Natur- & Biokosmetik: Farfalla

Eine Frau, drei Männer, 27 WG-Jahre und 30 Jahre Firmengeschichte: Natur pur mit der Biokosmetik von Farfalla

In den Achtzigern, wie heute, ein harmonisches Bild: Die Gründer von Farfalla

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Eine Firmengeschichte, die mit einer langen Freundschaft verbunden ist, das gibt es selten. In den 80er Jahren versuchte sich eine Schweizer WG, bestehend aus einer Frau und drei Männern nicht nur als Band namens "Ibergestern", sondern auch mit dem Anmischen von Düften. Beides macht das Quartett mit Erfolg bis zum heutigen Tag.

Die Freunde Marianne Richard, ihr späterer Mann Jean-Claude, Gian Furrer und Paul Gisler eröffneten in Zürich 1985 ihren Bio-Duft-Laden "Duftwolke".  Das Unternehmen Farfalla, italienisch für Schmetterlingsflügel, wurde wenig später gegründet. Damals steckte die Bio-Bewegung noch in den Kinderschuhen und eine ganze Generation suchte nach neuen Familien- und Arbeitsmodellen. 

Jean-Claudes Sohn, Malvin Richard: "Ich erinnere mich noch gut, wie mein Vater in der Küche stand und im Mixer die Cremes anrührte." 

Der Begriff Work-Life-Balance war noch nicht erfunden, doch ist es genau diese ausgeglichene Lebensart, die rückblickend das Geheimnis einer langen, erfolgreichen Firmengeschichte wurde. "Denn auch beim Musizieren kommt es ja auf die Harmonien, gemeinsame Einsätze, Proben an, um sich zu verbessern. Wie in einem Unternehmen.", sagt Jean-Claude Richard.

Im Gespräch mit den vier Ex-Mitbewohnern

Marianne Richard, Sie sind die einzige Gründerin. War es für Sie als Frau klar, dass Sie im Bereich Kosmetik arbeiten wollen?

"Oh nein, das war genauso wenig geplant wie bei den anderen. Aber was wir alle hatten, war eine Affinität zu Düften und Pflanzen. Meine Lieblingspflanze ist die Rose und ich habe schon vor der Gründung von Farfalla oft gedacht: diesen Duft jetzt einzufangen und jetzt genieße ich es auch sehr, auf dem Land zu leben, nahe an der Natur."

Heute sind Sie innerhalb des Unternehmens für die Läden zuständig. "Ja, das war sozusagen auch mein Einstieg. Ich habe das gern. Auch den direkten Kontakt zu den Kundinnen. Ich finde das sehr wichtig."

Jean-Claude Richard, Sie sind sozusagen die "Nase" des Unternehmens. Was haben Sie als erstes im Sinn, wenn Sie beginnen? "Meistens den Namen. Ich habe oft den Klang des Parfüms im Ohr, bevor ich mit der Komposition beginne. Und dann denke ich an eine Person, die das Parfum tragen könnte. Also bei Swan hatte ich zum Beispiel eine nordische Frau vor Augen. Bei dem sehr blumigen Duft Marala war es eher ein mediterraner Typ.“" 

Gian Furrer, Reisen bildet,  sagt man. Bei Ihnen war es gerade diese Neugierde, die Sie raus in die Welt trieb. Mit welchen Wissen sind Sie heimgekehrt? "Zu unserer Zeit gab es noch keine entwickelte, organisierte Bioszene. Vom Internet ganz zu schweigen. Also war das Reisen – das wir ohnehin liebten – eine willkommene Notwendigkeit, um weltweit unsere Partner zu finden: So haben wir von den Pflanzenbauern im Laufe der Jahre Erstaunliches über die Heilpflanzen und ihre fantastischen Einsatzmöglichkeiten gelernt. Manche von ihnen sind für uns wahre Pflanzenflüsterer."  

Paul Gisler, Sie waren für den Einkauf zuständig – wie kam das? "Mein Freund Jean-Claude hat immer gefunden: ‚Paul, du bist mit deinem offenen und warmherzigem Naturell prädestiniert, den Kontakt zu unseren Produzenten aufzubauen und zu halten.’ Wie wir alle, bin ich immer gerne gereist und habe so über die Jahre ein großes Kontaktnetzwerk aufgebaut und gepflegt."

Heute widmet sich Paul Gisler vor allem wieder der Musik, ist aber immer noch eng mit Farfalla verbunden und im Gründerrat (Eignerrat) präsent.


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