Schönheit aus der Kokosnuss

Während uns die Winterfrische vor der Tür hübsche Rotkäppchen-Bäckchen zaubert, kann trockene Heizungsluft der Haut zu schaffen machen. Da ist Extra-Pflege angesagt. Aber greifen Sie statt ins Kosmetik- doch mal ins Küchenregal: Kokosöl tut Haaren, Haut und Lippen gut. 5 Tipps & Tricks, wie Sie das Naturprodukt als Schönmacher im Badezimmer nutzen können.

Kokosöl für die Schönheit

In einer Kokosnus steckt mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat

Das Öl der Kokosnuss setzt sich zu über 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren zusammen – dazu gehören auch Laurin- und Caprylsäure, denen wiederum eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Gleichzeitig enthält es Vitamine und Mineralien, die Haut und Haar schmeicheln. Ein Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das gewählte Kokosöl möglichst naturbelassen ist. In der Regel bedeutet der Zusatz "kalt gepresst", dass Vitamine und Mineralien bei der Herstellung weitestgehend erhalten geblieben sind.

Auf der Haut

Der Name täuscht: Bei Raumtemperatur hat Kokosöl keine flüssige, sondern eher eine feste Konsistenz – ähnlich wie Schmalz. Auf der Haut aufgetragen schmilzt es durch die eigene Körpertemperatur, lässt sich einfach verteilen und zieht ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Vor allem trockene Haut profitiert von der Extraportion Feuchtigkeit. Wer mit Unreinheiten kämpft, dem hilft womöglich die entzündungshemmende Wirkung von Kokosöl – selbst bei der Behandlung von Neurodermitis und Akne kam das Naturprodukt schon erfolgreich zum Einsatz! Ein Tipp für Badenixen: Geben Sie etwa einen Esslöffel voll Kokosöl in das laufende Wasser. Sobald Sie sich in die Wanne sinken lassen, umgibt Sie ein betörender Duft. Und das Eincremen erledigen Sie durchs Baden direkt mit.

Auf den Lippen

Auf den Lippen aufgetragen hat man den leckeren Duft des Kokosöls nicht nur dauerhaft in der Nase – er eignen sich auch als pflegender Balsam, der auf natürliche Art vor der Winterkälte schützt. Ein Peeling erhalten Sie, wenn sie etwas Zucker in das Öl geben und die Menge sanft verreiben. Funktioniert übrigens auch prima bei trockenen Stellen wie den Fersen oder Ellenbogen! Sie dürften sich nach der Behandlung spürbar weicher anfühlen.

Im Haar

Ob Haarkur, Spülung oder als Finish: Im Haar kann Kokosöl praktischerweise den Job verschiedener Beauty-Produkte übernehmen. Darf das Naturprodukt in der Mähne über Nacht einwirken und wird erst am nächsten Morgen mit Shampoo wieder ausgespült, warten vor dem Spiegel im besten Fall glänzende Haare und gepflegtere Spitzen. Um Fettflecke auf dem Kopfkissen zu vermeiden, hilft zum Beispiel eine Duschhaube oder ein Stück Folie, dass Sie sich um die geölten Haare wickeln. Vor allem beanspruchtem Haar und Lockenköpfen spenden die im Öl enthaltenen Fettsäuren Feuchtigkeit. Wer dagegen Probleme mit schnell fettenden Ansätzen hat, sollte den Schönmacher als Anti-Spliss-Mittel nur in trockene Enden geben. Fliegende Härchen lassen sich bereits mit einer erbsengroße Menge Kokosöl bändigen.

Als Make-up-Entferner

Ein paar Tropfen auf einem Wattepad entfernen Mascara und Lidschatten. Achten Sie jedoch darauf, dass beim Wischen nichts ins Auge geht. Auch Make-up-Pinseln tut flüssiges Kokosöl Gutes. Arbeiten Sie ein wenig in die Borsten ein, spülen Sie es danach gut aus und entfernen Sie Fettrückstände mit einem Tuch. Diese Form der Reinigung ist besonders schonend, pflegt Ihre Pinsel und wappnet Sie für zukünftige Einsätze.

Für die Rasur

Gerade keinen Rasierschaum zur Hand? Auch mit Kokosöl gleitet die Klinge sanft über Beine oder Achseln. Noch ein dickes Plus: Wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung kann Kokosöl kleine Pickelchen nach der Rasur beruhigen.


© Fotos: Fotolia


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