Unsere 5 liebsten Podcasts zum Mitfiebern
05
Dez

Unsere 5 liebsten Podcasts zum Mitfiebern

So hören wir uns die Fahrt zur Arbeit schöner.

Hörspiele und -bücher sind voll unser Ding – im Winter erst recht. Sich unter wollige Decken kuscheln und dem Schnee (oder bei uns in Hamburg leider öfter dem Regen) gedankenverloren beim Rieseln zusehen: Das funktioniert für uns am besten mit Kopfhörern und unterhaltsamen Geschichten auf den Ohren. Seit einiger Zeit haben wir auch Podcasts für uns entdeckt. Von witzigen Interviews bis hin zum prägnanten Abriss der politischen Situation und Spannung mit True Crime: Die fünf Podcasts, die wir gerade am liebsten hören, stellen wir euch heute vor.

"Hotel Matze"

Mäuschen spielen im Leben der anderen: Das ermöglicht Matze Hielscher, Macher des Blogs "Mit Vergnügen", indem er Prominente für seinen Podcast "Hotel Matze" zum persönlichen Gespräch bittet. Warum hält Schauspieler Jürgen Vogel Widersprüche für wichtig? Was ist es, das Musiker Bosse so richtig zufrieden macht? Und wonach hat ein Tausendsassa wie Lars Eidinger eigentlich noch Sehnsucht? Die Geschichten, die Matze aus seinen Gesprächspartner*innen heraus kitzelt, sind manchmal tiefsinnig, oft lustig, aber in jedem Fall unterhaltsam. Ein bisschen ist "Hotel Matze", wie ein Gespräch unter Freund*innen zu belauschen – mit dem Unterschied, dass man herzlich dazu eingeladen wird.

"Die Lage der Nation"

Sich über das Weltgeschehen zu informieren, kommt im stressigen Alltag oft zu kurz. Dabei ist das in unseren Augen so wichtig. Deshalb die Idee: Nutzt doch die Zeit, die ihr zur Arbeit braucht, um euch einen Überblick über die Lage der Nation zu verschaffen. Der gleichnamige, seit 2016 wöchentlich erscheinende Podcast zeichnet sich durch die argumentativ starken Gespräche zwischen dem Journalisten Philip Banse und Bürgerrechtler Ulf Buermeyer aus. Ohne, dass es jemals trocken wird, debattieren sie in "Die Lage der Nation" über tagespolitischen Ereignisse der vergangenen Woche. In einem Rutsch schafft ihr den Podcast wahrscheinlich nicht. Super funktioniert es aber, ihn in Häppchen über die gesamte Arbeitswoche zu verteilen.

"A Mindful Mess"

Wer sich damit beschäftigt, sein Leben ökologisch und fairer zu gestalten, kommt im Netz nicht an Nachhaltigkeits-Queen Madeleine Sophie Daria Alzizadeh vorbei. Unter dem Namen DariaDaria bringt die Wienerin bei Instagram rund 180.000 Follower*innen ihre Themen rund um Minimalismus, Umweltbewusstsein und Achtsamkeit näher. Längere Beiträge gibt es auf ihrem Blog. Ihr Podcast "A Mindful Mess" knüpft inhaltlich genau daran an. In Folgen zwischen 10 bis 40 Minuten beschäftigt sie sich darin nachvollziehbar und so sympathisch, wie auch ihre Texte sind, mit Fragen, die wir alle beantworten können sollten.

"Plan W"

Dass wir ein großer Fan von Natscha Wegelin alias Madame Moneypenny sind, wisst ihr ja schon. Sie empowert Frauen dabei, ihre Finanzen endlich selbst in die Hand zu nehmen. Sich als Frau (noch besser) mit Geld und wirtschaftlichen Zusammenhängen auszukennen, fördert auch der Podcast "Plan W". Er erzählt Wirtschaftsthemen aus weiblicher Perspektive und geht der Frage nach, wie Frauen die Wirtschaft mitgestalten und verändern. Durch wechselnde Gesprächspartnerinnen nicht nur spannend, sondern auch inspirierend, um eigene Projekte voran zu treiben!

"Verbrechen"

True-Crime-Serienformate wie "Making a Murderer" (über Netflix) oder den Printtitel "stern Crime", in denen es in beiden Fällen darum geht, alte und oft spektakuläre Kriminalfälle neu zu hinterfragen, inhalieren wir. Zum Atemanhalten oder Stirnrunzeln verleitet uns auch der Podcast "Verbrechen". Darin durchleuchten Sabine Rückert aus der ZEIT-Chefredaktion und Andreas Sentker, Leiter des Ressorts Wissen, wahre Kriminalfälle. Vermeintlich Schuldige versuchen hier verzweifelt ihre Unschuld zu beweisen, scheinbar grundlose Gewalttaten offenbaren am Ende doch noch einen "Sinn" und manchen Mördern gelingt es sogar temporär, die Rechtsmedizin auszutricksen.

Viel Freude beim Lauschen!
Eure LAVIVA


© Fotos: AdobeStock/Rawpixel.com (Aufmacher); Süddeutsche Zeitung (Screenshot: "Plan W"); Die Zeit (Screenshot: "Verbrechen")