Roter Lippenstift: Küss mich, Baby!

Welche Farbe passt zu welchem Hautton? Wie sorge ich dafür, dass mein Lippenstift auf den Lippen bleibt – und nicht am Glas landet? Beauty-Bloggerin Tina Gablenz vom "Tinga-Mag" verrät Tipps und Tricks für rote Lippen.

Roter Lippenstift Tipps und Tricks

   

Rot, rot, rot sind alle unsere Lippen! Nachdem im Sommer leuchtende Orange- und Koralltöne Frische ins Gesicht gezaubert hatten, kommen mit dem Winter die kräftigeren Nuancen. So schickte Marc Cain bei der Präsentation seiner Herbst-/Winter-Kollektion 2015/2016 die Models mit dunkelrotem Lippenstift samt bläulichem Unterton auf den Laufsteg. Dolce & Gabbana und Emporio Armani setzten dagegen auf Kardinalrot, während bei Carolina Herrera Rottöne mit Violettanteil überwogen. Wer jetzt grübelt, welcher Farbton zu seinem Hautton passt, für den hat Beauty-Bloggerin Tina Gablenz vom "Tina-Mag" ein paar praktische Tipps parat.

Rottöne für jeden Hauttyp

"Zu einem rosigen Hautton sehen kühle Töne, mit einem bläulichen Unterton – zum Beispiel ein dunkler Beerenton – gut aus. Bei eher gelbstichigem Teint wählt man wärmere Nuancen, mit einem warmen gold-gelben Unterton", verrät sie im Interview mit LAVIVA.com. Ganz blasse Typen könnten sich auch an einem extremen Dunkelrot, fast Schwarz versuchen. "Und sich so in einen Schneewittchen-Typ verwandeln. Märchenhaft schön!" Gleichzeitig lasse (zu) dunkler Lippenstift die Lippen jedoch auch kleiner und schmaler wirken. "Wer also sowieso schon keinen vollen Knutschmund hat, lässt vielleicht besser die Finger davon. Gibt man etwas Gloss darüber, sorgt das für mehr Fülle und voluminösere Lippen", so Tina.

Kleine Tricks für lange Haltbarkeit

Viele kennen das: Ein Stündchen am Glühweinbecher genippt und schon hat sich gefühlt die Hälfte der Farbe auf den Lippen verflüchtigt. "Da kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise tricksen", erklärt Tina. "Mit einem speziellen Lip-Primer, der als Grundierung auf die Lippen kommt. Oder man gibt einen Lip-Fix – zum Beispiel von Artdeco – darüber, das versiegelt die Farbe und schützt sie vorm Verblassen." Der Klassiker: "Lippen mit Foundation grundieren, etwas losen Puder aufstäuben. Dann mit farblichem passendem Liner umranden und ausmalen, darüber den Lippenstift aufpinseln. Profis pressen dann ein Kosmetiktuch zwischen die Lippen, stäuben nochmals losen Puder auf und geben abschließend eine weitere Schicht Farbe darüber." Wer es noch unkomplizierter will, greift zu Lippenstifften mit XXL-Haltbarkeit.

Immer schön die Form wahren

Von Konturenstiften rät die Beauty-Bloggerin eher ab, dafür hat sie einen anderen Trick: "Um ein 'Auslaufen' der Farbe zu vermeiden, greife ich am liebsten zu haut- bzw. nudefarbenem Liner – zum Beispiel von Shiseido – damit kann man nämlich auch prima etwas 'außerhalb' der Konturen malen und die Lippen so unsichtbar vergrößern. Wenn man dann die Farbe drübergibt, ist vom Liner selbst nichts (mehr) zu sehen, ein ganz natürliches Schminkergebnis sozusagen."

Das ist Tina Gablenz

Unter Tinga-Mag.Blogspot.de bloggt Tina Gablenz über ihre Lieblinge aus dem Beautycase – gleichzeitig finden persönliche Geschichten aus dem Leben bei ihr Platz. Wem sie bekannt vorkommt: Tina füttert auch das Ressort "Schönheit" von LAVIVA mit Artikeln von sich.


© Fotos: Fotolia (Aufmacher); Tina Gablenz


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