irrtum.

Die Wahrheit
Gerade, wenn sie besonders feines Haar haben, empfehlen Schönheitsexperten, nass zu föhnen. Die Feuchtigkeit soll dann als eine Art Schutzschild gegen die heiße Luft aus dem Föhn funktionieren. Ein weiterer Tipp, den Sie vielleicht schon kennen: Sparen Sie die heißeste Stufe beim Föhnen aus. Ausschalten tun Sie das Gerät am besten, sobald das Haar trocken ist – und zwar sofort. Von diesem Moment an könnte die Hitze der Haarstruktur nämlich tatsächlich schaden.

Frisur nach dem Waschen bändigen

Der Mythos
Damit es nach dem Waschen geordnet im Nacken zugeht und die handtuchfeuchten Strähnen nicht nachträglich in den Rückenausschnitt tropfen, binden Sie Ihre Mähne gerne direkt mit einem Haargummi zusammen. Das verhindert schließlich auch Haarnester, oder? Ganz so einfach ist die Sache leider nicht …

Die Wahrheit
Da sich das Volumen Ihrer Haare beim Trocknen bis auf das Doppelte ausdehnen können, zwängen Sie den Schopf durch ein Haargummi in ein Korsett, dass irgendwann viel zu klein für ihn wird. Dadurch kann die Haarstruktur geschädigt werden – im schlimmsten Fall werden die Haare brüchig. Besser: Nassen Schultern mit einem untergelegten Handtuch vorbeugen und auf Haargummis, Klammern oder Spangen erst dann zurückgreifen, wenn die Mähne wirklich trocken ist.

Immer schön durchkämmen

Der Mythos
Viele setzen Kamm oder Bürste an der Kopfhaut an und ziehen ihn oder sie dann bis in die Spitzen runter, um auch wirklich jedes Knötchen zu erwischen.

Die Wahrheit
Am Ende kann sogar genau das Gegenteil der Fall sein! Manche Knötchen wandern mit der Bürste mit, werden nach unten hin immer dichter und lassen sich dann im schlimmsten Fal nur noch mit Gewalt ausbürsten. Besser für Ihr Haar: Widmen Sie sich zuerst den Spitzen und kämmen Sie sich nach und nach immer weiter nach oben. Die berühmten 100 Bürstenstriche sind ein Relikt aus jenen Zeiten, in denen man noch Duftpuder auf dem ungewaschenen Haar verteilen wollte! Heute gilt, dass jedes Bürsten und Kämmen das Haar strapaziert. Schonen können Sie es, wenn Sie zu Bürsten mit Naturhaaren greifen.

Geschnittene Haare wachsen schneller

Der Mythos
Haare werden im Nu zur Wallemähne, wenn wir sie regelmäßig schneiden (lassen)? Dieser Mythos war mal weit verbreitet, ist am Ende aber wenig mehr als ein Ammenmärchen.

Die Wahrheit
Bei langen Haaren empfiehlt es sich, die Spitzen regelmäßig zu cutten – nicht, weil sie dadurch schneller wachsen würden, sondern weil sie dann besser geschützt sind. Ist erst mal Spliss entstanden, kann er hochwandern und dafür sorgen, dass die Mähne ganz runter muss.


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